Und wieder ein Lobbygesetz, diesmal für Springer (Updates)

März 6th, 2012, 17:55 > da/Y\ax

Manchmal bin ich einfach nur noch müde. Jetzt zum Beispiel gibt es wieder ein Gesetz, das einzig und allein auf massive Lobbyarbeit der Bonzen Verlage zurückzuführen ist und mal wieder auf das Internet als solches abzielt.

Ich bin allerdings so müde, dass ich dazu nichts schreiben mag. Statt dessen habe ich euch ein paar Links zusammengestellt, anhand derer ihr euch ein eigenes Bild machen könnt. Ich hasse diese Regierung.

  • heise: Verlage sollen Geld von News-Aggregatoren erhalten
  • netzpolitik: Axel Springer kauft Leistungsschutzrecht bei Koalition
  • opalkatze: Die Verleger bekommen das ersehnte Leistungsschutzrecht
  • netzpolitik: Podcast mit Phillip Otto über das Leistungsschutzrecht
  • opalkatze: Lex Google, vulgo Leistungsschutzrecht
  • Ich würde schmunzeln, wenn Google jetzt einfach kommentarlos sämtliche deutschen Zeitungen aus den Suchergebnissen verbannen würde. Das wäre konsequent. Allein, es fehlt mir der Glaube. Ob ich jedoch noch mal auf eine Zeitung verlinke, muss ich mir echt überlegen.

    1. Update: flatter hat auch was dazu geschrieben. “Leistungsschutzrecht”: Mehr Bürokratie wagen
    2. Update: Henning auch.
    3. Update: Thomas Stadler auch:

    Und weil mir jetzt bestimmt wieder jemand erklären wird, dass das alles aber im Sinne der Urheber sei, wiederhole ich gerne erneut, dass dies nicht der Fall ist und dieses Leistungsschutzrecht die Position freier Journalisten vielmehr weiter schwächen wird.

    3 Meinungen zu “Und wieder ein Lobbygesetz, diesmal für Springer (Updates)”

    1. Henning Uhle meinte:

      Und ob man müde werden kann! Bei dem ganzen Unfug, den unsere Elitepolitiker mit den Qualitätsmedien da verzapfen.

      Sorry, wenn ich jetzt auch kein großes Referat halte, sondern nur auf meine Sicht verlinke, denn wie sagt Opalkatze?

      “ich glaube, wir müssen die neuen Möglichkeiten wirklich ausnutzen, statt weiter in Mustern wie Agenturen und Redaktionen zu denken: Vernetzen statt Übernehmen. Weil wir eben kein one-to-many-broadcast mehr machen.” (Quelle: http://opalkatze.wordpress.com/2012/03/05/lex-google-vulgo-leistungsschutzrecht/)

      Mein Geschreibe zum LSR-Sündenfall findet man übrigens hier:
      http://www.henning-uhle.eu/wirtschaftsozial/und-der-presseverlag-so-veni-vidi-vici

      Viele Grüße,
      Henning

    Trackbacks/Pingbacks:
    1. [...] gesagt: ich bin müde. Wahrscheinlich sollte ich mich jetzt darüber aufregen, dass Springer sich von [...]

    2. [...] Martenstein ist eine der wenigen Ausnahmen von der Regel "Keine Links zu Leistungsschutzgelderpressern". Denn was er in seiner ZEIT-Kolumne schreibt, schreibt er eben nur dort und tut dies dabei so [...]

    Antworten

    Dein Kommentar


    Halte Dich bitte an die Spielregeln. Welche Emoticons du verwenden kannst, steht hier.
     
     Wer HTML kann, ist klar im Vorteil. Diese Tags sind erlaubt: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>
     
     Bei der Menge an Spam-Kommentaren passiert es hin und wieder, dass ein Kommentar vom Spamfilter gefressen wird. Bitte sei mir nicht böse aber ich habe weder Zeit noch Lust, solch verloren gegangenen Kommentaren hinterher zu forschen. Wenn das öfters passiert, schreib' mir 'ne Mail damit ich dich whitelisten kann.

    Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

    Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

    Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

    Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

    Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.