bla

Endlich mehr Überwachung, Folge 1.300 ("Projekt Sicherheitsbahnhof")

Mittwoch, 12.4.2017, 11:32 > da]v[ax

Oh joy.

Gesichter, Verhalten und unbegleitete Objekte erkennen: Das soll in einem Pilotprojekt zu „intelligenter Videoanalyse“ am Bahnhof Südkreuz in Berlin erprobt werden. Das Bundesinnenministerium (BMI) gab bekannt, dass Tests schon im Herbst beginnen sollen. Das BMI arbeitet beim sogenannten „Projekt Sicherheitsbahnhof“ mit Deutscher Bahn, BKA und Bundespolizei zusammen.

Die Sicherheitsbehörden versprechen sich davon die Erkennung auffälliger Szenarien – beispielsweise unbegleitete Gepäckstücke oder auffällige Personen. Damit werden Kameras zu Verhaltensscannern. Hinzu kommt automatische Gesichtserkennung, die Bahnhofsbesucher identifizieren soll. Während der Testphase soll das zunächst an freiwilligen Personen erprobt werden, die ihre Passbilder oder Fotos zur Verfügung stellen. Auf welche Datenbanken die Systeme bei einem späteren Regelbetrieb zurückgreifen sollen, ist derzeit nicht entschieden.

Ganz groß auch die Geschichte mit den "freiwilligen Personen, die ihre Passbilder oder Fotos zur Verfügung stellen", als wäre tatsächlich noch nicht entscheiden, dazu eben jene biometrischen Passfotos von uns zu verwenden, die wir seit 10 Jahren abzugeben gezwungen werden. Überwachung ist Sicherheit ist Freiheit. Jetzt auch vollautomatisch. Ein dreifach Hoch auf die erfahrenen Sicherheitsbeamten, die dieses Land regieren. Deutschland obsiegt!

4 Meinungen zu “Endlich mehr Überwachung, Folge 1.300 ("Projekt Sicherheitsbahnhof")”

  1. Litfass meinte:

    Wird immer schlimmer. Geht aber noch besser )Du bist doch jetzt im Raum Köln unterwegs ;-) ):

    „Für gezielte Werbung: Deutsche Post testet Displays mit Gesichtserkennung“

    „Die Deutsche Post testet in Partnershops, die nebenbei einen Postschalter betreiben, Infodisplays mit Gesichtserkennung. Damit soll Kunden vor dem Display personalisierte Werbung ausgespielt werden.“

    https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fuer-gezielte-Werbung-Deutsche-Post-testet-Displays-mit-Gesichtserkennung-3682944.html

    Der schönste Satz in dem Artikel:
    „Mit diesen Tests will die Post herausfinden, "ob eine solche Mischung aus Information, Unterhaltung und zielgruppenspezifischen Werbeinhalten die Zufriedenheit unserer Kunden mit den Partnerfilialen weiter erhöhen kann". “ Bwahahahaha...

  2. Martin Däniken meinte:

    Bei Minority Report wird ein Retina-Scan durchgeführt um persönlich massgeschneiderte Werbung dem geneigten Konsumenten vorzustellen...

    Aber ich frage mich immer bei solchen Geschichten wie da oben wie gut sich Anbieter und Kunde kennen,welche Entscheider jemand im jeweiligen Aufsichtsrat kennen,
    was wird versprochen,was kann das Produkt denn wirklich...
    da scheint es seltsamerweise eine Diskrepanz zugeben zwischen Werbevideo und Realer Realität
    -immer wieder-sehr seltsam;-)
    Marinehuschrauber,die nicht üer Wasser fliegen dürfen...sowas halt

  3. daMax meinte:

    @Litfass: O!M!G! Das darf echt alles nicht wahr sein. Hilfäääää!

  4. Martin Däniken meinte:

    Und was Behörden und ge-updatete Computer angeht:"Was macht man in deutschen Behörden mit für Win2000 entwickelten Programmen bei der Umstellung auf Win7? Richtig!
    Man app-streamt sie per Citrix von irgendwoher, der Client ist ja dann up-to-date.
    Neuentwicklung und Datenbankenmigration ist ja irgendwie auch anstrengend.
    So ist leider der gesamte Verwaltungsapparat."Quelle:
    https://www.computerbase.de/forum/showthread.php?t=1659127&page=2
    Nicht mal bei den länderpolizeilichen Datenbanken gibts gemeinsame Standarts...der BND kann wahrscheinlich alle abrufen,ist aber keine Strafverfolgungs-Behörde,haben auch kein Interesse das ihre Impformanten eingeknastet oder ermittlungstechnisch in Erscheinung treten,das selbe gilt auch für den Verfassunsschutz...
    Also immer schön drauf achten hier Strafverfolgung mit einigermassen guter gerichtsfester Beweislage die ggf ins Gericht und Gefängnis führt und da die Schlapphutfraktion,die ganz eigene Regeln hat...

Antworten

Dein Kommentar

Das Kleingedruckte:
Halte Dich bitte an die Spielregeln. Welche Emoticons du verwenden kannst, steht hier. Kommentarabonnements werden automatisch nach 3 Monaten gelöscht.
 
 Wer HTML kann, ist klar im Vorteil. Diese Tags sind erlaubt:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>
 
 Bei der Menge an Spam-Kommentaren passiert es hin und wieder, dass ein Kommentar vom Spamfilter gefressen wird. Bitte sei mir nicht böse aber ich habe weder Zeit noch Lust, solch verloren gegangenen Kommentaren hinterher zu forschen. Wenn das öfters passiert, schreib' mir 'ne Mail damit ich dich whitelisten kann.

OOPS!

Es sieht so aus, als hättest du keinen Werbeblocker installiert. Das ist schlecht für dein Gehirn und manchmal auch für deinen Computer.

Bitte besuche eine der folgenden Seiten und installiere dir einen AdBlocker deiner Wahl, danach kannst du todamax wieder ohne Einschränkungen genießen.


uBlock Origin: für Chrome | Firefox | Safari

AdGuard: für Chrome | Firefox | Safari | Opera | Yandex

AdBlock Plus: für Chrome | Firefox | Safari | Opera | Internet Explorer

uMatrix: für Firefox | Chrome | Opera

Ey, lass mich einfach rein, okay?
(Setzt per Javascript einen Cookie. Wenn Du das alles deaktiviert hast, weiß ich auch nicht, wie ich dir helfen soll)

Ich will das hier nie wieder sehen.
(Setzt per Javascript einen sehr langlebigen Cookie. Wenn Du das alles deaktiviert hast oder Cookies automatisch oder auch von Hand löschst, weiß ich auch nicht, wie ich dir helfen soll)

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.