Vorsicht, kulturelle Aneigung Bei Scan The World gibt es über 18.000 Kunstwerke der Menschheitsgeschichte als 3D-Druckvorlagen. Viel Spaß beim Nachdrucken, aber lasst euch nicht von der Empöria erwischen
Langjährige Leser|innen wissen, dass ich der Demoscene geistig nah stehe (wie? Nein, nicht die plakateschwingende Demoszene sondern die computerkunstproduzierende Demoscene). Da freut es mich sehr, dass die Scene nun ins UNESCO Kulturerbe aufgenommen wurde.
Demos sind computergenerierte Echtzeit-Animationen, die ähnlich wie Musikvideos funktionieren. An den Kompositionen arbeiten in der Regel Teams mit mehreren Mitgliedern, die unterschiedliche Fähigkeiten mitbringen. Denn die Herstellung von Demos erfordert spezifisches Fachwissen, von Sound- bis Grafikdesign und allgemein viel technischer Fingerfertigkeit im Programmieren.
Joah, so könnte man das für Laien zusammenfassen, wenn ich persönlich viel mehr in Demos sehe. Das für mich Faszinierendste war immer, wie ständig technische Grenzen ausgelotet und letztendlich gesprengt wurden. Auf dem ZX Spectrum beispielsweise fingen die Leute gleich mal an, Streifen auf den Bildschirmrand zu malen, was eigentlich gar nicht möglich war. Dann fanden sie Wege, die Screen-Border-Grenze (fast) komplett zu sprengen und dabei auch noch Farben darzustellen, die der Speccy überhaupt nicht hatte. Das Ganze begleitet von fettesten Chiptunes und später Technotracks, die dir das Hirn zerlegten.
Als die Computer Ende der 1990er besser und besser wurden, wurde es schwerer und schwerer, tatsächlich noch Grenzen zu finden, die man sprengen konnte, also setzte man sich künstliche Einschränkungen: Wer kann in nur 64 Kilobyte die geilste Show veranstalten? Wer in 4? Wer in 256 Byte? Mal zum Größenabgleich: 64 Kilobyte sind so groß. Das ist nicht wirklich viel, ne?
Es folgen ein paar ganze wenige Highlights der letzten 30 Jahre. Wenige deshalb, weil es einfach viel zu viele gibt, als dass ich die jetzt hier alle rauskruschteln könnte
Dieses Postkartenbuch fiel mir bei meinem Kanada-Aufenthalt in die Hände und sorgt (hoffentlich) bis heute für grinsende Gesichter in meinem Freundeskreis. Jede der 30 Postkarten zeigt einen Aspekt aus einem etwas anderen Star-Wars-Universum, in dem Darth Vader seine Pflichten als Vater einer kleinen Prinzessin zur Abwechlsung mal ernst nimmt. Absolute Kaufempfehlung für Nerds und solche, die es werden wollen
Existiert auch als echter Comic mit doppelt so vielen Seiten, ob das allerdings auch doppelt so viele Comics sind, entzieht sich meiner Kenntnis.
PS: nein, ich bekomme kein Geld für Amazon-Links. Ich war nur zu faul, andere Links zu suchen. Ich bekomme sowieso überhaupt kein Geld fürs Bloggen. Im Gegenteil: dieses Blog kostet größtenteils nur. Zeit, Geld und Nerven.
Na? Gut rübergekommen? Viel zu feiern gab es ja nicht, also habe ich die paar freien Tage genutzt, mein neues Notebook einzurichten. Dank eurer fleißigen Mithilfe hatte ich mich für ein Schenker VIA 15 entschieden. Damit bin ich auch ziemlich zufrieden, vielen Dank an alle, die mich bei der Entscheidungsfindung unterstützt haben. Die ersten Erfahrungen mit der Kiste gestalteten sich wie folgt:
Keeping your site consistent was thus something of a nightmare. One solution was to simply not style anything, which a lot of folks did. This was nice, in some ways, since browsers let you change those defaults, so you could read the Web how you wanted.
A clever alternate solution, which I remember showing up in a lot of Geocities sites, was to simply give every page a completely different visual style. Fuck it, right? Just do whatever you want on each new page.
That trend was quite possibly the height of web design.
Damn, I miss those days. There were no big walled gardens, no Twitter or Facebook. If you had anything to say to anyone, you had to put together your own website. It was amazing. No one knew what they were doing;
Und dieser Abschnitt spricht mir sehr aus der Seele (wenn ich persönlich auch nicht so viele Menschen kannte, die ihre eigene Website hatten...):
Sadly, that’s all gone now — paved over by homogenous timelines where anything that wasn’t made this week is old news and long forgotten. The web was supposed to make information eternal, but instead, so much of it became ephemeral. I miss when virtually everyone I knew had their own website. Having a Twitter and an Instagram as your entire online presence is a poor substitute.
Prinzipiell finde ich es ja gar nicht mal verkehrt, dass man unter Win10 die Lautstärke jeder App separat tunen kann, aber das hier geht irgendwie zu weit.
Leider haben mich dieses Jahr nicht mehr so viele Produktionen wirklich begeistert. Statt dessen musste ich fassungslos zuschauen, dass sich eine fucking Nazi-Demo in die Scene eingeschlichen hatte. Eine kleine Unterhaltung hinter den Kulissen hat leider nur ergeben, dass sich pouet.net als reines Archiv sieht und keine Zensur vornehmen will. Irgendwie verständlich, irgendwie auch eine Schande. Naaaja. Genug der Vorrede, hier die restlichen (drei) Demos. Habe ich eine coole Produktion übersehen? Ab in die Kommentare damit!
Siewurdengelesen on April, April: “Die erste Reaktion war schon ein Luftholen. Aber da ich meist erst einmal „eine Runde im Kopf“ drehe, ist mir…”
Schwarzes_Einhorn on April, April: “@T;ll: Ich war auch kurz verunsichert und hätte fast noch ein Mail geschrieben… Dann hab ich nochmal geschaut und…”
/dev/null on April, April: “Erzeugte nur ein leichtes Deja vu. Etwa ein bis zwei Handvoll Jahre her. Möglicherweise aber auch nur eine Erinnerung an…”
T;ll on April, April: “Ja, hast Du. Und ich bin auch sicher Du wirst die Zugriffszahlen haben und wissen was auf deiner Seite abgeht.…”
daMax on April, April: “Hm… scheint ja niemanden zu interessieren. Habe ich überhaupt noch Leser:innen? Man weiß es nicht ”
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