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Hilfe bei PGP/GPG-Problem gesucht

Mittwoch, 9.8.2017, 11:30 > da]v[ax

Mir schreibt ein "wiedermal(de)motiviert" gerade:

Grundproblem bei der GPG Email Verschlüsselung für ANFÄNGER ist meiner Meinung nach folgendes: Nachdem man geschafft hat Leute für Privacy zu interessieren und dafür zu begeistern mit GPG zu verschlüsseln, treten schnell immer wieder Effekte auf keine Hilfe gefunden wird und jeder den Mist hinhaut.

Dabei ist es symptomatisch für die Spezialistenszene im Umfeld GPG oder auch LINUX, dass zwar das Problem umfangreich erklärt wird, aber brauchbare Hilfe für den willigen Anfänger leider nur auf überall vorhandene Basissätze, dünkelhaftes "Da musst Du Dich halt in die Scripte einlesen" oder politische Statements wie z.B. MS-Hating begrenzt ist.

Soweit meine grantig frustrierte Erfahrung.

Beispiel:
Auf die Frage wie ich das Problem lösen kann, dass korrekt verschlüsselte Nachrichten über einen Hotmail Account versandt, (siehe auch hier, der hat anscheinend auch keine Antwort bekommen), als in zwei Dateianhänge aufgeteilte Nachricht ankommen, die der Emailclient dann leider nicht als verschlüsselte Nachricht erkennt und das Entschlüsselungsmodul mit Passworteingabe dann eben nicht aufruft um bequem die Passworteingabe vorzunehmen, erfolgt in der Menge die Antwort:
-"Microsoft- bist selber Schuld - such Dir RICHTIGE Emailprovider" oder
-"Das Problem habe ich nicht - warum benutzt Du nicht xyz Provider" oder
-"Am Client (TB, ...) liegt es nicht - wende Dich an Microsoft".

Da wäre der PRIVACY und Verschlüsselungsinitiative, so lobenswert diese ist, mehr geholfen, wenn den Leuten geholfen würde, indem die "Community der Spezialisten" wohlwollend erkennt und zum Wohle aller helfend nutzt,
dass viele Leute einen gewissen Aufwand eingehen möchten um Privatheit zu erhalten, aber wenn sie alleine gelassen werden ist es aus, und danach sind die so schnell nicht mehr zu begeistern.

Prüfungsfrage: Warum ist Whatsapp so verbreitet? Weil es EINFACH zu bedienen ist!

Email sollte dem so nahe kommen wie möglich - Zielgruppe WILLIGE ANFÄNGER.

Also bitte mehr Hilfe für die Willigen!

btw: mit beschriebenem Problem sind mir bereits mehrere Willige wieder zu Unwilligen geworden und wieder abgesprungen.

Alleine ist Verschlüsseln ein trocken Brot und sinnfrei.

:-(

Bitte um Hilfe bei diesem und ähnlichen Problemen.

Ich habe keine Ahnung, was da schief läuft. Ihr vielleicht?

14 Meinungen zu “Hilfe bei PGP/GPG-Problem gesucht”

  1. aquadraht meinte:

    Die Frage ist, wo das Aufteilen der Mail stattfindet, im Mailserver oder beim Client. Ich behaupte jetzt nicht, Dein Problem ganz verstanden zu haben, aber was geschieht, wenn du die gleiche Mail vom Hotmail-Account an eine Linux-Box schickst. Kommt sie da auch in 2 Teilen an? Und welcher ist Dein Mailclient, Outlook? Falls ja, was würde geschehen, wenn Du Thunderbird einsetzt (ich hab gelesen, der andere mit ähnlichem Problem hat Thunderbird)? Ich bin in den Sachen kein Experte. Aber wenn Dein Problem genauso ist wie bei dem zitierten Link, scheint mir bei Hotmail etwas verkonfiguriert. Die sollten doch einen Support haben.

    Und nein, kein Bashing oder was immer. Wenn aber Hotmail was verkehrt macht, ist es schwer, Dir da zu helfen. Wenn es dir zuviel blabla war, lösche es einfach.

  2. da]v[ax meinte:

    @aquadraht: ich glaube er hatte geschrieben, sein Client sei Thunderbird.

  3. woogie meinte:

    Es könnte tatsächlich sein, dass Hotmail das Problem ist. Soweit ich weiss macht Hotmail (und auch andere Provider wie gmx oder yahoo) einen Viren-/Spam-Scan auf alle Emails (auch ausgehende). Dazu wird in die Email reingeguckt und dafür muss diese aufgemacht und wieder zugemacht werden. Das kann zu oben beschriebenem Problem führen, da der Scanner die Email nicht mehr richtig zusammenbekommt.

    Eine Lösung gibt es dafür aber praktisch nicht (leider).

  4. da]v[ax meinte:

    @woogie: naja, außer eben zu einem vernünftigen Mail-Provider zu wechseln :-P SCNR

    posteo.de bietet günstig einen ziemlich sicheren Service an, sowei ich weiß sogar inklusive Verschlüsselung. Ansonsten eben gmail, web.de und wie sie nicht alle heißen. Eine Lösung mit einer eigenen Domain scheint ja nicht gangbar zu sein...

  5. woogie meinte:

    @da]v[ax: Vergiss bitte diesen Kommentar, da war ich auf der falschen Spur.

    Wenn er sich auf den von ihm verlinkten Thread bezieht, könnte das Problem auch auf Empfängerseite liegen (Outlook2016/Win10).
    Die Kombination habe ich selbst nicht zur Verfügung, daher würde ich empfehlen, die dortigen Einstellungen (nochmal?) zu checken und auch ein bisschen zu probieren wie sich Änderungen auswirken.

    OT:
    Was mir beim Kommentar schreiben aufgefallen ist. Wenn ich einen Kommentar schreibe und abschicke habe ich ja ein paar Minuten Zeit diesen zu editieren. Die Zeit hält aber nicht an; d.h., dass der zuletzt abgeschickte Kommentar "sitzt", wenn die Zeit abgelaufen ist. Der Versuch die Änderung noch zu speichern quittiert die Seite mit einer Fehlermeldung.
    Das ist jetzt kein großes Problem, ich sehe aber die Zeit nicht mehr, weiss also nicht wann dieser Zustand eintritt. Vielleicht kannst du den Counter auch beim ändern weiter anzeigen?

  6. da]v[ax meinte:

    @woogie: wäh? Ähm.. also äh... das isn Plugin, da habe ich gar keine Pfoten im Spiel und ich muss gestehen ich bin auch nicht willens, da drin rumzufingern. Sorry. Vor allem verwende ich davon eine uuuuuuralte Version ohne den ganzen hippen Fading-Scheiß, den das Ding inzwischen macht, deshalb sehe ich da leider wirklich finster. Ich schicke dir aber gerne den Quellcode zu, wenn du da selber mal einen Blick reinwerfen willst :)

  7. woogie meinte:

    @da]v[ax: Ooch nö, so wichtig ist mir das mal nicht.
    Und von Web-Site-Coding bin ich so weit weg, dass ich da keine Hilfe sein kann.
    Und natürlich will ich dir auch nicht irgendwelche Extraarbeit aufhalsen ;-)

  8. woogie meinte:

    @da]v[ax: Ja, sicher.

    Hier gibt es auch eine gewisse "kognitive Dissonanz".

    Ich bin ebenfalls der Ansicht, dass die Nutzung von Verschlüsselungstechnik einfacher gehen muss. Sicherheit kostet aber immer etwas Aufwand. Man kann das ganz gut mit einer Haustür vergleichen. Wenn es einfach sein muss, ist ein Vorhang 'ne super Lösung. Zur Erhöhung der Sicherheit ist aber eine stabile Tür mit Schloss besser. Und dann muss ich mich halt "kümmern", z.B. einen Schlüssel bewahren.

    Auf der anderen Seite werden aber unbedacht beliebige oder beliebte Anwendungen und Dienste genutzt, denen das Thema Sicherheit in der Kommunikation und Datenschutz im besten Fall egal ist.
    Da muss man sich dann auch mal kümmern und schauen welche Tür aus Pappe ist und welches Schloss ich habe (Haken, Buntbart oder Zylinder).

  9. Daniel Marohn meinte:

    ›Prüfungsfrage: Warum ist Whatsapp so verbreitet? Weil es EINFACH zu bedienen ist!‹

    Und warum ist Whatsapp nicht sicher? Weil es zu einfach ist.¹

    Das Problem ist halt, das man das nur sicher hinbekommt, wenn User sich um ein Web of trust kümmern. Geht strukurell gar nicht anders. Und dafür muss man halt verstehen was ein public key ist und was genau das bedeutet, wenn ich welche signiere und verschicke etc...
    Und man muss verstehen, das Nachrichten unwiederbringlich weg sind, wenn ich meine Keys verliere (also nicht so wie bei Whatsapp).

    Und man muss halt Unbequemlichkeiten in Kauf nehmen. Wenn ein Emailprovider deine Mails kaputthaut, dann ist die einzige Antwort halt: nimm nen anderen wenn dir Sicherheit wichtig ist.
    In diesem ganz konkretem Fall könnte man auch einfach inline verschlüsseln (die Anhänge dann halt einzeln). Nein, ist nicht benutzerfreundlich, würde aber zumindest funktionieren.

    [1] https://www.golem.de/news/schluesselaustausch-aufregung-um-angebliche-whatsapp-backdoor-1701-125571.html

  10. da]v[ax meinte:

    Kann irgendjemand die konkrete Frage beantworten anstatt Grundsatzdiskussionen loszutreten? Das wäre super.

  11. woogie meinte:

    @da]v[ax: Nein, natürlich nicht :-0.

    Dazu müsste man vermutlich auf die Kiste schauen. Das Problem hört sich speziell an und wenn man da nichts im Netz findet (habe selber mal ein bisschen erfolglos gesucht), ist eine entfernte Diagnose schlicht nicht zielführend.

  12. Stefan G. meinte:
  13. woogie meinte:

    @Stefan G.: Das ist doch der Link oben aus dem Beitrag! Sozusagen ein Zirkelschluss.

  14. Stefan G. meinte:

    @woogie: Sorry, hatte ich beim ersten Lesen nicht angeklickt ;-)

    Hat der Einsender denn mal irgendwie versucht, eine Fehlerquelle zu isolieren (anderer Mailclient, anderer Sendeaccount, anderer Empfänger etc.) ?

    Häufig liegt die Unwilligkeit von "Forenhelfern" auch daran, dass der "Probleminhaber" aus deren Sicht nicht genug Vorleistung zur Eingrenzung des Problems erbracht hat. Den Effekt kenn' ich von beiden Seiten aus...

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