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"Nimm Linux", haben sie gesagt...

Montag, 12.9.2016, 16:38 > da]v[ax

linuxsucks..."dann hast du endlich ein freies Betriebssystem, du Kapitalistensklave", haben sie gesagt. Ich weiß, dass ich mir mit dem nun folgenden Post sicherlich keine Freunde bei der Linuxfraktion machen werde, aber auch die Linuxfanboys müssen einfach mal lernen, die Wahrheit zu akzeptieren. Und die Wahrheit lautet: Linux sucks.

Versteht mich nicht falsch: Ich finde die Idee hinter Linux wirklich ganz großartig. Ein freies OS für freie Menschen. Tolle Sache, das. So ziemlich alle 5-7 Jahre packt es mich wieder und ich versuche dann, ein Linux auf einer meiner Kisten zum Laufen zu bekommen. Und damit meine ich nicht nur, es zu booten, sondern wirklich zum Laufen zu bekommen, also mit allen Fisimatenten, die ich von einem aktuellen Betriebssystem erwarte. So Kleinigkeiten wie

  1. automatische WiFi-Erkennung und Login in selbiges
  2. automatisches Mounten von USB-Sticks
  3. 2-Finger-Scrolling
  4. korrektes Abspielen von MP3, HD-Videos und YouTube
  5. Verwendung meiner externen USB-Surround-Soundcard
  6. 3D-Unterstützung wäre schön, ist aber kein Muss

Das ist doch nicht zu viel verlangt, oder? Spätestens bei Punkt 5 scheiterte bisher noch jeder Linuxausflug. So auch diesmal wieder, aber diesmal waren die Probleme noch derber und noch KO-iger.

Zum Einsatz kam diesmal Linux Mint 17.3 Mate, weil das ja angeblich so benutzerfreundlich ist wie Hulle, kaum Ressourcen verbraucht, gut für die Umwelt ist, kein Fleisch frisst und auch ansonsten das Gutmenschenbetriebssystem für den Weltverbesserer von heute ist. Oder so. Das Ganze sollte auf meinem alten Thinkpad Z60m vonstatten gehen, auf dem immer noch ein Windows XP vor sich hin wurschtelt. War Linux nicht mal dafür bekannt, ganz toll mit alter Hardware klar zu kommen?

Schon klar.

Um es kurz zu machen: Linux Mint ist nicht in der Lage, den Lüfter des Z60m vernünftig zu regeln und ein Laptop, das - ohne besonders gefordert zu werden - 80°C und mehr erreicht und mir schier ein Loch in die Hose brennt, ist einfach kein Betriebssystem sondern eine Krankheit. Und kommt mir jetzt nicht mit "du hast es ja gar nicht richtig versucht". Ich habe mir diverse verschiedene Dinge durchgelesen, heruntergeladen, installiert, konfiguriert und verflucht, aber nichts hat geholfen. Die GPU wird nach einer halben Stunde 90° heiß und gibt diese Temperatur ungemindert ans Gehäuse weiter, wohingegen der Lüfter einfach mal so ungefähr nix macht. Das ist ein KO-Kriterium, da beißt die Maus keinen Faden ab.

Aber das alleine ist ja längst nicht alles. Weitere Punkte auf der Shitlist:

  • Flash- und HTML5-Videos ruckeln völlig unzumutbar herum
  • die Soundkarte wird selbst mit noch so exklusiven Einstellungen der ALSA-Scheiße nicht korrekt angesprochen (vorne und hinten kommen immer auf dem gleichen Ausgang raus)
  • die verbaute X600-Grafikkarte ist gerade neulich erst aus dem proprietären ATI-Treiber rausgeflogen und wird deshalb wohl nie korrekt funktionieren
  • 2-Finger-Scrolling ist eine Zumutung (wer nicht weiß, was ich meine, scrollt einfach mal auf einem Macbook herum, da passen aber Lichtjahre dazwischen)
  • usw.
  • usf.

So leid es mir tut, aber so wird das einfach nix mit Linux und mir. Ich habe wieder locker 40-50 Stunden meines Lebens damit verplempert, zu versuchen, einem Betriebssystem beizubringen, einen Computer korrekt zu bedienen, und es reicht. Echt jetzt.

Der Vollständigkeit halber noch das komplette "Logbuch", das ich auch diesmal wieder geführt habe:


Erst mal das Panel von unten nach oben geholt, auf 34 Pixel vergrößert


Dann ein neues Panel UNTEN dazu gemacht mit folgenden Einstellungen:
Size: 48px
[ ] Expand
[x] Autohide
[x] Show Hide Buttons
[ ] Arrows on Hide Buttons
Background: Solid Color, white, ca 85% Transparent

Und da diverse Application-Launchers reingeklemmt (Firefox, Pluma, Synaptic Package Manager, ein terminal, eben alles, was ich öfter brauche)


Im Terminal: General - Copy selected text into clipboard


Ganz wichtig: Power Manager Preferences -> On AC Power -> When laptop lid is closed: Do Nothing (für den Fall, dass ich eines Tages mal einen externen Monitor zum Laufen bekomme...)

Außerdem unter "On Battery Power": Dim display when idle deaktiviert, denn das nervt.


Das Laptop wurde auf Dauer VIEL zu heiß. Temperaturen von 90° und mehr machten mir echte Sorgen. Ich hatte auch das Gefühl, dass der Lüfter immer nur auf unterster Stufe lief, was auf Dauer natürlich zu Überhitzung führen musste. Nach der Lektüre diverser Tipps und Tricks, entschied ich mich, diesem Guide zu folgen:

http://itsfoss.com/reduce-overheating-laptops-linux

Allerdings musste ich gar nicht so viel tun, denn schon nach der Installation von PSensor machte der Lüfter hörbare Geschwindigkeitsveränderungen durch, die Temperatursensoren erreichten ein Maximum von 70°C und blieben im Schnitt bei höchstens 65°C (GPU) bzw 50°C (CPU).

Schlimm war jedoch die Anzeige temp1-temp11, denn das sagt ja mal überhaupt nichts aus. Ich habe leider keine Erklärung speziell für mein Z60m gefunden, aber mir scheint diese Erklärung für das T60 halbwegs zu stimmen:

http://www.thinkwiki.org/wiki/Thermal_Sensors#ThinkPad_T60

ThinkPad T60
Found by Marco Kraus for use in IBMDok.

EC offset Index in "thermal" Location (estimated)
0x78 1 CPU
0x79 2 APS
0x7A 3 PCM
0x7B 4 GPU
0x7C 5 BAT
0x7D 6 n/a
0x7E 7 BAT
0x7F 8 n/a
0xC0 9 n/a
0xC1 10 n/a
0xC2 11 n/a
0xC3 12 n/a
0xC4 13 n/a
0xC5 14 n/a
0xC6 15 n/a
0xC7 16 n/a

/etc/sensors.d/tpsensors

chip "acpitz-virtual-0"
label temp1 "CPU_0"
label temp2 "CPU_1"
chip "thinkpad-isa-0000"
label fan1 "FAN"
label temp1 "CPU"
label temp2 "APS"
label temp3 "PCM"
label temp4 "GPU"
label temp5 "BAT"
ignore temp6 "n/a"
label temp7 "BAT"
ignore temp8 "n/a"
label temp9 "BUS"
label temp10 "PCI"
label temp11 "PWR"
ignore temp12 "n/a"
ignore temp13 "n/a"
ignore temp14 "n/a"
ignore temp15 "n/a"
ignore temp16 "n/a"

The CPU thermal sensors seem to be exposed in both /proc/acpi/thermal_zone/THM0/temperature and /proc/acpi/thermal_zone/THM1/temperature, though the latter curiously seems to exist only in this file and nowhere in /proc/acpi/ibm/ecdump.

Update: nope, nach mehreren Stunden fing der Rechner wieder an, Temperaturen jenseits von 75° zu erzeugen. Daraufhin habe ich dann doch tlp und tlp-rdw und tp-smapi-dkms und acpi-call-dkms installiert, konnte aber IMMER noch keine Besserung feststellen.

So langsam fängt Linux an, mich wieder echt zu nerven...


Der Filemanager "Caja" zeigt für viele Files keine Fileextensions an?! Im Ernst?! Und das kann man auch nicht konfigurieren?!?! Dafuq?!

Und was noch viel schlimmer ist: bei der Sortierung werden sämtlich "Sonderzeichen" wie Unterstriche, Minusse usw. komplett ignoriert. Das ist natürlich absolut scheiße, weil ich meine Ornder gerne mal "= mp3" =" nenne, um manche Ordner eben "nach oben" zu bekommen. Das führt dazu, dass mein MP3 Ordner so aussieht:

caja-filesort

anstatt so:

bildschuss_20160912_16-29-30

Das scheint allerdings ein Linux-weites Problem zu sein, das sich nicht so einfach beheben lässt. Nervt mich zwar, aber damit muss ich wohl leben...


Firefox machte nach einem Systemneustart immer sämtliche Tabs und Fenster wieder auf. Braucht kein Mensch und lässt sich in about:config ändern:

Following steps will be helpful to prevent firefox from restoring previous sessions.

1. In the Location bar, type about:config and press Enter.
2. The about:config "This might void your warranty!" warning page may appear. Click I'll be careful, I promise! to continue to the about:config page.
3. In the Search box at the top, type browser.sessionstore.resume_from_crash.
4. In the resulting grid, double-click on browser.sessionstore.resume_from_crash to set it to false.


Der mitgelieferte Texteditor PLUMA ist für meine Zwecke durchaus ausreichend, allerdings hätte ich mir eine deutsche Rechtschreibkorrektur gewünscht. Das Spellchecker-Plugin kannte jedoch nur diverse Englisch-Varianten. Deutsch bekam ich dazu, indem ich im Synaptic Package Manager das Paket myspell-de-de installierte.


MATE hat diverse vorkonfigurierte Tastenkürzel. Einen Screenshot erzeugt man bspw. mit der Taste PRINT, einen Screenshot eines einzelnen Fensters bekommt man mit ALT-PRINT. Ich hätte ja zu gerne noch Shift-PRINT für einen Bereich des Bildschirms. Ich öffne also das Keyboard-Shortcuts-Tool, erzeuge ein neues Tastenkürzel mit dem Command "mate-screenshot -a" und der Tastenkombination Shift-Print. Leider funktioniert das jetzt nur, wenn ich Shift-Print-Print drücke (2x Print) oder Shift und Print ziemlich lange, aber das ist gut genug...


Unter Appearance -> Preferences brauchen die Hintergrundbilder eeeeeeeeewig zum Laden, also verschieben wir sämtliche Unterordner:

sudo mkdir /usr/share/backgrounds_disabled
sudo mv /usr/share/backgrounds/cosmos/ /usr/share/backgrounds_disabled/
sudo mv /usr/share/backgrounds/linuxmint-qiana/ /usr/share/backgrounds_disabled/
sudo mv /usr/share/backgrounds/linuxmint-rebecca/ /usr/share/backgrounds_disabled/
sudo mv /usr/share/backgrounds/linuxmint-rafaela/ /usr/share/backgrounds_disabled/
sudo mv /usr/share/backgrounds/linuxmint-rosa/ /usr/share/backgrounds_disabled/
sudo mv /usr/share/backgrounds/linuxmint/ /usr/share/backgrounds_disabled/


Generell verwende ich lieber den Synaptic Package Manager als den Software Manager. Der ist zwar nicht so hübsch und fancy, zeigt aber immer auch die Dependencies mit an und das ist mir in diesem Fall ausnahmsweise mal wichtiger als klicki-bunti.


Nachdem ich das Panel dunkel und halbtransparent gemacht hatte, konnte ich den (schwarzen) Text nicht mehr lesen. Das lässt sich leider nicht so einfach beheben, also habe ich es eben wieder hell gemacht. :-(


In Firefox und Chromium laufen HD-Flash und -HTML5-Videos abolut ruckelig und scheiße. You've got to be kidding me! Ein Betriebssystem, auf dem ich YouTube nicht genießen kann, ist leider für mich unbrauchbar.

Linux nervt offenbar IMMER noch.


VeraCrypt ließ sich mit dem mitgelieferten Installer zwar installieren, leider konnte die exFAT formatierte Festplatte nicht gelesen werden. Also:

http://askubuntu.com/questions/370398/how-to-get-a-drive-formatted-with-exfat-working

sudo apt-get install exfat-utils exfat-fuse

bzw. dasselbe eben mit dem SoftwareManager/Synaptic Package Manager

und schon flutscht die Kiste.


Wo ich jetzt meine ganzen MP3s wieder im Zugriff hatte, brauchte ich natürlich einen ordentlichen MP3-Player. Der mitgelieferte Banshee ist mir viel zu overheadig, also hole ich mir Audacious über den Synaptic Package Manager, denn der hat eine Winamp-artige Ansicht und kann außerdem meine geliebte mininalistische Winampskin namens "W" weiter verwenden.

Adding Winamp skins

Adding Winamp skins to Audacious is very simple. Just copy your skin file (.zip, .wsz, .tgz, .tar.gz, or .tar.bz2 file) to either ~/.local/share/audacious/Skins (affect your user only) or /usr/share/audacious/Skins (affects every user), and then you can browse and select it from Skinned Interface tab in Preferences. Another way is dragging the skin file directly into the list view of available skins.

Jetzt fehlten nur noch die Equalizer-Presets, aber auch die bekommt man wieder:

http://askubuntu.com/questions/326976/how-to-import-winamp-equalizer-presets-to-audacious

Für mich haben allerdings die ZWEITEN Presets in der Liste am Besten funktioniert. Einfach in eine Datei namens eq.presets in ~/.config/audacious/ speichern und gut ist, oder noch einfacher meine eq.presets verwenden:

[Presets]
Preset0=Classical
Preset1=Club
Preset2=Dance
Preset3=Full Bass
Preset4=Full Bass & Treble
Preset5=Full Treble
Preset6=Laptop Speakers / Headphones
Preset7=Large Hall
Preset8=Live
Preset9=Party
Preset10=Pop
Preset11=Reggae
Preset12=Rock
Preset13=Ska
Preset14=Soft
Preset15=Soft rock
Preset16=Techno

[Classical]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-1,11022e-15
Band1=-1,11022e-15
Band2=-1,11022e-15
Band3=-1,11022e-15
Band4=-1,11022e-15
Band5=-1,11022e-15
Band6=-7,2
Band7=-7,2
Band8=-7,2
Band9=-9,6

[Club]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-1,11022e-15
Band1=-1,11022e-15
Band2=8
Band3=5,6
Band4=5,6
Band5=5,6
Band6=3,2
Band7=-1,11022e-15
Band8=-1,11022e-15
Band9=-1,11022e-15

[Dance]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=9,6
Band1=7,2
Band2=2,4
Band3=-1,11022e-15
Band4=-1,11022e-15
Band5=-5,6
Band6=-7,2
Band7=-7,2
Band8=-1,11022e-15
Band9=-1,11022e-15

[Full Bass]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-8
Band1=9,6
Band2=9,6
Band3=5,6
Band4=1,6
Band5=-4
Band6=-8
Band7=-10,4
Band8=-11,2
Band9=-11,2

[Full Bass & Treble]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=7,2
Band1=5,6
Band2=-1,11022e-15
Band3=-7,2
Band4=-4,8
Band5=1,6
Band6=8
Band7=11,2
Band8=12
Band9=12

[Full Treble]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-9,6
Band1=-9,6
Band2=-9,6
Band3=-4
Band4=2,4
Band5=11,2
Band6=16
Band7=16
Band8=16
Band9=16,8

[Laptop Speakers / Headphones]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=4,8
Band1=11,2
Band2=5,6
Band3=-3,2
Band4=-2,4
Band5=1,6
Band6=4,8
Band7=9,6
Band8=12,8
Band9=14,4

[Large Hall]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=10,4
Band1=10,4
Band2=5,6
Band3=5,6
Band4=-1,11022e-15
Band5=-4,8
Band6=-4,8
Band7=-4,8
Band8=-1,11022e-15
Band9=-1,11022e-15

[Live]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-4,8
Band1=-1,11022e-15
Band2=4
Band3=5,6
Band4=5,6
Band5=5,6
Band6=4
Band7=2,4
Band8=2,4
Band9=2,4

[Party]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=7,2
Band1=7,2
Band2=-1,11022e-15
Band3=-1,11022e-15
Band4=-1,11022e-15
Band5=-1,11022e-15
Band6=-1,11022e-15
Band7=-1,11022e-15
Band8=7,2
Band9=7,2

[Pop]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-1,6
Band1=4,8
Band2=7,2
Band3=8
Band4=5,6
Band5=-1,11022e-15
Band6=-2,4
Band7=-2,4
Band8=-1,6
Band9=-1,6

[Reggae]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-1,11022e-15
Band1=-1,11022e-15
Band2=-1,11022e-15
Band3=-5,6
Band4=-1,11022e-15
Band5=6,4
Band6=6,4
Band7=-1,11022e-15
Band8=-1,11022e-15
Band9=-1,11022e-15

[Rock]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=8
Band1=4,8
Band2=-5,6
Band3=-8
Band4=-3,2
Band5=4
Band6=8,8
Band7=11,2
Band8=11,2
Band9=11,2

[Ska]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=-2,4
Band1=-4,8
Band2=-4
Band3=-1,11022e-15
Band4=4
Band5=5,6
Band6=8,8
Band7=9,6
Band8=11,2
Band9=9,6

[Soft]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=4,8
Band1=1,6
Band2=-1,11022e-15
Band3=-2,4
Band4=-1,11022e-15
Band5=4
Band6=8
Band7=9,6
Band8=11,2
Band9=12

[Soft rock]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=4
Band1=4
Band2=2,4
Band3=-1,11022e-15
Band4=-4
Band5=-5,6
Band6=-3,2
Band7=-1,11022e-15
Band8=2,4
Band9=8,8

[Techno]
Preamp=-1,11022e-15
Band0=8
Band1=5,6
Band2=-1,11022e-15
Band3=-5,6
Band4=-4,8
Band5=-1,11022e-15
Band6=8
Band7=9,6
Band8=9,6
Band9=8,8

Following are the recommended presets for Audacious by Qaisar Nawaz. save the following text as "eq.preset" in the folder "home/.config/audacious/"

[Presets]
Preset0=Classical
Preset1=Club
Preset2=Dance
Preset3=Full Bass
Preset4=Full Bass & Treble
Preset5=Full Treble
Preset6=Laptop Speakers / Headphone
Preset7=Large Hall
Preset8=Live
Preset9=Party
Preset10=Pop
Preset11=Reggae
Preset12=Rock
Preset13=Ska
Preset14=Soft
Preset15=Soft Rock
Preset16=Techno

[Classical]
Preamp=-1
Band0=-1
Band1=-1
Band2=-1
Band3=-1
Band4=-1
Band5=-1
Band6=-7
Band7=-7
Band8=-7
Band9=-9

[Club]
Preamp=-6.7199997901916504
Band0=-1
Band1=-1
Band2=8
Band3=5
Band4=5
Band5=5
Band6=3
Band7=-1
Band8=-1
Band9=-1

[Dance]
Preamp=-4.3199996948242188
Band0=9
Band1=7
Band2=2
Band3=-1
Band4=-1
Band5=-5
Band6=-7
Band7=-7
Band8=-1
Band9=-1

[Full Bass]
Preamp=-7.1999998092651367
Band0=-8
Band1=9
Band2=9
Band3=5
Band4=1
Band5=-4
Band6=-8
Band7=-10
Band8=-11
Band9=-11

[Full Bass & Treble]
Preamp=-10.079999923706055
Band0=7
Band1=5
Band2=-1
Band3=-7
Band4=-4
Band5=1
Band6=8
Band7=11
Band8=12
Band9=12

[Full Treble]
Preamp=-12
Band0=-9
Band1=-9
Band2=-9
Band3=-4
Band4=2
Band5=11
Band6=16
Band7=16
Band8=16
Band9=16

[Laptop Speakers / Headphone]
Preamp=-8.1599998474121094
Band0=4
Band1=11
Band2=5
Band3=-3
Band4=-2
Band5=1
Band6=4
Band7=9
Band8=12
Band9=14

[Large Hall]
Preamp=-7.1999998092651367
Band0=10
Band1=10
Band2=5
Band3=5
Band4=-1
Band5=-4
Band6=-4
Band7=-4
Band8=-1
Band9=-1

[Live]
Preamp=-5.2799997329711914
Band0=-4
Band1=-1
Band2=4
Band3=5
Band4=5
Band5=5
Band6=4
Band7=2
Band8=2
Band9=2

[Party]
Preamp=-5.2799997329711914
Band0=7
Band1=7
Band2=-1
Band3=-1
Band4=-1
Band5=-1
Band6=-1
Band7=-1
Band8=7
Band9=7

[Pop]
Preamp=-6.2399997711181641
Band0=-1
Band1=4
Band2=7
Band3=8
Band4=5
Band5=-1
Band6=-2
Band7=-2
Band8=-1
Band9=-1

[Reggae]
Preamp=-8.1599998474121094
Band0=-1
Band1=-1
Band2=-1
Band3=-5
Band4=-1
Band5=6
Band6=6
Band7=-1
Band8=-1
Band9=-1

[Rock]
Preamp=-10.079999923706055
Band0=8
Band1=4
Band2=-5
Band3=-8
Band4=-3
Band5=4
Band6=8
Band7=11
Band8=11
Band9=11

[Ska]
Preamp=-11.039999961853027
Band0=-2
Band1=-4
Band2=-4
Band3=-1
Band4=4
Band5=5
Band6=8
Band7=9
Band8=11
Band9=9

[Soft]
Preamp=-9.5999994277954102
Band0=4
Band1=1
Band2=-1
Band3=-2
Band4=-1
Band5=4
Band6=8
Band7=9
Band8=11
Band9=12

[Soft Rock]
Preamp=-5.2799997329711914
Band0=4
Band1=4
Band2=2
Band3=-1
Band4=-4
Band5=-5
Band6=-3
Band7=-1
Band8=2
Band9=8

[Techno]
Preamp=-7.679999828338623
Band0=8
Band1=5
Band2=-1
Band3=-5
Band4=-4
Band5=-1
Band6=8
Band7=9
Band8=9
Band9=8


Mehr Screensaver: eigentlich ist xscreensaver schon installiert, leider ist keines der Module AKTIVIERT für den Mate-Desktop. Das ist natürlich schwach, hier wird beschrieben, wie das geht:

http://greyblake.com/blog/2013/02/02/install-more-screensavers-on-mate-desktop/

Install packages with additional screensavers:
apt-get install xscreensaver-data-extra xscreensaver-gl-extra

Go to /usr/share/applications/screensavers directory:
cd /usr/share/applications/screensavers

There are located number of .desktop files. You should edit them by replacing the line
OnlyShowIn=GNOME;

with
OnlyShowIn=GNOME;MATE;

Leider muss man das eben für jedes Modul einzeln machen, wenn man nicht alle Module auf einmal haben will. Das ist schon ein klein bisschen nervig.


Au WEIA! Einmal den Screensaver-Dialog öffnen killt die Alt-Tab Funktionalität. Alt-Tab braucht danach geschlagene 2 Sekunden, um das Popup mit den Fenstern anzuzeigen. Nicht im Ernst, ne? So langsam habe ich wieder keine Lust mehr auf Linux...

Öhm... das passierte nur einmal, später nicht mehr. Naja...


Und das war's. Das Hitzeproblem wurde schlimmer und schlimmer und so geht das einfach nicht. Sorry Linux aber: NOPE.

54 Meinungen zu “"Nimm Linux", haben sie gesagt...”

  1. sehr schön meinte:

    Als Kapitalistensklave lebt man nicht schlecht, zumindest kann man mit seinem Rechner dann endlich mal sinnvoll arbeiten. :-)

  2. BaWo meinte:

    Hmm schade, dass das mit Dir und Linux einfach nicht klappt. Auf meinem Lappy, Thinkpad T60P hatte ich bisher keine nennenswerten Probleme. Zur Ehrenrettung von Mint muss man sagen, dass es keinen Focus auf ältere Hardware hat, da gibt es andere Distris, die darauf spezialisiert sind.
    Und zur Klarstellung ich benutze beides und beides hat für den jeweiligen Anwendungsbereich seine Relevanz. Zocken kann man ja aus multiplen Gründen unter Linux immer noch nicht wirklich. *seufz*

  3. ninjaturkey meinte:

    Wir sollten einen Club aufmachen "Männer die auf´s Terminal starren". Alle 2-3 Jahre versuche ich ein schmuckes Linux auf mein MacBook zu packen und scheitere. Seit mindestens 12 Jahren.
    Vielleicht bin ich aber auch einfach noch nicht verzweifelt genug. ;-)

  4. Dion meinte:

    HAha yes! Ich hab ähnliche Probleme mit meinem alten Lappy und Linux. Inzwischen hatte ich Mint und Ubuntu "laufen" und beides war ziemlich scheiße. Erstmal hat er immer super lang zum booten und dann zum Öffnen der Programme gebraucht. Okay, kann ich mit leben. Aber heilige Scheiße was geht denn mit der CPU/GPU-Auslastung? Ich hab das Teil schon auf einem Lüfterpad stehen und trotzdem heult der CPU-Kühler hoch als würde er Panik schieben.

    Und dann die Apache-Umgebung installieren, ey. Zum kooootzen. Ubuntu hat es irgendwohin geschoben, wo ich keine Schreibrechte auf htdocs hatte und mir diese erstmal zurechtfriemeln musste.

    Ich dachte so: "hey, schiebste halt Linux drauf, ist schön lighweight" - pah!

    Aprospro 3D Support: Ich freue mich trotzdem extrem auf Vulcan. Da hoffe ich nämlich, dass ich bald zum zocken auf Linux umsteigen kann. Bis dahin bleibt es aber mein halbherzig mundtod gemachtes Windows10.

  5. Chris meinte:

    Hey Max,

    als langzeit-Linux-Nutzer kann ich einige deiner Kritikpunkte nachvollziehen. Bei anderen möchte ich helfen:

    0. Linux Mint + Mate: Das ist ne ziemlich schlechte Wahl. Haben sich lange Zeit nicht vernünftig um Updates gekümmert (einschließlich Sicherheitsupdates; Ich weiß nicht, wie das heute ist, habe mich vor Grauen abgewandt). Meinen, sie müssten ihre eigene Suppe kochen (Caja ist so eine Ausgeburt davon).

    Zu deiner Anforderungsliste:
    1. bis 3. aus deiner Liste oben: Kann jede aktuelle Version von GNOME oder KDE, vielleicht noch LXDE oder XFCE. Lass dir nicht irgend welche Hobbyprojekte wie Mate oder Cinnamon aufdrehen, die sind notorisch kaputt IMHO.
    4. Zerfällt in mehrere Punkte:
    4.1. MP3: Patentgeschützter Codec. Geht unter Debian und Ubuntu, wenn du nonfree-Paketquellen aktivierst. Geht unter Fedora, wenn du rpmfusion installierst bzw. deren Paketquellen aktivierst.
    4.2. HD-Videos: für Media Player wie VLC gilt das gleiche wie bei 4.1. Außerdem brauchst du noch nen Treiber für die Grafikkarte. Klappt bei Intel-Grafik meist, bei anderen eher schlechter. Wenn möglich, schalte im BIOS von der ATI-Grafik auf die Intel-Grafik um. Deswegen kauf ich nur noch Intel-Hardware, da geht die Grafik seit ca. 6 Jahren mindestens so gut wie unter Windows, hatte noch nie Probleme, um die man sich hätte kümmern müssen.
    4.3. Geht fast immer (99,?% auf youtube) ohne Flash einwandfrei im Firefox. Wenn du Flash brauchst, wirds aber unschön. Flash für Linux bekommt kaum Sicherheitsupdates, deswegen rate ich dir von einer Installation ab. Meine Alternative zu Flash ist Verzicht.
    5. Wenn sie Standardkonform ist, müsste sie gehen. Klingt nach esotherischer Hardware. Was gibt denn `lsusb` aus?
    6. Wie bei Grafikkarten unter 4.2.

    Zu deiner Mängelliste:
    * Flash, HTML5-Videos: siehe oben. Wenn HTML5-Videos ruckeln, fehlt dir ein Grafikkartentreiber
    * Sound: keine Ahnung
    * Grafikkarte: Das ist wohl die Ursache für das Ruckeln und evtl. auch für dein Hitzeproblem.
    * 2-Finger-Scrolling: Ja, Mate halt.

    Firefox: Sieht so aus als würde dein Firefox beim Neustart jedes mal crashen. → Mate ist schuld, beendet Firefox nicht sauber.

    Tastenkürzel für Screenshot: Geht problemlos unter GNOME und KDE → Mate ist schuld

    Hintergründe: Geht problemlos unter GNOME und KDE Linux Mint ist schuld

    Software Manager: Ja, das ist so ne Krankheit der ganzen "hippen" Linux-Distros, dass sie einen Software manager rein bauen, der (überspitzt) nix kann, keine Details anzeigt, dauernd abstürzt aber Hauptsache es blinkt.

    Media Player: Hab bisher selber noch keinen brauchbaren Media Player gefunden. Das einzige, was mal halbwegs funktioniert hat, war foobar2000 (Windows). Der Rest kollabiert entweder bei halbwegs großen Musiksammlungen (>5.000 Songs) an Laaaaaaaaaaaaaaangsaaaaaamkeit oder stürzt dauernd ab. Gilt aber genauso für Windows imho, außer eben foobar2000.

    Hitzeproblem: Da fehlt ein Treiber. Haste mal `sensors-detect` aus dem Paket lm_sensors probiert? Könnte aber auch an dem fehlenden Grafikkartentreiber liegen, dann gibt es keine Hilfe. Läuft irgend was auf 100% CPU-Last? Flash auf Linux ist normalerweise kaputt und ein typischer Kandidat dafür. Ich hoffe du hast dir TLP nicht installiert, das sieht nämlich ziemlich kaputt aus.

    Kurzum: Wenn Linux, dann Debian, und zwar mit GNOME (weniger Features, weniger konfigurierbar, eher wie Mac) oder KDE (mehr Features, aber leider auch mehr Abstürze). Vielleicht noch Fedora, aber dann bist du auf GNOME festgelegt. Mint ist eher so was wie Ubuntu, nur noch schlimmer.

    Und ja, es gibt _viele_ Probleme unter Linux. Generell ist die Softwarequalität von GUI-software wohl deutlich schlechter, jedenfalls als das, was woanders by default ausgeliefert wird. Ein Grund dafür ist, dass jeder meint, sein eigenes Süppchen kochen zu müssen und den daraus erzeugten Scheiß dann irgendwo ablädt. Der nächste, der lieber was neues ausprobiert als mal nen Bug zu fixen, nimmt den Scheiß, packt ihn in ne Distribution und fertig. Deswegen gibt es 20 Media player und keiner ist gut.

    Naja, und letztlich: Freiheit hat halt ihren Preis. Bei Windows zahlt man mit Geld und/oder mit persönlichen Daten. Wenn man es davon zurückhält, permanent nach Hause zu telefonieren, dann halt mit Arbeit statt persönlichen Daten. Bei Linux zahlt man mit eigener Arbeit. There is no such thing as a free beer – except if you are _very_ lucky.

  6. Sven meinte:

    Oh je, was für eine Leidensgeschichte! :( Ich befürchte, Linux und Du - das soll wirklich nicht sein. Denn Deine 6 Punkte klingen nun echt nicht nach Raketentechnik und sollten ohne Probleme funktionieren. Exotisch ist vielleicht die "externe USB-Surround-Soundcard" - dass ich davon noch nichts gehört habe, muss aber nichts heißen.

    (Wenn Du von Linux nicht so entnervt wärst, würde mich ja mal interessieren, ob eine Distri speziell für alte Geräte tatsächlich besser funzt.)

    Und 2-Finger-Scrolling kannte ich auch noch nicht - ist aber eine coole Sache. Danke fürs Auskotzen! ;)

    @BaWo: Hast Du für alte Hardware eine spezielle Empfehlung? antiX klingt ganz interessant, hast Du damit Erfahrungen?

  7. Sven meinte:

    @Chris:

    "Lass dir nicht irgend welche Hobbyprojekte wie Mate oder Cinnamon aufdrehen, die sind notorisch kaputt IMHO."

    Was ist denn an Cinnamon kaputt?

    (Ich nutze Linux Mint mit Cinnamon und hatte bisher keine Probleme. Bin da aber auch nur aus Bequemlichkeit gelandet, weil sich Ubuntu diesen üblen Unity-Desktop eingetreten hat und offen für Alternativen.)

  8. Chris meinte:

    @Sven: Ich kenne nur die Perspektive der GNOME-Entwickler, die sich immer wieder darüber beschweren, dass Cinnamon kaputtgepatcht wird. Bugfixes vom Upstream scheinen auch nicht bei Cinnamon zu landen. Hab es mal ausprobiert, da war es quasi unmöglich das auf einem System mit manchen Gnome-Anwendungen installiert zu haben.

    EDIT: Vielleicht hab ich auch grad etwas übertrieben mit der Aussage.

  9. Pantoufle meinte:

    Mein Gott, dann nimm doch Windows 10. Neu im Handel und gar nicht so teuer! Hammersystem! Oder Hipster-OS, jetzt in vielen neuen Farben.

    Pantoufle
    P.S. Wenn ich den Hauch eines Hinweises sehen würde, daß Dich das Thema wirklich interessiert, würde ich mich auch konstruktiv äußern.

  10. Dirk meinte:

    Hallo Max, ich benutze seit einem Vierteljahr Mint "Rosa", funktioniert auf meinem nicht mehr taufrischen Medion Akoya astrein. Das Überhitzungsproblem kenne ich allerdings auch, jedoch nur marginal. Bisher dachte ich, es liegt am in die Jahre gekommenen Laptop. Ich probiere mal die Tips aus Deinem Link, vielleicht kann ich es damit völlig beseitigen, obwohl Chris ja schon wieder von der Installation abrät. Aber das kennt man ja auch von Windows nicht anders, hat man ein Problem, gibt es nur selten eine Meinung...

  11. Sven meinte:

    @Chris:

    "Vielleicht hab ich auch grad etwas übertrieben mit der Aussage."

    Hihi, soll ja vorkommen im Eifer des Gefechts. ;) Aber danke für den Hinweis. Bei erwartbaren Updates zu durch den Medien gegangenen Problemen, kam immer schnell was. Dass andere Bugfixes bei Cinnamon (oder Mint generell?) nicht bei mir landen, wusste ich noch nicht.

    Hast Du eine Empfehlung? Wenn nicht Mint oder Ubuntu, einfach direkt Debian?

  12. Lilli meinte:

    Seit dem Herr Knopper damals die LiveCd herausgebracht hat und man sich nicht mehr die 7-CD-installationsorgien geben mußte, benutze ich vorzugsweise GNU-fua/Linux. Privat wie beruflich. Und das auch lieber, als all die anderen Betriebssystemen.
    Ich habe aber keine Lust zu missionieren, nicht nur wegen der oben genannten Probleme, die auftauchen können oder nach jahrelangen Erfahrungen mit territorialpissings in den Communities. Vielleicht hift es ein bißchen, wenn man Linux oder foss nicht als "Produkt" (oder "neuerdings als Dienstleistung") ansieht, sondern vielmehr "als Einigung auf eine freie Basis" auf die man selber aufbauen und seinen Bedürfnissen entsprechend verändern und weiterentwickeln kann.Nicht nur im privatem, sondern vor allem auch im wissenschaftlichen Bereich. Für mich überwiegen die Vorteile im Vergleich zu anderen Systemen.
    Letztendlich geht es doch darum, daß jeder seine eigenen Ansprüche an ein Betriebssystem hat und verschiedenste Aufgaben und Probleme zu lösen hat. Und jeder sollte das wählen, welches seinen Bedürfnissen am besten entspricht.
    Ich muß auch andere Betriebssysteme verwenden, um meine Aufgaben zu erfüllen. Alle haben sie Vor- und Nachteile.
    Um nicht depperte Auto-Analogien verwenden zu müssen (ich mag eigentlich generell keine Analogien in diesem Bereich):
    Ich finde es ähnlich wie beim kochen. Ich koche gern. Ich weiss gerne welche Zutaten drin sind und meide vorverarbeitete Zutaten. Ob es wirklich gesünder ist, sei mal dahingestellt, aber eins tut es auf jeden Fall: es schmeckt mir( und meist den anderen ;-) ) sehr gut und besser als jeder Fertigfrass. Die Zeit dafür nehme ich mir und sie ist es mir wert. Und auch wenn ich letztendlich dem Biobauer vertrauen muss, so könnte ich zumindest bei ihm persönlich vorbeifahren und mir ansehen, was er den seinem Vieh zum fressen vorsetzt ( für interessenten gab es auch mal ne Tour beim Schlachter), oder mir meine Kartoffel im eigenen Garten ziehen. Das alles kostet Zeit, die nicht jeder hat und ich veruteile auch niemanden, der sein pulverhydrierungsheissmachen kochen nennt, solange es seinen Ansprüchen und seinem Hunger genügt und ihn satt macht.

    Wo ich hingegen aber manchmal das kotzen kriegen könnte ist, wenn mir jemand (war schon länger her) einen 5 jahre alten 1000lindendollar teuren konservenrechner heulend vorlegt mit dem warnhinweis: "Ihre letzte lauffähige Firefoxversion ist veraltet und das aktuelle Betriebssystemupdate lässt sich aufgrund der Hardware nicht mehr installieren. Bitte kaufen Sie sich aus sicherheitsgründen einen neuen Computer." So oder so ähnlich.
    Der läuft heute noch mit aktuellem Firefox und einem Linux.
    Was aber nicht nur bei geschlossenen Systemen vorkommt, sondern auch bei "Psyeudo-offenen" System. Wer mal für eine Arm-plattform einen kernel gebastelt hat, weiss was ich meine. Fuckshit, nicht mal der Grafiktreiber bei so "offenen" Plattformen wie z.B. Raspberry Pi ist einsehbar. Das ist aber nicht ein Fehler von Linux, sondern von Entwicklern und Businesskaspern, die sich nicht auf eine "freie Basis" einigen wollen. Auch das ist eine art Freiheit...

  13. da)v(ax meinte:

    @Chris: oha. Wow! Danke für diese vor Information nur so strotzende Antwort. Sowas weiß ich wirklich zu schätzen. Scheint so als hätte ich ausgerechnet mit Mate eine schlechte Wahl getroffen, das hatte ich halt nicht geahnt. Nochmal ein dickes Danke für diese - trotz meines genervten Rants - so konstruktive Antwort.

    Ich bin die nächsten Tage unterwegs und habe dann erstmal gar keine Zeit für Fummeleien und werde sicher auch erst im Winter wieder wirklich Lust auf OS-Frickelalarm haben, aber dann werde ich mich mal intensiver mit deinen Vorschlägen beschäftigen. Vor allem werde ich versuchen, dir Antworten auf deine Fragen zu geben.

    Das wird jedoch wie gesagt sicher etwas dauern. Deine Antwort ist auf jeden Fall geflaggt und wird bei mir nicht untergehen.

    @alle: danke für den ganzen Input, das muss ich erstmal alles verdauen (siehe oben). Ich komme darauf zurück.

    @Pantoufle: pffffrz! :-P

  14. Chris meinte:

    @Sven: Debian.

    Distributionen:
    Debian. Ich kenne keine Vorteile von Ubuntu oder Mint gegenüber Debian abgesehen von klickibunti-Oberflächen. Debian ist halt stabil, hat ne ziemlich große Auswahl und den Paketen, ist (nochmal) stabil und dafür halt etwas langweilig. Große Updates gibt es nur alle ca. 2 Jahre. Das Projekt hat viele Entwickler, von denen einige auch für ihre Arbeit bezahlt werden, ist vernünftig strukturiert und hat durchdachte Prozesse, die dafür sorgen, dass viele Sicherheitsupdates beim Nutzer landen. Der Installer könnte etwas umständlich sein, hab schon länger kein Debian mehr neu installiert. Erste Wahl für die meisten Nutzer.
    Fedora: Wie oben geschrieben benutze ich Fedora, das ist näher am Upstream von GNOME, aber dadurch hat man mehr Updates und bekommt halt auch die ganzen Kinderkrankheiten. Bei Fedora halte ich die Updatestrategie für besser, aber die Dokumentation und die Paketauswahl sind schlechter. Auch hier gibt es einige Entwickler (manche werden auch von RedHat für ihre Arbeit bezahlt), eine Struktur und vernünftige Prozesse. Unterstützt manche alte Hardware (32Bit Zeug) und proprietäre Grafikkarten eher schlecht und Flash findet man auch nicht so leicht. Erste Wahl für Leute, die immer aktuelle Software haben wollen.
    OpenSUSE: eher ähnlich wie Fedora, aber mit KDE. Einige Entwickler arbeiten bei SUSE, was aber wesentlich kleiner ist als RedHat, daher auch weniger Entwicklungsarbeit.
    Ubuntu wollte mal vor allem eure Daten, weiß nicht wie das heute ist. Außerdem kochen sie ihr eigenes Süppchen (Mir, Unity, SoftwareCenter) zu Lasten aller anderen und für Klickibunti. Erste Wahl für Apple-Design-Jünger.
    Arch und Gentoo ist nur was für richtige Experten, die kein Problem damit haben, sich ne Stunde pro Tag mit ihrem System auseinanderzusetzen. Erste Wahl für Leute, die Systemadministrator oder Programmierer werden wollen.
    Mint, Elementary und andere, besonders "trendige" Distros sind meist Projekte einer kleinen Gruppe, die sehr schnell zerfällt, wenn ein oder zwei Entwickler aufhören. Meist miserable Updatestrategie, Sicherheitsupdates erscheinen viel zu selten oder nie. Fokus liegt auf dem Design, seltener auf Features und Sicherheit kommt dabei zu kurz.

    Desktop-Umgebung
    Die nächste Wahl ist die der Desktop-Umgebung, die Teils durch die Distribution vorgegeben ist: Debian kann alles, Fedora kann GNOME besser. Bei allen Distributionen außer Debian gilt: Wer nicht die Standard-Desktop-Umgebung benutzt, hat schlechtere Karten weil sich weniger Leute drum kümmern.
    KDE: sieht eher aus wie Windows und hat ziemlich viele Features und Konfigurationsmöglichkeiten hinter ziemlich vielen Menüs. Kann fast alles. Ist etwas resourcenhungrig, manchmal instabil.
    GNOME: versucht, einfachere graphische Oberflächen zu bauen, hat manchmal aber eigenartige Designentscheidungen. Kann ziemlich viel. Ist etwas resourcenhungrig, manchmal instabil.
    LXDE, XFCE: Wer Windows XP behalten würde, ist hier gut aufgehoben: Sieht alt aus, ist manchmal umständlich, aber sparsamer mit Resourcen. Einige moderne Features fehlen.
    Cinnamon: Fork von GNOME, jedoch mit mehr Klickibunti (v.a. Themes), kleinerer Entwicklerkreis, Fokus auf Design, nicht auf Stabilität oder Sicherheit.
    Mate: wie XFCE, LXDE, jedoch resourcenhungriger. Alter Fork von Gnome. Kleinerer Entwicklerkreis.

    Für alle, die von Windows umsteigen: Stellt euch darauf ein, dass Spiele selten bis nie gehen (außer Minecraft oder einfaches Zeug wie Sudoku) und Flash, Skype, TeamViewer, etc. schlechteren Support haben. Die meiste wichtige Software für den produktiven Büroalltag (Firefox, LibreOffice, Thunderbird) kann man unter Windows ja schon nutzen, funktioniert unter Linux fast genau gleich.

    PS: Ich sollte wohl mal ne eigene Seite aufsetzen mit all dem Kram hier…

  15. Sven meinte:

    @Chris:

    "Ich sollte wohl mal ne eigene Seite aufsetzen mit all dem Kram hier…"

    Ja, das solltest Du! Einen Abonnenten hättest Du schon. Danke für die vielen Hinweise! Wird dann bei mir wohl bei nächster Gelegenheit Debian mit Gnome.

  16. da)v(ax meinte:

    @Sven:

    Wird dann bei mir wohl bei nächster Gelegenheit Debian mit Gnome.

    Jo, da sagste was...

  17. Bob meinte:

    @Chris:
    Mach das bitte. Du hast hier schlüssig erklärt und dabei einen guten Ton getroffen. Würde gern mehr von dir lesen!

    Bei Linuxumsteigern würde ich eigentlich immer zu Debian raten. Stabil, gut dokumentiert, hilfsbereite und freundliche Community (was ich besonders wichtig beim Umsteig bzw. Testen eines neuen OS finde) und zumindest bei mir selten Probleme mit Hardware gehabt. Desktop ist Geschmackssache. Für schwache Hardware und Hardcore XP-Fans wohl eher XFCE, für Leute die sich auch auf ein "modernes" Konzept einlassen würden sowie Mac-Fans eher Gnome. KDE ist nicht so meins bzw. habe ich scheinbar noch nicht den richtigen Zugang gefunden.

  18. e.s. meinte:

    just dont use it that way ;)

  19. da]v[ax meinte:
  20. da]v[ax meinte:

    @Chris (3): der Tipp, die interne GraKa zu verwenden, ist sicher nicht verkehrt. Damit läuft YouTube leider immer noch nur ganz ganz schlimm :( aber für die Temperatur isses bestimmt besser.

    Wie gesagt: wenn ich mal wieder nen ruhigen Nachmittag finde, werde ich da weitere Versuche starten, evtl. klatsche ich tatsächlich ein Debin anstelle des Mint drauf.

  21. BaWo meinte:

    Hmm Debian war zu meinen Linuxanfängerzeiten einen Tick zu umständlich für mich, das ist allerdings auch einige Jahre her, das muss nicht mehr so sein.
    Für Linuxein- und umsteiger würde ich wie bereits von anderen erwähnt von Ubuntu selbst abraten, die kochen viel zu oft ihr eigenes Süppchen und schmeißen von einer stable version zur nächsten auch schonmal einiges um. Als Basis ist es aber ein ziemlich einsteigerfreundliches System, deswegen würde ich zu einem Ubuntuderivat raten, nicht alle davon sind Hobby-Clickbuden. Mint gehört sogar zu den größeren, aber in den letzten Versionen ist dort tatsächlich der Schlendrian eingekehrt, also sind die raus. Hier mal drei Vorschläge:

    Zorin OS:
    http://distrowatch.com/table.php?distribution=zorin

    Im Prinzip das perfekte Linux für Windowsumsteiger. Einsteigerfreundlich und die Optik ist sehr nahe an Windows gehalten. Das gibt es in einer Core- und in einer Lite-Variante, letztere ist für ältere Maschinen optimiert.

    Peppermint OS:
    http://distrowatch.com/table.php?distribution=peppermint

    Schlank, nutzt LXDE und ist stark auf Webanwendungen fokussiert. Der Ansatz ist da ähnlich wie bei ChromeOS, vieles wird über den Browser oder Web-Applets gemacht, kann aber auch wie jedes andere Ubuntuderivat verwendet werden.

    Linux Lite:
    http://distrowatch.com/table.php?distribution=lite

    Schlank und benutzt den XFCE-Desktop. Das System hat eine gute, große Dokumentation, die direkt vom Desktop oder dem Willkommensbildschirm aus erreichbar ist.

  22. /dev/null meinte:

    Also .... Radeon mobility x600 Codename M24 mit chipset RV380. Sollte Mint unterstuetzen (habe leider keine Testhardware hier).
    In der Konsole mal
    sudo update-pciids && lspci -nn | grep VGA
    eingeben. (benoetigt netzverbindung)
    Ich weiss nu nicht, ob du fglrx installiert hast, jedenfalls sollte das runter.
    Fuer Mint gibts eine Anlleitung hier:
    https://mintguide.org/system/461-install-latest-amd-catalyst-driver-into-linux-mint.html

    Zum Powermanagement gibbet das:
    Instead if you notice overheating problems and/or you have an old Radeon HD graphic card, you can enable DPM by adding a boot parameter. This should greatly help power consumption, especially when idle. To do so, edit /etc/default/grub and add the 'radeon.dpm=1' to the GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT line, so it would look something like:
    GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="quiet splash radeon.dpm=1"
    After you save/quit the text editor, update grub:
    sudo update-grub

    (Das Problem liegt aber dabei quer durch den Garten bei allen fruehen Mobilitychips von AMD und NVIDIA. So zb auf nem alten Laptob von ASUS bei mir, X64 CPU, aber nur Treiber von ASUS fuer WinXP32 und Vista32. Grafiktreiber vom Chiphersteller nicht vorhanden. Letztendlich laeuft da nun ein Lubuntu statt Win7, das urspruenglich drauf sollte.)

  23. da]v[ax meinte:

    @/dev/null: danke. Wie schon geschrieben: ich bin unterwegs und komme im Moment nicht zum Frickeln, werde das aber nachholen.

    Ich meine gelesen zu haben, dass der Catalyst die X600 nicht mehr unterstützt, aber da kann ich mich auch irren.

    Danke für die Tipps, keep 'em rollin :hehe:

  24. struppi meinte:

    Im Prinzip sagst du es selbst am Anfang, "War Linux nicht mal dafür bekannt, ganz toll mit alter Hardware klar zu kommen?" - Ja, aber.
    Es gibt sicher Linxderivate die das sind, aber du hast eins ausgesucht dessen Spezialität es ist, einerseits moderne Software zu bieten, nicht ganz so schwer zu bedienen und je nach Desktop auch nicht ganz so Resourcenhungrig wie ein Ubuntu zu sein.

    Mint ist also für "mittelalte" Desktoprechner und Menschen die das erste Mal mit Linux in Berührung kommen, eine gute Wahl. Bei alten Rechner wird's schwierig.

    Das gleihce Problem hatte ich letztens auch als ich für einen ollen Dell Dualcore ein neues OS brauchte. Da Debian 7 nicht stabil lief dachte ich, ich probier es mal mit Mint. Es war zwar stabil aber viel zu lahm (ich hab den Rechner erstmal in die Tonne gehauen).

    Alte Notebooks ist glaube ich öfters ein Problem

    Bezüglich Mint und Synaptic musste aufpassen, da die update mechanism von Mint so komisch sind. Soweit ich weiss darf man unter Mint nicht apt-get upgrade aufrufen, da das potentiell gefährlich sein könnte und das System zerstören.

    Bezüglich Musikplayer gibt es einen Tipp, Clementine ist meines erachtens der legitime Nachfolger von WinAmp (zumindest was die Fülle der Funktionen und Geschwindigkeit angeht - optisch weniger) https://www.clementine-player.org/de/ - ich nutze keinen anderen mehr.

  25. GrooveX meinte:

    also ich hab hier ein aspire 5739g, nicht gerade der neueste shice, mit leap 42.1 am laufen. da tut eigentlich alles. und ich wundere mich ein wenig, warum die ganzen leute hier alle auf ubuntu-abkömmlinge setzen, wo wir doch mit suse ein gut eingeführtes os haben. aber irgendwie kommt da keiner mehr drauf. tja... und komme mir niemand mit desktop environments. ich mach mir da immer drauf, was ich will, wild kombiniert, seit 15 jahren. na ja, mal mit mehr, mal noch mehr baustellen hier und da und dort.

    meine usb-soundcard hab ich leider auch nicht mehr sauber zum laufen gekriegt. auf opensuse 12.3 lief sie ootb. was sagt mir das? ich weiss es nicht.

  26. puck die Stubenfliege meinte:

    Eigentlich lohnt sich eine Antwort auf dein Linuxbashing beitrag nicht das machst du ja schon lange so mit immer dem selben komischen negativen ergebniss.
    Vielleicht solltest du dir mal eine mit linux vorinstallierte kiste zulegen bei denen andere das gemacht haben was du nicht hinbekommst. Damit solltest du ja kein problem haben ist dann genauso wie bei windows oder MAC. Es gibt viele bezugsquellen hier ist mal eine:
    https://www.linux-onlineshop.de
    Die wahl deiner Distrie zeigt schon das du dich nicht wirklich informiert hast.
    Ich würde dir da eher Debian empfehlen, aber Opensuse sollte deine ansprüche auch erfüllen können hinweise hast du ja schon bekommen.
    Mein Rat: mach doch einfach genau das gleiche was du auch für deine Windows/Mac Rechner tust recheriere welche Hardware am besten für das OS deiner Wahl und deine damit zu erledigenden Aufgaben passt und dann wird das auch funktionieren.
    Also lieber beim nächsten mal einen Rechner mit Windows und Linux vorinstalliert kaufen damit du auch mal eine positive erfahrung machen kannst. Wobei ich aber denke das du das gar nicht willst, also bleib bei deinem windows. Was soll man schon mit Freiheit anfangen die auch leute ohne großes Geld benutzen können. Windows und MAC ist eben nur Teihabe für die die den Geldbeutel dafür haben, scheiß auf alle anderen.

  27. Chris meinte:

    @BaWo:

    Zorin OS, Peppermint OS, LinuxLiteOS

    Genau das habe ich gemeint mit

    Mint, Elementary und andere, besonders "trendige" Distros sind meist Projekte einer kleinen Gruppe, die sehr schnell zerfällt, wenn ein oder zwei Entwickler aufhören. Meist miserable Updatestrategie, Sicherheitsupdates erscheinen viel zu selten oder nie. Fokus liegt auf dem Design, seltener auf Features und Sicherheit kommt dabei zu kurz.

    Zorin OS: Geh mal auf die Downloadseite, da fangen die ganzen offensichtlichen Fehler schon an:
    1. Die Seite ist nicht verschlüsselt oder sonst irgendwie gesichert
    2. Es gibt keine Signaturen für die Downloads
    3. Stattdessen gibt es MD5-Checksummen, die man heutzutage trivial knacken kann
    4. Die "Lite"-Edition gibt es nur in 32 Bit, das ist ja wie 1995…
    5. Download-Links über bit.ly, das ist ein Security Nightmare…
    6. Downloads von Sourceforge.net, die immer wieder Adware in Downloads gepackt haben… unverschlüsselt.
    7. Ein Blick auf deinen Link (nur mal runter scrollen) zeigt, welche veraltete Software diese Distro ausliefert, z.B. Java 7, für das es keine Sicherheitsupdates mehr gibt.
    8. Stöbert man auf der Website, findet man völlig falsche Aussagen (z.B. zur Sicherheit unter "Tour")
    9. Keine Informationen über Bug Tracker oder Updates verfügbar.
    10. Forum zeigt, dass das ne one-man-show ist. Ist der Haupt-Entwickler weg, ist das Projekt tot und man hat ein Betriebssytem ohne (Sicherheits-)updates. Katastrophe.
    Fazit: Finger weg davon, das ist Klickibunti aus Zuckerwatte.

    Peppermint OS: Immerhin haben die Signaturen für ihre Downloads und die Website ist verschlüsselt. In den Release Notes steht aber drin, dass das quasi ein Ubuntu ist mit ein paar zusätzlichen Paketen. Kann man sich also gleich sparen und Ubuntu oder Debian nehmen, da ist wenigstens das Risiko weg, dass die von Werk aus etwas kaputt konfiguriert haben.
    Bug Tracker? Fehlanzeige! Warum nicht direkt Ubuntu nehmen? Wozu das Rad neu erfinden, nur weil es ne andere Farbe hat? Fazit: Unnötig.

    LinuxLiteOS: Es gibt sogar einen Bug Tracker! Trotzdem, die Downloads sind nicht signiert und laden über Sourceforge.net. Die Technik sieht so aus als wär das einfach ein Ubuntu oder Debian mit ca. 20 zusätzlichen Paketen. Kann man sich also gleich sparen und Ubuntu oder Debian nehmen, da ist wenigstens das Risiko weg, dass die von Werk aus etwas kaputt konfiguriert haben.
    Fazit: Unnötig und riskant.

  28. Chris meinte:

    @struppi:

    Bezüglich Mint und Synaptic musste aufpassen, da die update mechanism von Mint so komisch sind. Soweit ich weiss darf man unter Mint nicht apt-get upgrade aufrufen, da das potentiell gefährlich sein könnte und das System zerstören.

    Deswegen ist Mint einfach gefährlich. Finger weg von solch kaputter Software!

  29. Chris meinte:

    Und ein allgemeiner Kommentar noch: Wechselt man die Linux-Distribution, wird man die Hardware- und Treiberprobleme im Regelfall nicht los. Alle Linux-Distributionen haben den gleichen Kernel (verschieden aktuell) und damit größtenteils gleiche Treiber. Gerade auf alter Hardware macht es überhaupt keinen Unterschied, welche Distribution man verwendet, der Treibersupport ist genauso gut oder schlecht. Deswegen muss ich da]v[ax auch etwas enttäuschen, leider.

  30. daMax meinte:

    @puck die Stubenfliege: oh da ist aber jmd schlecht gelaunt... das tut mir natuerlich leid. Habe ich dein Lieblings-OS beleidigt? Soll nie wieder vorkommen. Natuerlich haette ich mir einen neuen Rechner dafuer kaufen muessen, ich Dummerle m( Mach ich sofort, wenn ich mal wieder zu viel Geld habe. Danke fuer den Hinweis.

  31. BaWo meinte:

    @Chris
    Viele dieser Argumente sind eher für den Firmeneinsatz relevant, aber gut jeder hat seine Prioritäten.

    PeppermintOS hat sehr wohl einen Bugtracker:
    https://bugs.launchpad.net/peppermint/

    Hättest nur mal ganz runterscrollen müssen auf der Seite, da ist direkt der Link.
    Im Übrigen machen die schon mehr als nur n paar Pakete zussamenstellen, z.B. haben das ICE framework. Das ist auch keine ein Mann Bude sondern ne eigene Firma, die das entwickelt und wartet.

    Für einen Anfänger ist eine stimmige Zusammenstellung der Pakete und des Desktops in der Regel sehr relevant, also haben auch diese Projekte eine Berechtigung. Im übrigen, dass oft geäußerte "dann installier dir halt den Desktop den du willst" ist nicht immer ganz so einfach.

    Sourceforge ist in der Tat mit Vorsicht zu genießen und hatte seien Kontroversen, aber wenn es wirklich so katastrophal wäre, dann würden nicht nach wie vor so viele, auch größere Projekte dort hosten lassen.

  32. p3t3r meinte:

    Tach allerseits!

    Sehr hilfreich ist das Portal http://ubuntuusers.de.
    Zu 99,9% netter Umgangston, kompetente Hilfe, einige Foristen sind sehr nah an der Entwicklungsabteilung. Derart umfangreiche Dokumentationen habe ich mir für Windows immer gewünscht – hier ist alles aus einem Guss und aus einer Hand.

    Für die Medienwiedergabe kann ich den SMPlayer sehr empfehlen.
    1. Ich habe 32 GB MP3s. Läuft.
    2. Per Rechtsklick auf einen Youtube-Link kann man diesen direkt im SMPlayer öffnen. Vorteile: Es stehen umfangreiche Steuerungsmöglichkeiten zur Verfügung: Helligkeit, Kontrast, Farbton, Sättigung, Gamma, Lautstärke-Normalisierung, Wiedergabegeschwindigkeit, Audio-Equalizer und vieles mehr. Voraussetzung ist das Firefox-AddOn SMPlayer View, welches auch unter Pale Moon läuft.

    Durchhalten, Leute! Morgen ist Freitag!

  33. p3t3r meinte:

    Nachtrag (scheinbar lief der Countdown während des Editierens weiter und hat mich raus geschubst):

    Für Spiele ist Linux generell immer noch zweite Wahl. Das liegt aber daran, dass die Spieldesigner hauptsächlich für die Windows-Architektur schreiben. Es rechnet sich nicht, ein Spiel nach Linux zu portieren, weil das die notwendige Manpower (und damit die Entwicklungskosten) fast verdoppeln würde.

    Viele Windows-Programme bekommt man aber auch via WINE (siehe https://www.winehq.org/) lauffähig.

    Es besteht einerseits die Möglichkeit, ein Dual-Boot-System einzurichten. Spielen? Boote Windows. Surfen, Mailen, CMS, Shopping, Banking … Boote Linux.

    Andererseits ergibt es mehr Sinn, einen Rechner für Linux zu verwenden, der nicht so viel Strom zieht. Wozu braucht man eine SupaDupaHyper-3D-Grafikkarte, die ein eigenes Netzteil mit 1000 Watt benötigt, um eben mal die Webseite zu aktualisieren oder die Mails zu checken? Da amortisiert sich ein zweites Gerät via Stromeinsparung ziemlich zügig.

  34. OldFart meinte:

    @p3t3r:

    > Da amortisiert sich ein zweites Gerät via Stromeinsparung ziemlich zügig.

    Ich habe eine erworbene chronische BWL-Triggerwort-Allergie. Ich habe in zu vielen "Besprechungen" mit Politikern gesessen, die gerne mal mit solcher Sprache und dem Diktum der Bestimmtheit irgendwelche Sachen behaupten. Daher reagiere deshalb reflexhaft mit einem Realitätscheck.

    set KORINTHENKACKER=ON

    Wieviel Leistung spart man in dem Fall? Sagen wir einfach mal 100 Watt. Das ist schon viel, weil selbst Super-Duper-3D-Karten im 2D-Modus wenig Leistung ziehen. Sei's drum. 10 Stunden = 1 kWh. Rechnen wir mal mit teurem Strom, um die Amortisation zu beschleunigen. Sagen wir 33 Cent/kWh um die weitere Abschätzung leicht zu machen. Also 30 Nutzungsstunden = 1 Euro gespart. Nehmen wir ein Aldi-Billiglaptop, damit die Amortisation schnell geht. Sagen wir 400 Euro, OK? Das wäre der Gegenwert von 30*400 = 12000 Nutzungsstunden. Wie lange nutzt Du den Linux-Laptop täglich? Privat nach der Arbeit so etwa 2 Stunden täglich, OK? Das wären 6000 Nutzungstage bis zum Break-Even. Bei täglicher Nutzung sind das mehr als 16 Jahre.
    Das kann man jetzt noch mit obigen Annahmen rauf und runter modulieren, aber das ist die Hausnummer. Tägliche Nutzungszeit von 2 auf 8 Stunden rauf, Amortisationszeit von 16 auf 4 Jahre runter. "Ziemlich zügig" ist auch das nicht.

    set KORINTHENKACKER=OFF

    Sorry, ich bin ja im Rest der Darlegung völlig bei Dir. Aber wie gesagt, es gibt Reizworte, da lösen bei mir Reflexe aus. ;-) Nix für ungut.

  35. daMax meinte:

    @OldFart: hihi. Strike ;) Sowas aehnliches dachte ich mir auch, war aber zu faul, das durchzurechnen...

  36. Chris meinte:

    @BaWo:

    Sourceforge ist in der Tat mit Vorsicht zu genießen und hatte seien Kontroversen, aber wenn es wirklich so katastrophal wäre, dann würden nicht nach wie vor so viele, auch größere Projekte dort hosten lassen.

    Ich sag nur: Tausende Fliegen können nicht irren – fresst Scheiße!

    Oder: Warum wurde die AfD gewählt? Manchmal machen viele Menschen was dummes. Nur weil viele Menschen das gleiche tun, heißt das noch lange nicht, dass das klug ist.

    Viele dieser Argumente sind eher für den Firmeneinsatz relevant, aber gut jeder hat seine Prioritäten.

    Die da wären? Fällt mir davon gerade nichts ein. da]v[ax will bestimmt nicht nach nem Jahr die Distro wechseln müssen, weil es keine Updates für sein showstopper-Problem gibt oder die Leute die Distro dicht gemacht haben. Und er will bestimmt auch nicht fahrlässig mit 100en bekannten Sicherheitslücken durchs Netz surfen, weil ein Entwickler seine Updates nicht auf die Reihe bekommt. Und ja, 20-50 Sicherheitslücken kommen durchaus in 1-2 Jahren zusammen, wenn man alle CVEs aus Web Browser + Emailclient + Kernel-Netzwerk-Stack + git + Chat + VLC + DNS-stack + Feed reader zusammen tut.

  37. daMax meinte:

    @Chris: endlich versteht mich mal jemand B-)

  38. DasKleineTeilchen meinte:

    "Also lieber beim nächsten mal einen Rechner mit Windows und Linux vorinstalliert kaufen..."

    ach stubenfliege; genau darum gings doch (eben nicht):

    "Das Ganze sollte auf meinem alten Thinkpad Z60m vonstatten gehen, auf dem immer noch ein Windows XP vor sich hin wurschtelt. War Linux nicht mal dafür bekannt, ganz toll mit alter Hardware klar zu kommen?"

  39. Rafael meinte:

    Heyy Max.
    Hier ist ja wieder was los... wollte deshalb auch mal meine kleine Anekdote loswerden:
    Als ich vor etwa 7 Jahren meine Ausbildung zum Programmierer machte, hatte ich das Pech Glück, in das Büro mit einem der wenigen Mitarbeiter zu kommen, der Linux nutzt. Mit meinem Windows Rechner hatte ich nur Probleme (Cygwin, PowerShell anyone?) und die Lust meines Kollegen mir dabei zu helfen (ieeh Windoof) ging gegen null.
    Nach einer Woche beschloss ich mich selbst ins kalte Wasser zu schmeissen und kam am nächsten Montag (nach einem langen Bastelwochenende) mit einem Kubuntu zur Arbeit. Da ging nix ausser mit hängen und brechen Netz (nix Wlan, nur Kabel), Firefox und Eclipse. Dafür hatte ich aber eine echte Konsole. Zu meinem erstaunen hielt sich aber auch hier die hilfbereitschaft in Grenzen (Installier dir mal n "richtiges" Linux). Hardcore Gentoo nutzer (die wohl "freiste" aber auch Umständlichste Distri der Welt) halt.
    Die auf den Montag folgende Woche kämpfte ich mit veralteten Foreneinträgen von vergangenen Ubuntu Versionen um einige "Feautures" (Sound, Nvidia, Flash, Grafik) zum laufen zu bekommen mit mäßigem Erfolg. Am Wochenende drauf besuchte ich meinen Kollegen zuhause und er installierte mir ein Gentoo (böser Fehler!), bei dem erstmal alles ging. Ich will nicht zu sehr in Details, aber viel Umständlicher kann eine Distri für einen Anfänger nicht sein. Die schmerzen, neue Software zu installieren kompilieren sind einfach zu hart. Also hatte ich am darauf folgenden Wochenende nochmal gefrickelt und habe ein ArchLinux installiert (mit dem ich bis heute glücklich bin), und nebenbei auf einem gammel Laptop mit Linux from scratch gespielt.
    Am darauf folgenden Montag lief dann zwar auch nur Wlan, FF und Eclipse, aber das immerhin auf zwei verschiedenen "Window Managern" aka Desktops (XFCE, KDE). Weitere "Feautures" (pulseaudio, Nvidia...) folgten langsam aber stetig und ich verstand immer mehr, wie und warum etwas wo funktioniert oder eben auch nicht.

    Die Moral der Geschichte: Ich habe davor etwa 10 Jahre mit den Wiedrigkeiten eines Windows Systems gekämpft (98, ME, Vista you name it). Mich damit abgefunden Probleme zu "lösen" indem ich einfach Windows "plattmache" und neu installiere. Nie verstanden, warum was wo in der Regedit zu finden ist. Wieso es "versteckte Systemoptionen" gibt (z.b. msconfig). Und dann habe ich erwartet, dieses Nichtwissen auf Linux anwenden zu können. Das geht mit Distros wie *buntu und Mint bestimmt auch genau so.
    Mittlerweile muss ich aber sagen bin ich ein absoluter Gegner solcher "all in one" Distributionen. Meines erachtens machen sie genau das selbe, was Windows und Mac schon immer taten: wissen zu wollen was für den Nutzer das beste ist. Da brauch man nicht Umsteigen und kann einfach im trauten Heim bleiben. Wenn man ein Linux System wirklich nutzen will, sollte man gewillt sein, Zeit zu investieren. Zeit, nicht im sinne von Stunden, sondern eher von Wochen/Monaten. Klingt viel, aber man bedenke die Zeit, die man in Windows vorher ganz natürlich investiert hat und immer noch nicht viel schlauer wurde (jedenfalls ich).
    In Einstellungen herumfuckeln, von denen man sonst keine Ahnung hat und einen sonst auch nicht interessieren, oder "gibz da nix im Netz für?!" war mein Weg der Problembeseitigung. Das selbe Gefühl stellte sich auch ganz schnell bei den "großen" Distris ein.
    Bum klatsch, nach der installation begrüßt einen ein Monster von dem man keine Ahnung hat, wie es funktioniert aber trotzdem erwartet, dass es für einen arbeitet. Man will viele Dinge ändern, die jemand anders für einen "vorentschieden" hat und stößt auf einen Urwald an Einstellungen und Möglichkeiten, bei denen dann aber leider nur weniger als die Hälfte funktioniert.
    Linux "auf die harte Tour" war für mich ein Segen, bei dem ich zuerst Blut geheult habe, welcher aber nun zum Traum wurde.
    Die Standartinstallation von Arch endet z.B. damit, dass einen eine schwarz/weisse Konsole begrüßt und man weiss, wie man darin Netz bekommt. Man wird gezwungen sich Gedanken zu machen, was man denn jetzt eigentlich will. Desktop? Ok man lernt man braucht X. Was? X ist zu minimal und ein bisschen mehr *bling* erwünscht? Doof, jetzt hat man nämlich erstmal die Qual der Wahl. Macht aber nix, man kann ja alle haben und probieren, sich entscheiden oder auch eben genau nicht und einfach mehrere nutzen.
    Da man alles manuell machen muss, weiss man meistens, wo man suchen muss, wenn etwas schiefgeht. Dies ist bei großen Distros nicht der Fall, da alles "just works". Ein Konvolut an Software und Systemservices, bei denen man keine Ahnung hat, was die tun und warum man die braucht. Ganz wie in "alten Zeiten", zuhause bei Windows.
    Ich glaube daher, dass jeder deiner Versuche dich in sowas wie Mint oder meinentwegen debian "reinzufuchsen" genau so läuft, wie es bei dir (und bei mir am Anfang) auch gelaufen ist: Eine Hälfte die man braucht geht, die andere ist nur mühselig bis nicht zu erreichen, aber obendrauf hat man eine menge Schrott, den man niemals nicht benötigt.
    Vielleicht solltest du es auch mal auf die Art und Weise probieren: Nimm dir n Schrottrechner und installier dir Arch. Betrachte das nicht als PC, sondern als Bastel-Projekt. Bring nach und nach die wichtigsten Sachen zum laufen. Nach ein bis zwei Bastelabenden haste dann schon n schlankes System auf dem die eine Hälfte, die auf nem Ubuntu ging auch geht - mit dem Unterschied dass du nun weisst wie es funktioniert, was und warum du das brauchst. Ausserdem fehlt der Kram den du eh nie gebraucht hättest. Wenn du jetzt die andere Häflte zum laufen bekommen willst bist du in einer viel besseren Position: Bei *Buntu sollte es eigentlich gehen, tut es aber nicht. Viel halbwissen in Foren führt zur Frustration. Bei Arch musste das erst frisch installieren (also wieder damit beschäftigen) und kennst die vorhandene Basis. Die Suche nach Fehlern wird viel gezielter (Aus "Hilfe mein Ubuntu spielt kein Sound" wird "Warum tut Alsa/Pulseaudio nicht was es soll").
    Würde mich auch mal für ne Session am Wochenende digital mit Rat und Tat zur Verfügung stellen, wenn du darauf Bock hast. Bin zuversichtlich, dass wir deine Anforderungen bis 4. an einem abend hinbekommen.

  40. OldFart meinte:

    @Rafael:

    > Würde mich zur Verfügung stellen ..

    Was ne Ansage. Don Vito Corleone läßt ausrichten, er halte das für ein Angebot, das man nicht ablehnen kann. Spannend.

    Falls das Ereignis stattfindet, bitte ich um ein Protokoll hier im Blog. Ich lerne auch gerne dazu. Ich bin mit meinem Mint auch nicht restlos glücklich. Ich hatte da unlängst eine traumatisierende Bastelerfahrung mit Browser und Java. Lange Story. Ich kann Max schon verstehen.

  41. DasKleineTeilchen meinte:

    rafael, du erzählst hier nix neues, irgendwie hab ich solche texte zu linux auch schon vor 10 jahren gelesen. und wieder mal genau der punkt; mäx will nicht tage, wochen und vor allen dingen nicht monate/jahre an distrus rumschrauben und bis in die geheimnisse der systemtiefen abtauchen, sondern mit *reelem* zeitaufwand und bischen frickeln zu nem laufendem system kommen.

  42. da]v[ax meinte:

    @DasKleineTeilchen: manche meiner Leser|innen scheinen mich tatsächlich zu verstehen. :hehe:

    @Rafael: das ist wirklich ein sehr nettes Angebot aber: ich habe das Spielchen Linux jetzt 3x ernsthaft gespielt (also so richtig auf einem Rechner installiert, erst Mandrake (das ich tatsächlich so richtig kaputt bekommen habe beim Rumfrickeln an den Graka-Configs), später dann Ubuntu und nun am Schluss eben Mint, darüberhinaus dann noch so ungefähr 4-6x in VMs (Zorin, mehrmals Mint und noch irgendwelche Klickibuntiderivate)), und dafür ist einfach wirklich schon zu viel Zeit drauf gegangen.

    Ich weiß, dass das natürlich irgendwie ein unfairer Vergleich ist, weil ich mit Windows viel viel viel viel mehr Zeit verbracht habe (sowohl privat als auch geschäftlich), aber: als ich mir vor nun fast 10 Jahren mein Macbook zugelegt hatte, hatte ich ungefähr NULL Probleme mit dem Einstieg (wobei natürlich auch meine spärlichen Erfahrungen mit Linux hilfreich waren).

    Was ich sagen will ist: ich bin ja durchaus Nerd genug, mich in so ein System reinfrickeln zu können und zu wollen, aber ich bin NICHT gewillt, stundenlang eigene Configfiles zu schreiben oder gar irgendwas in den Kernel zu kompilieren nur um den Rechner zu einem normalen Verhalten zu bewegen (Lüfter tut, Sound tut, Graka wird unterstützt, usw). Ich werde keine Zeit darauf verballern, einen Fenstermanager zum Laufen zu bewegen oder mich mit der Hardwarezusammensetzung der Sound- oder Grafikkarte zu beschäftigen. Wenn ich ein eigenes Betriebssystem schreiben will, dann lasse ich mich dafür bezahlen ;)

    Ich hoffe tatsächlich immer noch darauf, dass es eines Tages ein Linux geben könnte, das einfach läuft und damit meine ich nicht so einfach wie ein Windows oder ein OSX, aber zumindest so einfach, dass eben heutige "Normalanforderungen" an ein Laptop befriedigt werden. Und das kann ich (leider) nicht sehen :(

  43. DasKleineTeilchen meinte:

    @da]v[ax:

    "Wenn ich ein eigenes Betriebssystem schreiben will, dann lasse ich mich dafür bezahlen"

    TRIGGERALARM!!1! DU KAPITALIST!!1! ;)

    eben nicht, schatz; wenn du ein betriebssystem *für* jemanden schreibst, der damit geld verdient, right? und selbst *das* ist der linux-comunity erklärtermassen egal, *deren coder-teil du aber auch garnicht sein willst*, richtig?

    ich auch nicht, dazu hab ich viel, viiiiiel zu wenig plan von :mrgreen:

    thats it, rafael, wir sind endanwender, die garnicht mal so wenig ahnung, aber eben weder zeit noch nerv haben, quasi auf code-zeilen-ebene gehen zu müssen, bis ein system 1/2wegs so läuft, wie mans braucht.

    disclaimer: linux kann extrem abnerven, trotzdem will ichs AUF KEINEN FALL missen und danke sowohl linus als auch besonders der comunity für ihre unersetzliche arbeit und das meine ich ganz ernst. da hängt nämlich unfassbar viel mehr dran als "nur" ein freies betriebssystem, der politische aspekt ist garnicht hoch genug zu wertschätzen.

  44. da]v[ax meinte:

    @DasKleineTeilchen (43): FULL ACK. Genau so. Inkl. Disclaimer.

  45. Danke, da]v[ax und DasKleineTeilchen, ich (Atari bis 1997, seitdem Mac und immer wieder Linux-Experimente) hätte das nicht schöner sagen können, und ganz besonders will ich DKTs Disclaimer mit unterschreiben. Kudos.

  46. struppi meinte:

    Was mich nach der Diskussion interessieren würde, wie oft hast du denn Windows schon installiert?

    Mein letztes Mal auf dem eigenen Rechner war zu Windows95 Zeiten (da war eine Neuinstallation wöchentlich normal). Mein WindowsXP wollte ich dann so lange behalten bis es so kaputt ist, dass ich es neu installieren muss. Das hat dann 10 Jahre gedauert, weil ich mir erst einen neuen Rechner gekauft habe, auf dem ich dann Linux installiert habe (und bisher nicht bereut).

    Das letzte mal wo ich win installiert habe, war erstmal kein Netzwerktreiber vorhanden. Den konnten wir - dank Live Ubuntu - aus dem Netz laden. Wenn du nicht die Orginaltreiber hat, bist du auch unter Windows am frickeln oder spielst halt DJ. Die meisten Linuxe laufen dagegen normalerweise ohne Probleme und ohne zusätzliche Frickelei.

    Und vor 7 Jahren hatte ich mehr Probleme mit WLAN Treiber unter Windows als mit Linux. Selbst der UTMS USB-Stick kannte unter Debian alle Provider und liess den richtigen auswählen. Was bei Windwos nur geht, wenn du die Software installiert, die der Anbieter dir aufzwingen will, einen anderen Anbieter auswählen geht dann erstmal nicht mehr

    Es kann ja sein, dass mit Notebooks die Installation problematischer ist, aber ich habe noch nie auf einem Desktopsystem irgend etwas kompilieren müssen oder Probleme bei der Systeminstallation gehabt. Und ich fahre mittlerweile eine ganze Menge Desktopsysteme, vom Uralt P-IV über Quadcore DellRechner und habe nrigendwo Probleme, die über das was unter Windows passiert hinausgehen.

    Oder läßt sich Windows mittlerweile wirklich leichter installieren?

  47. DasKleineTeilchen meinte:

    @struppi:

    ich weiss ja nicht, wie das bei mäx ist, ich zb hab hier noch xp-möhren rumstehen, die auch täglich benutzt werden. ein win7, ein ubuntu, das gerade abgeschmiert ist und erstmal ne datenrettung braucht, sowie 2 linux-livesysteme, von denen das ubuntu bevorzugt benutzt wird.

    falls sich mal eins von den win-systemen beyond repair zerlegt, wird einfach eine mit driveImageXML erstellte spiegelung zurückgespielt, dauert 10 minuten und alles ist wieder tutti.

  48. barbix meinte:

    Die spinnen, die Pinguine ...

  49. Gordon meinte:

    Au weia...

    Grundsätzlich lagst du mit der Auswahl deiner Linux-Distri nicht so ganz falsch, aber dann doch völlig daneben.

    Für so alte Hardware kannst du Ubuntu (die "Mainstream"-Variante von Mint basiert darauf) komplett vergessen.
    Wenn du jemals wieder Böcke bekommen solltest, dann versuch es mit der Debian-basierten Variante: Linux Mint Debian Edition, aktuell in der Version 2, warum auch immer auf den Namen "Betsy" getauft (https://www.linuxmint.com/download_lmde.php).

    Nimm dabei den Mate-Desktop, der ist dem was du mit Windows gewohnt bist, am ähnlichsten. Ausserdem bekommst du mit LMDE auch regelmässig Updates für den Kernel, die Betriebssystemkomponenten und die (Anwendungs-) Software - alles das gibt's in der Mainstreamversion kaum bis gar nicht.

    Die Betsy läuft hier auf einem 12 Jahre alten Siemens-Fujitsu Notebook mit 1 GB RAM und 80 GB HDD: Für's Surfen und sonst nichts, für die Kinder reicht das allemal.

  50. da]v[ax meinte:

    @Gordon: danke, das ist ein guter Tipp. Wenn ich eine Wohnung gefunden und den Umzug hinter mir habe, finde ich evtl. mal wieder Zeit für so ne Spielereien.

    Aber: kann das Ding dann auch YouTube? Flüssig? Mit Sound?

  51. Tobsen meinte:

    Wenn du ordentlich arbeiten willst, nimmst du einen Mac (wenn du genug Geld hast) oder eben einen hochwertigen Windows Rechner (ab 500 Euro aufwärts bei Laptops).
    Ich ärgere mich mit Xubuntu auch immer wieder. Besonders wenn man dann noch so exotische Nvidia Optimus Grafikkarten verbaut hat zieht Linux den Akku leider ganz schnell leer. So Stromspareinstellungen von TLP sind leider auch nicht standardmäßig an Bord.

    So im Großen und Ganzen ist Ubuntu eben doch nicht das Wahre und Windows macht da in vielen Fällen einfach mehr schon automatisch. Trotzdem ist die Paketverwaltung an Linux trotzdem immer noch das Beste was es gibt.

    Für Leute, die auch gerne ein bisschen basteln wollen und auch bereit sind Kompromisse einzugehen kann Linux funktionieren.

    Für Leute, die nicht so viel Geduld haben ist Mac oder Windows dann doch wieder besser. Vor allem, weil dafür auch die meiste am Markt erhältliche Software einfach funktioniert. ;)

    Linux Mint hatte ich auch mal drauf, aber Xubuntu fand ich trotzdem immer irgendwie besser.

  52. /dev/null meinte:

    Schoene Welt und die Brille.

    Es geht durchaus auch andersrum. Ich habe hier einen ASUS AMD64 Lappi, fuer den keine Windows 64bit Treiber vorhanden sind.
    Treiber schreiben fuer Windows? Habe ich mir vor guten 10 Jahren mit Erleichterung abgewoehnt.

    Nun laeuft da eben ein Linux, sogar ausnahmsweise ein Ubuntu-Derivat und Windows bei Bedarf (Wenn denn mal schoene bunte Software, bei der man keine Ahnung hat, was so passiert benoetigt wird) in VM.

    Und was 'arbeiten' betrifft, kommt es doch wohl sehr auf die Sparte an.

  53. Vizva Max meinte:

    Vielleicht solltest du endlich aufhören zu glauben das deine Intelligenz dafür geschaffen ist - ein Linux System befriedigend einzurichten, für deine Bedürfnisse(vielleicht hakts ja an den Bedürfnissen)

    Und weiterhin nicht anderen deinen Willen aufzwingen zu wollen weil du glaubst das diese ebenso denken wie du.Vielleicht kennst du ja welche, die auch so denken.Dann gebt euch doch einen Namen.Die Linux-unfähigen.Damit ist klar erkennbar warum ihr kein Linux installieren solltet.

    Aber das sollte doch nicht für all die anderen gelten die etwas nützliches daraus(Linux) zu machen in der Lage sind.

  54. da]v[ax meinte:

    @Vizva Max: herzerfrischend, diese beleidigten und beleidigenden Kommentare aus der Linuxcommunity.

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