Christian Stöcker über den nackten Kaiser (update)

Montag, 15.5.2017, 10:11 > da]v[ax

Ein schöner Essay auf SPON, der mir ein bisschen aus der Seele spricht:

Sooft man Donald Trump mittlerweile reden gehört hat, man kann sich nicht daran gewöhnen, wie der Mann spricht, was er sagt. Schlimmer noch: Was er nicht sagt.

Eigentlich müsste sich das Leben des US-Präsidenten anfühlen wie ein ständiger Albtraum. Einer von der Sorte, bei der man auf einer Bühne steht und plötzlich merkt, dass man gar nicht weiß, welches Stück gespielt wird. Oder dass man keine Hose anhat. Wieder und wieder gerät Trump in Situationen, in denen seine umfassende Unkenntnis elementarer Fakten und Zusammenhänge so deutlich zutage tritt, dass die meisten anderen Menschen vor Scham im Boden versinken würden. Trump aber scheint all das nicht einmal zu bemerken. Der Kaiser ist nackt, aber es ist ihm egal.

Update: Passend dazu: Kollaborateur? Oder nur ein Idiot?