Vom Phänomen der Hollywoodbetonstirn
Sunday, 25.1.2026, 11:03 > daMaxZum Glück von einer Frau geschrieben, sonst gäbe es jetzt sicher wieder einen #aufschrei. Aber ich finde dieses Phänomen der Betonstirnen (oder auch kompletter Betongesichter) auch wirklich schlimm und es tut mir jedes Mal leid zu sehen, wie gute Schauspielerinnen nach und nach ihre Mimik verlieren. #scheissschönheitsideal
(Bild: Harald Krichel [CC BY-SA 4.0])
botox | faltenfrei | jugendwahn


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Es gibt da doch Möglichkeiten: https://archive.ph/

@AG:
Auch wenn der Artikel schon ein Jahr alt ist und mir die Thematik eigentlich am bobbes vorbei geht:
Ich muss gestehen, dass ich erst neulich einen Film nach zehn Minuten ausmachen musste, wegen genau dieser Thematik. Das war einfach zu extrem.
https://www.imdb.com/de/title/tt6079516
(nein, nicht "children of men". Den Film mag ich
)
@Peter: woaah krass!
@daMax:
Ich finde es immer lustig, wenn Leute archive.today als "Piracy" oder "Urheberrechtsverletzung" betrachten bzw. framen. Für mich ist es genau wie Werbeblocker eine "Wiederbenutzbarmachung des Internets".
> Als Botox in den Nullerjahren noch relativ neu war und die ersten Hollywoodstars ein bisschen zu großzügig dosieren ließen, hieß es, mit dem Nervengift gäben sich Schauspieler ja quasi selbst die Kugel. Schließlich lebten sie doch vor allem von ihrer Mimik.
Oder wie es jemand mal formulierte: "Das ist eine ähnliche Form selbst zugefügter Berufsunfähigkeit wie ein Pianist, der sich eine Hand per Motorsäge absäbelt."
Der #Aufschrei erfolgt ja, weil immer und immer wieder das Aussehen von Frauen durchgekaut wird. Besonders ärgerlich ist es, wenn das durch Männer geschieht, richtig.
Ich finde es aber inzwischen einfach ingesamt laaaangweilig und nicht nützlich, wem überhaupt Frauenkörper diskutiert werden.
Ich habe viele junge Kolleginnen, die Botox und Filler benutzen wie ich früher Make-up.
Ist nicht meins, aber was soll’s?!
Solange wir weiterhin Frauenkörper kommentieren und bewerten, wird das Problem jedenfalls nicht besser.