Bautzen: Lauter bedauerliche Einzelfälle

Freitag, 17.11.2017, 11:04 > da]v[ax

Wenn ich auf Sachsen eindresche, bekomme ich immer wieder zu hören "aber nein, Max, das darfst du doch nicht verallgemeinern, Max, es gibt auch nette Menschen in Sachsen". Hm. Dann schauen wir doch der Einfachheit halber mal nach Bautzen mit seinen nur 40.000 Einwohnern:

Natürlich gibt es in Bautzen auch Menschen, die für Toleranz stehen und alles dafür geben, eine freundliche Willkommenskultur zu schaffen. Aber die, die Sprachkurse leiten oder Patenschaften übernehmen, tun das oft leise. "Es gibt Leute, die wollen nicht, dass ihr Nachbar weiß, dass sie sich engagieren", sagt Ina. Zu groß ist die Angst vor Anfeindungen. Manch ein Interviewpartner hat in der Vergangenheit Drohbriefe und -mails erhalten.

und fragen uns ganz in Ruhe "Was ist eigentlich, wenn sich die netten Menschen derart in der Minderheit befinden, dass sie sich vor den Nazis verstecken müssen? Ist es dann ein Über-den-Kamm-scheren oder vielleicht einfach nur eine Zustandsbeschreibung, wenn man 'die alle' für rassistisch und faschistoid hält?"

Ich werde allerdings bei der Antwortstellung nicht mehr behilflich sein, der Argumentativzug ist abgefahren.