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Rainer Wendt hält seinen Schlagstock für zu kurz

Sonntag, 15.1.2017, 12:53 > da]v[ax

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Rainer Wendt, ist bekanntermaßen ein harter Hund, dem es nicht genug Polizeistaat geben kann. Nun hat er ein Pamphlet veröffentlicht, das wenig überraschend nach noch mehr Polizeistaat ruft. Thomas Fischer (der hier) zerpflückt es genüsslich in der ZEIT, und die Lektüre ist durchaus amüsant:

Der Titel des Wendt-Werkes lautet daher: Deutschland in Gefahr, der Untertitel: Wie ein schwacher Staat unsere Sicherheit aufs Spiel setzt. Damit sind schon zwei Schritte getan: Zunächst sind die Begriffe "Deutschland" und "Wir" zur Deckung gebracht, sodann Leser und Autor. Wer das Buch aufschlägt, marschiert also ab Seite 1, Seit an Seit mit Rainer Wendt, eingebettet im "Wir", und darf sich persönlich als Deutschland fühlen.

(via fefe)

3 Meinungen zu “Rainer Wendt hält seinen Schlagstock für zu kurz”

  1. ein anderer Stefan meinte:

    Mielke hat bei Wendt angerufen, er will seine Stasi-Ideen zurück...

  2. morgi meinte:

    Der Wendt wird völlig überbewertet.

  3. ein anderer Stefan meinte:

    @morgi: Ja, im Sinne von "der ist ständig in den Medien, also muss er ja wichtig sein". In dem Fall kommt wichtig von Wicht.

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