Wider den Genderwahn: Frankreichs Premierminister spricht ein Machtwort

Mittwoch, 22.11.2017, 13:32 > da]v[ax

Auch die französische Sprache wird zunehmend unleserlicher durch aufgepfropfte Genderismen. Wir haben unsere BinnenIs, die _innen und _X_e, in Frankreich ist das mindestens genau so schlimm geworden:

Die vorgeschlagene Alternativ-Form der vorgeschlagenen geschlechtergerechten Schrift, in Frankreich "L’écriture inclusive" ("inklusive Schreibweise") genannt, würde mit Mittelpunkten so aussehen: "député·e·s".

Oder: "les Français·e·s". Etwas deutlicher sind die Veränderungen, wenn die Feminin-Endung nicht nur ein "e" ist. Zum Beispiel beim Wähler, der männlich "électeur" heißt und in der weiblichen Form électrice. Der herkömmliche Plural lautet "les électeurs", der vorgeschlagene geschlechtergerechte "électeur·rice·s".

Auch das sehr häufig gebrauchte Wort "ce" (dieser) würde sich optisch sehr verändern, zu: "ce·tte". "Celui" (derjenige) würde zu "celui·elle" anwachsen.

Das sind nur ein paar Schlaglichter, die anschaulich machen sollen, wie sehr sich das Schriftbild verändern wird.

Da fragt sich der Blogger in mir als erstes, wo man diesen komischen Punkt überhaupt auf der Tastatur findet? Und wenn man ihn nicht findet: wie zur Hölle soll man einen solchen Text schreiben? Egal, das ficht eine gestandene Genderperson nicht an, wenn der(!!) Speichel erst mal fließt. Frankreichs Premierminister Edouard Philippe hat nun per Dekret angeordnet, dass offizielle Schreiben der Regierung nicht mehr diesem Wahnisinn folgen sollen. Ich finde das gut, auch wenn ich dafür jetzt gleich wieder Prügel bekomme :grins:

Sven meint dazu:

D’accord! Wie ist das denn in Frankreich? Bei uns wäre der Mann ja ein klarer Kandidat für den „Balls of Steel Award“.

Hihi :)