Mich hat's erwischt
Januar 7th, 2015, 20:53Das Jahr geht ja gut los...
Das Jahr geht ja gut los...
Moin moin! Ich werde euch dieses Jahr wieder eine Liste der von mir für sehenswert erachteten 31C3-Videos zusammenstellen, aber das dauert noch ein bisschen. Erst mal muss ich noch ungefähr drölfzig Vorträge anschauen und dann eine Liste erstellen. Ich komme leider zu nix vor lauter Leben anderem Krams. Geduldet euch ein wenig, okay?
René schreibt mir mal wieder aus der Seele:
Feiert schön und rutscht gut rüber, ich werd's langsam angehen lassen. 2014 war für mich persönlich so maximal scheiße, dass mir zum feiern eher nur so halbviertel zumute ist – ich bin einfach nur froh, dass das Kackjahr vorbei ist
2015 ist ein 11-Bit-Palindrom (2015 = 1024*1 + 512*1 + 256*1 + 128*1 + 64*1 + 32*0 + 16*1 + 8*1 + 4*1 + 2*1 + 1*1 = 11111011111) und könnte besser werden. Muss eigentlich.
Haut rein.
Um das mal klarzustellen: ich habe schon vor #PEGIDA von Mainstreammedien fabuliert und lasse mir meine schöne Verschwörungstheorie jetzt nicht von ausländerfeindlichen und empathieunfähigen Vollpfosten klauen.
Ich habe zwar noch keine Ahnung, wohin das Buch führen wird und ob es mir gefallen wird oder nicht, aber ich habe gerade eine ziemlich zutreffende Beschreibung von mir selbst gelesen (mit dem Unterschied, dass ich durchaus sehr viele Kompromisse eingehe und (deshalb?) nicht ganz so arm bin. Naja und auf einem Hausboot lebe ich auch nicht wirklich):
At sometime, one mooring two hundred yards up was allowed to go to a houseboat, on which lives a very sweet, very poor family called Watson. Griff and Abbie are a brace of mildly paranoid anarchists, deeply allergic to paperwork and employment on conscientious grounds. There's a curious courage to them both: they believe in a political reality which is utterly terrifying, and they're fighting it. Joe is never sure whether they're mad or just alarmingly and uncompromisingly incapable of self-delusion.
Flatter hat gerade einen Artikel veröffentlicht, der so ehrlich und richtig und wahr und unaufgeregt und zutreffend ist, dass ich ganz schnell einen dicken Link setze und mir folgendes aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat in meinen Blog klebe, in der Hoffnung, es dereinst wieder zu finden wenn nötig:
Jemand hört eine Rede, die ihn überzeugt und lobt den Redner. Prompt kommt ein anderer und sagt: Der Mann ist schlecht, den kannst du nicht zitieren. Reflexhaft wird sich dann verteidigt, und schon bilden sich Fronten. Das gelingt wie gesagt am besten nicht durch kluge Reden, sondern durch demagogische. Man muss sich aber nicht schämen, jemandes Rede gut gefunden zu haben, der sich als Hanswurst entpuppt. Hört auf euch mit Großmäulern zu identifizieren! Ich selbst bin einmal auf Peer Steinbrück hereingefallen, no shit. Ich habe ihn aber nie verteidigen müssen, denn dass einer ein Lügner ist, kann immer sein.
Denn schließlich falle ich mindestens 1x alle vierzehn Tage auf irgendeinen Bullshit rein und muss anschließend zurückrudern. Jaja
nina tabai | ken jebsen | demagoge | demagogie | propaganda | friedensdemo | recht | links | geradeaus | mitte hinten | nazi | neonazi | verschwörung | juden | weltverschwörung | banken | kapital | weltherrschaft | brd deutschland gmbh
Ich brauch's heute derb, deshalb gibt es den ganzen Tag lang nur Gitarrengeschredder. Wahlweise rechts in der Sidebar, auf http://laut.fm/todamax oder gestreamt unter http://stream.laut.fm/todamax.
Skyrim spiele ich ja nun schon seit über einem Jahr. Im Moment spiele ich es zum zweiten Mal durch und entdecke immer noch Dungeons und andere Orte, die ich beim ersten Mal übersehen habe (obwohl ich nicht mal Questlines wie die Companions oder die Dark Brotherhood angefangen habe). Dieses Mal habe ich mich zwar entschieden, auf Seiten der Stormcloaks am Bürgerkrieg teilzunehmen, aber so richtig toll fand ich das nicht. Würde ich nächstes Mal wieder weglassen. Sollen die ihren Krieg doch alleine führen.
Aber diesmal habe ich endlich herausgefunden, wie man das Spiel größtenteils pazifistisch spielen kann (ein erster Versuch in der Richtung war zwar amüsant aber auf Dauer nicht von Erfolg gekrönt) und das kam so: ich bin dank vieler größerer und kleinerer aggressiver Auseinandersetzungen und fleißigem Questen inzwischen ein Archmage mit Level ääähm... so ungefähr 35. Als ich wieder mal irgendeine alberne Quest in Riften erfolgreich abgeschlossen hatte, überkam mich die Lust am Entdecken und so zog ich auf gut Glück in westlicher Richtung los. Nach ein paar Minuten Rumgeblödel mit einem Gefangenentransport und den Zaubern Beschwichtigen und Panik kam ich an einem Lagerfeuer an, wo mir einer der darum herum sitzenden Tüpen* eine herzzerreißende Story erzählte: seine Familie wurde von den fiesen Asis da hinten im Fort entführt und gefangen genommen und jetzt wollten er und seine Kumpels da gerne mordend und brandschatzend einfallen. Leider sei das Tor zu, ob ich nicht vielleicht...?
Naja, ich hatte eh' nichts Besseres vor, also nichts wie rein. Drinnen: Übermacht. Nun hätte ich ja das Übliche tun und alles zu Kleinholz verarbeiten können, aber mir fiel wieder ein, wie der Tüp draußen was von "Reinschleichen" gefaselt hatte. Beim Blättern durch die inzwischen sehr lange Liste aller gelernten Zaubersprüche fiel mir auf, dass ich Unsichtbarkeit und Lautlosigkeit beherrsche, ich kann mich also völlig unsichtbar und dabei geräuschlos durch die Gegend bewegen. Das wollte ich mal ausprobieren und siehe da: es geht. Ich konnte mich durch die gesamte Räuberburg schleichen ohne ein einziges Mal entdeckt zu werden. Und dabei fiel mir zum ersten Mal auf, was ich mit meiner Haudrauf-Taktik bisher so alles verpasst hatte. Manche der Sprüche, die die Tüpen sich gegenseitig an den Kopf knallen, sind einfach zu schön. Beispiel? Beispiel:
Ich dachte ja erst, es liegt an mir. Vielleicht werde ich ja langsam zu einem grumpy old fart. Aber Martin Weber war gestern auch dabei und schreibt mir aus der Seele:
Anne Clark, in den 80er Jahren mit Dark-Wave-Pop bekannt geworden, schubst im Gloria ihre Vergangenheit in die Gegenwart. Und hinterlässt dabei einen zweifelhaften Eindruck, weil eine Rockband die kühle Strenge ihrer Texte zukleistert. [...] Die Band spielt auf handwerklich gutem Niveau Rock. Sehr geradeaus, sehr vorhersehbar, und mit einer aufgepumpten Attitüde, als käme sie gerade frisch aus der Muckibude und als müsste sie sich, nachdem sie an den Trimmgeräten gearbeitet hat, dringend noch an den Instrumenten abreagieren. Was einfach nicht zu dem passt, wie die Songs von Anne Clark einst funktionierten.
"Zugekleistert" trifft den Nagel am Kopp. Die Songs wurden zugeschmiert mit völlig beliebigem Indierock bzw. 4-to-the-floor-Gemumpel frisch wie DJ Otze. Vor allem Killing Time wurde ein Opfer der VerUNZung und das war fast mehr als ich ertragen konnte.
An Ende vergraulte mir dann die Kölner Eigenart, Clubs doppelt zu belegen, den Rest des Abends. Man wird hier nämlich um 21:30(!!) von wichtigtuerischen Muckibudenbewohnern rausgescheucht, damit der Club 1 Stunde später "neu" aufmachen und nochmal Eintritt verlangen kann. Das ist sowas von oberpannne, echt ey.
Schade, aber so ist das eben manchmal. Ich habe mir die Smallest Acts of Kindness dann trotzdem noch gekauft, weil ich die trotz 100fachen Anhören noch nicht bezahlt hatte (jaja) und weil die CD echt nett gemacht ist. Ein Papp-Booklet mit integrierter CD anstelle eines schrottigen Jewel-Case und dazu auch noch handsigniert. Was will man mehr? Auf CD klingen die Songs wenigstens so, wie sich das gehört
Eine Spezies, die es sich selbst verbietet, nackt herumzulaufen, kann nicht ganz richtig im Kopf sein.
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |
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