Neusprech des Tages: Langzeitnichtreligionsfasten
März 12th, 2014, 08:10In Guantanamo gibt es keine Hungerstreiks mehr. Nur noch "long-term non-religious fasts".
In Guantanamo gibt es keine Hungerstreiks mehr. Nur noch "long-term non-religious fasts".
Fefes Posts sind so dermaßen kurz, dass ein Zitat schon fast der gesamte Artikel ist. Nuja, ich will ihn dennoch zitieren, weil er eben so Recht hat.
Banken und Hedgefonds verklagen Griechenland, Zypern und Spanien, weil die Finanzkrise ihre Gewinne geschmälert hat. Bedauerlicher Irrtum, denkt ihr? So war die Gesetzeslage bestimmt nicht gemeint? Aber nicht doch, das ist volle Absicht! Genau so eine Klausel, damit Konzerne Staaten auf "Schadensersatz" in Anspruch nehmen können, ist auch Teil von TTIP und Ceta.
TTIP und Ceta, hört ihr? Das müssen wir noch lauter als damals ACTA, SOPA und PIPA zerkrümeln. Mehr dazu gibt's in der Doku TTIP: Der Angriff auf die Demokratie und Verbraucherschutz.
(Bild: christopher dombres [CC BY], via the european)
In Deutschland wird die schonungsloseste Aufklärung von Geheimdienstskandalen eben noch so richtig ernst genommen, wie diese Antwort auf die kleine Anfrage auf die von der NATO aufgebauten geheimen „Stay-behind“-Organisation "Gladio" zeigt. Schachtelsatz? Schachtelsatz. Gladio steht unter anderem im Verdacht, hinter Terroranschlägen wie zum Beispiel auf den Bahnhof in Bologna 1980 zu stecken und auch sonst treibt sich da übles Gelichter herum. Ich sag nur Wehrsportgruppe Hoffmann. (via fefe)
Die Erforschung historischer Sachverhalte ist nicht Aufgabe der Bundesregierung. Zu verweisen ist an dieser Stelle auf die Arbeiten der Unabhängigen Historikerkommission zur Erforschung der Frühgeschichte des BND, die aus dem Etat des BND finanziert wird.
Völlig unabhängig. Ja nee, is' klar.
Bild: daMax [CC BY], basiert auf diesem von Anderson Mancini [CC BY]
Klemens Kowalski hat ein bisschen in Richtung Ukraine recherchiert und einen lesenswerten Artikel darüber geschrieben: Cyberkrieg, Informationskrieg, gehackte eMail-Konten und ein Linsengericht:
Eine dritte eMail könnte, sofern sie denn echt ist, ziemlich hart sein. Der eMail-Autor schreibt, dass ein litauischer Berater das Team berät und auch noch benötigt wird, nachdem das Land destabilisiert wurde / ist. Zitat: “…I think his services may be required even after the country is destabilized.”. Das liest sich schon ziemlich krass. Eine vierte eMail aus Januar 2014 setzt dann noch einen drauf. Dort schreibt der Autor, dass der Weg bereitet wurde nun die Eskalation der Situation voranzutreiben. Zitat: “… think we’ve paved the way for more radical escalation of the situation. Isn’t it time to proceed with more decisive actions?” Ebenso wird noch um weitere finanzielle Hilfe gebeten. Sollten die eMails echt sein und mehr Bekanntheit erhalten, könnte Klitschko arge Probleme bekommen.
Ich habe echt keine Ahnung von dem, was da in der Ukraine gerade passiert und ehrlich gesagt ist mir das auch viel zu weit weg um mich da jetzt wirklich mit zu beschäftigen. Hier sind allerdings 2 Analysen, die man sich ruhig mal anhören kann.
PS: wer lieber was dazu lesen will, wird bei Heidi fündig.
Hurrah, Facebook finanziert eine eigene Polizisten-Stelle in den USA. Endlich Sicherheit.
(via fefe)Diese Dame tauchte in 5 verschiedenen Rollen in der ukrainischen Propaganda auf und bekommt dafür den Agitprop-Oscar.
Das hatte ich zwar heute schon in den Links, aber es geht mir so auf den Sack, dass ich da noch ein größeres Fass aufmachen wollte. Da ich aber überhaupt gar keine Zeit habe, mache ich es ganz kurz und verweise dann an Alex.
Web.de und GMX.de "warnen" seit gestern vor "unsicheren" Browserplugins. Sie bedienen sich dazu einer Methode, die man bisher nur aus der Scareware-Ecke kannte, sie blenden nämlich diese formschöne Leiste oben in euren Browser ein:
Allerdings zielen sie damit keineswegs auf unsichere Plugins, sondern auf eure Werbeblocker ab! Das ist so unfassbar frech, dafür alleine hätten sie es verdient, dass ihr eure Web.de- und GMX-Adressen kündigt und zu einem wirklich guten Anbieter wie z.B. Posteo wechselt. Aber das ist wohl eher unwahrscheinlich.
So, genug aufgeregt und Zeit verplempert. Bitte lest beim Alex weiter, der hat mehr dazu geschrieben:
1und1, GMX und Web.de halb-seriöse Geschäftspraktiken.
Update: United Internet sieht darin aber "kein Täuschungsmanöver". 'türlich! Lasst euch bloß nicht verarschen! Adblocker schützen euch erwiesenermaßen vor Malware, was die Fuzzis von United Internet da labern ist völliger Blödsinn (um es kurz zu machen).
2. Update: WEB.DE & GMX zieht “Adblocker-Kampagne” zurück. Good Job!
Und zwar beim Blocking von Videostreams. Vorwärts immer, rückwärts nimmer!!
PS: komisch. In dem Netzwerk, an dem ich gerade angestöpselt bin, bekomme ich meinen Blog in der "mobilen" Ansicht ausgeliefert. Auf einem 1920er Monitor wirkt das doch leicht verstörend. Was mache ich denn falsch? Ich bin das mobile CSS so ein:
<style type="text/css">@import url(<?php bloginfo('stylesheet_url'); ?>) all;</style>
<style type="text/css">@import url(<?php bloginfo('stylesheet_directory'); ?>/style_mobile.css) screen and (max-device-width: 480px); ?>) all;</style>
<style type="text/css">@import url(<?php bloginfo('stylesheet_directory'); ?>/style_mobile_landscape.css) screen and (max-device-width: 640px) and (orientation:landscape); ?>) all;</style>
Das muss wohl am Router liegen, wa?
(via brightbyte)
(via krautchan)
35 Jahre alt und doch topaktuell:
Aufgeteilt auf 11 Schnipsel komplett bei YouTube.
schweiz | fondue | polizei | einwanderung | einbürgerung | kanton | emil steinberger
Jep, richtig gelesen. Klingt wie eine Krankenversicherung, ist aber die verfassungsfeindliche Vorratsdatenspeicherung.
CDU - Doppelplusgut.
Sehr lesenswerter Artikel zu WhatsApp und Facebook: Facebook zahlt für jeden von euch 47,50 Dollar
Nach der Installation von Whatsapp werden großzügige Zugriffsrechte auf das Betriebssystem verlangt (u. a. Zugriff auf Bilder, das Mikrofon, die Kontakte) und die eigene Mobilfunknummer als Identifikation verwendet. In einem Rutsch wird auch das Adressbuch an den Hersteller gesendet – ein Vorgang, der im analogen Zeitalter eine Welle der Empörung hervorgerufen hätte.
und später
Doch warum zahlt Facebook fast 14 Milliarden (noch einmal: 13.852.599.436,92) Euro für Whatsapp?
Weil Facebook selbst Daten sammelt. Weil es nun Zugriff auf jede private Kommunikation zwischen den Nutzerinnen und Nutzern hat; Zugriff auf jeden Gruppenchat über den neuesten Film im Kino. Ebenso kann es jede romantische Konversation zwischen zwei Verliebten (und die dazugehörigen Bilder) oder jedes gesundheitliche Problem, über die ihr mit eurem besten Freund über Whatsapp schreibt, mitlesen. Und Whatsapp verlangt auch den Zugriff auf eure Ortsdaten, also Infos, wo ihr gerade oder häufig (= eure Wohnung) seid.
Ich hätte ja kein Problem damit, wenn WotzÄpp nur die Daten der Anwender durch die Gegend schleudern würde. Aber dass meine Telefonnummer (und wenn's dumm läuft auch gleich dazu noch die Mailadresse und das Geburtsdatum) von jedem WhatsApper in meinem Bekanntenkreis an WhatsApp geschickt wurde, bringt mich echt auf die Palme.
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.