Eine Netzsperre ist eine Netzsperre ist eine Netzsperre

Juni 6th, 2011, 22:40 > da/Y\ax

Erinnert sich hier noch jemand an das Jahr 2009? Als ihr alle gegen das Internetzensurgesetz in Form von Stoppschildern Sturm gelaufen seid, nachdem ihr so nach und nach gecheckt hattet, dass es hier um die Zukunft der Meinungsfreiheit auf dieser Welt geht? Doch, ich bin sicher, ihr erinnert euch noch. Ihr habt alle laut aufgeschrien und bei der größten Petition aller Zeiten mitgezeichnet. Wer partout keine Erinnerung mehr hat oder von dem Thema zum ersten Mal hört, möge sich bitte hier und hier und hier und hier einlesen.

Euer Einmischen ist mal wieder gefragt, denn die Netzsperren sind wieder da. Diesmal nicht, um gegen die fiesen Kinderschänder vorzugehen, sondern in Form des "Glücksspielstaatsvertrages". Anscheinend hat Propaganda alleine nicht gefruchtet und der deutsche Michel verspielt sein Geld noch immer in ausländischen Zockerbuden anstatt es großzügig Vater Staat in die Taschen zu stopfen. Deshalb sollen ausländische Wettspielanbieter ab sofort von deutschem Boden aus nicht mehr aufrufbar sein und dazu brauchen wir dringend - Trommelwirbel - : Netzsperren! Ta-daaa!

Heute wie damals geht es aber eben nicht nur um den vorgeschobenen Popanz sondern darum, ob wir uns unser geliebtes freies Internet von durchgedrehten Politikern kaputt machen lassen wollen oder nicht. Thomas Stadler findet drastische Worte wenn er sagt

Die rot-rote Landesregierung in Brandenburg macht wieder einmal das, was die Politik so gerne macht. Sie versucht, die Menschen für dumm zu verkaufen.

Sein Artikel "Netzsperren und Nebelkerzen" sei euch hiermit wärmstens ans Herz gelegt. Und ihr wisst ja: ab und zu dann auch mal wieder - klick - Hirn einschalten.

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3 Meinungen zu “Eine Netzsperre ist eine Netzsperre ist eine Netzsperre”

  1. fronti meinte:

    und dann auch noh firmen die ihr eigenes stoppsystem aufbauen.
    Da sollte man mal einschreiten

  2. daMax meinte:

    @fronti, ich schreit gleich mal zu dir runter du Frechdachs.

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  1. [...] habe es euch ja neulich schonmal unter die Nase gerieben und ich tu's wieder. Die Freiheit des Internets soll nach nen Plänen unserer Regierenden [...]

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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.