Wer den kostenlosen Virenscanner Rising nutzt, sollte diesen sofort abschalten und wenn möglich deinstallieren. Denn durch die automatische Update-Funktion landet unter Umständen der Sality-Virus auf dem System und infiziert dieses.
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Schöner Fall von "Problemlöser", der selbst erst das Problem in die Welt setzt, das zu verhindern er angeblich geschaffen wurde.
Anekdote aus derselben Rubrik: Ich hatte mal mit einem "großen Eisen" zu tun, das unter TRUE64 lief und auf keinen Fall ausfallen durfte. TRUE64 bot dazu geclusterten Betrieb mit shared Storage von lokalen Plattenarrays und automatischen Failover, wenn eine Hälfte des Verbunds ausfiel. Der Witz dabei: der Failover-Mechanismus selbst war buggy und fabrizierte erst genau die Ausfälle, die zu kompensieren er aufgestellt war. Da hatten wir dann prompt Totalausfälle, weil die Software selbst Fehler in der einen Rechnerhälfte fabrizierte und dann der Failover auf die andere genau NICHT hinhaute. Im Ergebnis wäre in diesem Fall ein Standalone-System ohne Clusterpartner (genauer: ohne die Failovermimik) vermutlich mit weniger Ausfällen gelaufen.
Manchmal kommt man besser ohne irgendwelche technisierten "Lösungen" aus und weniger kann durchaus mehr sein. Gilt für die Snakeoil-Branche natürlich in besonderem Maße. Letzteres setzt Sachverstand beim Benutzer voraus, aber das ist halt das eigentlich zugrunde liegende Problem - daß versucht wird, dessen Abwesenheit in Tateinheit mit Überall-Draufklicken-Müssen mit ebensolchen "Lösungen" zu kompensieren. Und dann passiert halt sowas.
"...Sachverstand beim Benutzer voraus, aber das ist halt das eigentlich zugrunde liegende Problem - daß versucht wird, dessen Abwesenheit in Tateinheit mit Überall-Draufklicken-Müssen..."
@OldFart: Ja, es ist wirklich ein Skandal, dass heute jeder Honk mit einem PKW auf die Straße darf ohne zuvor mindestens Kfz-Mechatronik studiert zu haben. Sorry, falsche Branche. Beim Computer ist der Skandal NICHT der, dass nicht jeder kleine User, der mal eben Whatsapp checken oder ein wenig browsen will, kein Sysadmin ist, sondern dass die Kisten nach dreißig Jahren Massenmarkt immer noch nicht halbwegs sicher zu handhaben sind. Tatsächlich werden die Systeme immer löchriger und unübersichtlicher, gilt es doch, auch noch jede Klobrille zu vernetzen um wirklich auch noch den letzten User-Furz abzuschnorcheln.
Ich bin Grafiker und will einfach nur mit meinem Compi arbeiten. Wenn ich hinreichend Kenntnisse besitze um Systemknoten aufzudröseln, sichere Backups zu machen und eine möglichst schmale Datenspur zu hinterlassen, liegt das an über 30 Jahren IT-Erfahrung. Die kann ich aber von den Kids und Silver-Surfern heute nicht mehr erwarten, und die Thematik heute ist so komplex, dass auch keine Chance mehr besteht, die Leute in der Masse auf ein halbwegs selbständiges Niveau zu bringen.
Wenn Firmen lieber Erpressungsgeld zahlen anstatt ihre Systeme sicher zu machen, dann liegt es wohl auch daran, dass moderne Systeme kaum noch sicher zu machen sind.
BTW - wenn selbst die Behörden von Singapur ihre Rechner offline nehmen, weil sie sonst die Hacker nicht draußen halten können (wahrscheinlich selbst dann nicht), werden das die Daus in meinem Umfeld erst recht nicht hinbekommen.
Dann kann es ja sinnvoll sein, Virenscanner (Schlangenöl!) gar nicht erst zu installieren!
Habe den Virenscanner bei meinem Rechner schon seit der Umstellung auf eine SSD vor 'nem guten Jahr bleiben lassen. Bin beim Browsen natürlich nur mit NoScript und microBlock unterwegs, habe aber auch noch einen kleinen Server mit squid3/squiqguard wo aller Verkehr durchgeht. Sicher nichts für den Standardanwender.
Nebenbei pflege ich ein paar Verwandtenrechner, mit, sagen wir mal komplizierten, Nutzern. Die haben sich so ein bis zweimal im Jahr 'nen BKA-Trojaner oder ähnliches trotz Virenscanner eingefangen.
Nachdem ich aus Installations-Effizienzgründen die Virenscanner weggelassen habe, hat sich genau garnichts verändert. Ein- bis zweimal im Jahr wird neuinstalliert
Ich finde es unfair Virenscanner immer mit Schlangenöl zu vergleichen: Das arme Schlangenöl... Wenigstens gibt es da keine negativfolgen. Die sind bei Virenscannern aber vorProgrammiert (tadää tatÄ TATÄÄÄ)!
Auch wenn sie keine Viren anziehen würden (was sie aber tun), so helfen sie auch nicht dagegen. Wenn was erkannt wird ist es meistens schon zu spät/wird ignoriert. Dafür wird der Rechner aber merklich verlangsamt, und das IMMER (also auch im normalzustand wenn gar keine Vuren auf dem Rechner sind). Welcher depp hat sich nur gedacht es wäre eine gute Idee sowas zu proggen.
Du siehst, Schlangenöl ist viel zu harmlos für den Vergleich.
@woogie: Gute Idee den vscan wegzulassen. Da deine "nutzer" aber anscheinend zu blöd sind, würde ich denen zum surfen/Netz eine VM (am besten natürlich linux) basteln. Alles Internet geht nur da. Autobackup jede Woche und schon haste 8 std mehr Zeit im Jahr. Ich weiss am Anfang maulen die "Nutzer". Geht aber weg, wenn sie sehen wie einfach und schnell sie selbst alles wiederherstellen/retten können im Ernstfall.
Für jeden Mist gibt es in DE einen "Schein". Angel-, Gift-, Führer- oder Waffenscheine. Nur für Computer nicht!
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Peter on Gute Nachrichten: Richter Goodwin platzt der Kragen: “Staatsebene (hier ein Richter aus West-Virginia) ist leider nicht Bundesebene. Es gibt mittlerweile unzählige Richtersprüche gegen die Trumpadministration oder Bundesbehörden…”
Peter on Quo vadis, Windows?: “Warte, warte…ich habe auch noch einen: “Auch KI-Agenten müssen zahlen: Microsoft soll neue Abostufe für M365 planen … Auch virtuelle…”
Joachim on Quo vadis, Firefox?: “Warum installiere ich eigentlich ein Programm, bei dem ich erst einmal alles mögliche abschalten muss? Wie wäre es mit einem…”
Peter on Quo vadis, Firefox?: “Da ich mit ESR immer hinterher bin, sind die KI-Features “opt-in” oder “opt-out”? Laut heise vom Dezember sollten die alle…”
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Ey, lass mich einfach rein, okay?
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Ich will das hier nie wieder sehen.
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Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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Schöner Fall von "Problemlöser", der selbst erst das Problem in die Welt setzt, das zu verhindern er angeblich geschaffen wurde.
Anekdote aus derselben Rubrik: Ich hatte mal mit einem "großen Eisen" zu tun, das unter TRUE64 lief und auf keinen Fall ausfallen durfte. TRUE64 bot dazu geclusterten Betrieb mit shared Storage von lokalen Plattenarrays und automatischen Failover, wenn eine Hälfte des Verbunds ausfiel. Der Witz dabei: der Failover-Mechanismus selbst war buggy und fabrizierte erst genau die Ausfälle, die zu kompensieren er aufgestellt war. Da hatten wir dann prompt Totalausfälle, weil die Software selbst Fehler in der einen Rechnerhälfte fabrizierte und dann der Failover auf die andere genau NICHT hinhaute. Im Ergebnis wäre in diesem Fall ein Standalone-System ohne Clusterpartner (genauer: ohne die Failovermimik) vermutlich mit weniger Ausfällen gelaufen.
Manchmal kommt man besser ohne irgendwelche technisierten "Lösungen" aus und weniger kann durchaus mehr sein. Gilt für die Snakeoil-Branche natürlich in besonderem Maße. Letzteres setzt Sachverstand beim Benutzer voraus, aber das ist halt das eigentlich zugrunde liegende Problem - daß versucht wird, dessen Abwesenheit in Tateinheit mit Überall-Draufklicken-Müssen mit ebensolchen "Lösungen" zu kompensieren. Und dann passiert halt sowas.
"...Sachverstand beim Benutzer voraus, aber das ist halt das eigentlich zugrunde liegende Problem - daß versucht wird, dessen Abwesenheit in Tateinheit mit Überall-Draufklicken-Müssen..."
@OldFart: Ja, es ist wirklich ein Skandal, dass heute jeder Honk mit einem PKW auf die Straße darf ohne zuvor mindestens Kfz-Mechatronik studiert zu haben. Sorry, falsche Branche. Beim Computer ist der Skandal NICHT der, dass nicht jeder kleine User, der mal eben Whatsapp checken oder ein wenig browsen will, kein Sysadmin ist, sondern dass die Kisten nach dreißig Jahren Massenmarkt immer noch nicht halbwegs sicher zu handhaben sind. Tatsächlich werden die Systeme immer löchriger und unübersichtlicher, gilt es doch, auch noch jede Klobrille zu vernetzen um wirklich auch noch den letzten User-Furz abzuschnorcheln.
Ich bin Grafiker und will einfach nur mit meinem Compi arbeiten. Wenn ich hinreichend Kenntnisse besitze um Systemknoten aufzudröseln, sichere Backups zu machen und eine möglichst schmale Datenspur zu hinterlassen, liegt das an über 30 Jahren IT-Erfahrung. Die kann ich aber von den Kids und Silver-Surfern heute nicht mehr erwarten, und die Thematik heute ist so komplex, dass auch keine Chance mehr besteht, die Leute in der Masse auf ein halbwegs selbständiges Niveau zu bringen.
Wenn Firmen lieber Erpressungsgeld zahlen anstatt ihre Systeme sicher zu machen, dann liegt es wohl auch daran, dass moderne Systeme kaum noch sicher zu machen sind.
BTW - wenn selbst die Behörden von Singapur ihre Rechner offline nehmen, weil sie sonst die Hacker nicht draußen halten können (wahrscheinlich selbst dann nicht), werden das die Daus in meinem Umfeld erst recht nicht hinbekommen.
Dann kann es ja sinnvoll sein, Virenscanner (Schlangenöl!) gar nicht erst zu installieren!
Habe den Virenscanner bei meinem Rechner schon seit der Umstellung auf eine SSD vor 'nem guten Jahr bleiben lassen. Bin beim Browsen natürlich nur mit NoScript und microBlock unterwegs, habe aber auch noch einen kleinen Server mit squid3/squiqguard wo aller Verkehr durchgeht. Sicher nichts für den Standardanwender.
Nebenbei pflege ich ein paar Verwandtenrechner, mit, sagen wir mal komplizierten, Nutzern. Die haben sich so ein bis zweimal im Jahr 'nen BKA-Trojaner oder ähnliches trotz Virenscanner eingefangen.
Nachdem ich aus Installations-Effizienzgründen die Virenscanner weggelassen habe, hat sich genau garnichts verändert. Ein- bis zweimal im Jahr wird neuinstalliert
Ich finde es unfair Virenscanner immer mit Schlangenöl zu vergleichen: Das arme Schlangenöl... Wenigstens gibt es da keine negativfolgen. Die sind bei Virenscannern aber vorProgrammiert (tadää tatÄ TATÄÄÄ)!
Auch wenn sie keine Viren anziehen würden (was sie aber tun), so helfen sie auch nicht dagegen. Wenn was erkannt wird ist es meistens schon zu spät/wird ignoriert. Dafür wird der Rechner aber merklich verlangsamt, und das IMMER (also auch im normalzustand wenn gar keine Vuren auf dem Rechner sind). Welcher depp hat sich nur gedacht es wäre eine gute Idee sowas zu proggen.
Du siehst, Schlangenöl ist viel zu harmlos für den Vergleich.
@woogie: Gute Idee den vscan wegzulassen. Da deine "nutzer" aber anscheinend zu blöd sind, würde ich denen zum surfen/Netz eine VM (am besten natürlich linux) basteln. Alles Internet geht nur da. Autobackup jede Woche und schon haste 8 std mehr Zeit im Jahr. Ich weiss am Anfang maulen die "Nutzer". Geht aber weg, wenn sie sehen wie einfach und schnell sie selbst alles wiederherstellen/retten können im Ernstfall.
Für jeden Mist gibt es in DE einen "Schein". Angel-, Gift-, Führer- oder Waffenscheine. Nur für Computer nicht!
@Rafael:
Im Gegenteil: Schlangenöl hilft sogar tatsächlich!!1!