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Mach's gut, kleine Löwin

Mittwoch, 22.2.2017, 20:52 > da]v[ax

wiebke

   Als ich mit etwa 3 Jahren Bäume als Herausforderung entdeckt hatte, war ich nicht mehr zu halten. Aus dieser Zeit habe ich den für mich wichtigsten Satz Deiner Erziehung im Ohr und zwar ungefähr so: "Ich kann und werde dich nicht daran hindern, da rauf zu klettern. Aber ich kann nicht versprechen, dass ich dich auffangen kann, wenn du fällst. Ich werde es natürlich versuchen und werde bei dem Versuch wahrscheinlich kaputt gehen, aber ich weiß nicht, ob ich dich retten kann. Pass' bitte auf dich auf." Es war diese Freiheit gepaart mit Eigenverantwortung, von der meine gesamte Erziehung geprägt war und die auch heute noch mein Wesen ausmacht und dafür bin Dir sehr dankbar. Soweit ich weiß, kamst Du zu dieser Einstellung weil Du Dir vorgenommen hattest, einfach immer das Gegenteil von dem zu machen, was Deine Mutter Dir angetan hatte. Denn Du hattest es in Deiner Kindheit nicht leicht.

   Kurz vor Beginn des 2. Weltkriegs erblicktest Du das Licht der Welt im Sternbild des Löwen und die ersten Jahre Deines Lebens waren dann auch vom Krieg geprägt: Flucht, Hunger, Angst, das volle Programm. Dazu eine Mutter, die mit 4 Töchtern wohl völlig überfordert war und ihren Frust an Dir und Deinen Schwestern ausgelassen hat, während Dein Vater zwar sehr liebevoll, aber eben auch sehr schweigsam war und sich wohl größtenteils aus eurer Erziehung heraus gehalten hat. Als Du nach dem Abitur dann die Entscheidung getroffen hast, ausgerechnet Schauspielerin zu werden, warst Du natürlich bei Deiner hanseatischen Mutter mit Adelshintergrund endgültig unten durch. Aber das hat Dich - ganz die dickköpfige Löwin - natürlich erst recht in Deinem Entschluss bestärkt. Es folgte ein Leben voller Sprechübungen, Shakespeare und Schnürböden. Hin und wieder war auch ein Ausflug ins Fernsehen dabei, aber das Theater war einfach Deine Welt, in der Du Dich trotz teilweise schlimmer Auftrittsorte, viel Stress und zu wenig Schlaf mit großem Spaß getummelt hast.

   Als Du im Jahre 1960 in Ulm beinahe eine Straßenbahn verpasst hättest, nahm Dein Leben eine unerwartete Wendung. Ein junger Herr hielt Dir die Tür auf, ihr kamt ins Gespräch und er lud Dich auf einen Kaffee ein. Aus dieser Bekanntschaft enstand eine zaghafte Beziehung, die später in Deiner ersten Ehe mündete. Als Filmstudent und Theaterassistent war er genau deine Kragenweite. Zwar zog es ihn später als Regisseur zum Rundfunk, aber die Grenzen zwischen Rundfunk und Fernsehen sind bekanntlich fließend und so konntet ihr in diversen Produktionen zusammen arbeiten, wenn auch auf verschiedenen Seiten der schallgeschützten Scheibe.

   Anfang der 70er änderte sich Dein Leben wieder grundlegend: Dein Kinderwunsch ging in Erfüllung und mit mir hattest Du alle Hände voll zu tun, denn ich hatte dumme Ideen am laufenden Band. Da gibt es eine Tür, die den ganzen Tag abgeschlossen ist? Natürlich nutze ich die 30 Sekunden, die sie mal offen steht, entdecke dahinter lauter bunte Flaschen und mache mich sofort über deren Inhalt her. So kam ich mit AJAX zu meinem ersten Alkoholrausch mit anschließendem Magenauspumpen und Du vermutlich zu Deinem ersten grauen Haar :-D Oder der Tag, an dem ich auf die Idee kam, die lange Rutsche nicht langweilig runter zu rutschen sondern mit Anlauf zu überspringen. Oder der D-Böller im Kinderzimmer. Die "Steckdosenreparatur" mittels Fahrradschaltzug. Oder oder oder...

   All der Max-Stress ließ Dir keine Zeit mehr fürs Theater und auch später konntest Du dort keinen Fuß mehr fassen, denn Dein Leben sollte sich wieder grundlegend ändern: die Ehe ging in die Brüche und plötzlich sahst Du Dich in der Rolle der allein erziehenden Mutter mit einem 7-jährigen Sohn. Das Ganze in einer Zeit, als ganztägige Schulbetreuung noch eine absolute Seltenheit war. Auch hier obsiegte wieder Deine Löwennatur, die Dich wie eine Löwin um ihr Kind kämpfen ließ. Eine Umschulung zur Arzthelferin führte über diverse Sekretärinnen-Umwege dann wieder ins Radio, diesmal jedoch in die Nachrichtenredaktion. Hauptsache, wir überlebten.

   Inzwischen waren wir im Stuttgarter Osten angekommen und auch weiterhin war Freiheit die oberste Maxime Deiner Erziehungsstrategie. So kam ich in den Genuss diverser Kinder- und Jugendfreizeiten, wo ich großen Spaß hatte und viele neue Freunde kennenlernen konnte. Anfangs ging es noch in Waldheime am Stadtrand, später auch in die Alpen oder an die Nordsee. Schiermonnikoog haben wir zusammen während einer Mutter-Kind-Kur entdeckt, danach war ich dann noch 2 mal ohne Dich dort. Ein oder zwei Jahre darauf konnte ich Dich davon überzeugen, dass ein Skate-Camp genau das Richtige für mich wäre, und so konnte ich komplette 3 Wochen in Münster mit lauter anderen Skatern verbringen. Alles in allem hatte ich eine ziemlich coole Kindheit.

   Im Sommer 1985 waren wir zusammen im Sindelfinger Schwimmbad, wo Du Dich angeregt mit einem Menschen unterhalten hast, der Dir am Ende des Tages eine Mitfahrgelegenheit zurück nach Stuttgart anbot. Dieser Mensch wurde 6 Jahre später zu Deinem Ehemann und Begleiter für den Rest Deines Lebens.

   Kurz nach meinem 18. Geburtstag meintest Du dann: "So, jetzt hast du ja bald dein Abitur in der Tasche. Wir werden weg ziehen. Überleg' dir, was du machen willst. Ich finanziere dir gerne ein Studium oder du machst eine Lehre, aber ich bin weg". Da war ich kurz baff, erkannte dann aber schnell die Möglichkeiten. Ein Studium kam für mich nach 13 Jahren Paukerei erst mal nicht in Frage, der Zivildienst fiel mangels Wehrtauglichkeit ins Wasser (erstaunlich, was 2 Luckies ohne Filter im rechten Moment ausmachen können) und so fing ich eine Lehre an und machte aus der Wohnung meine erste WG. Ihr hingegen kauftet euch in einem Dorf in Oberbayern ein Haus und von dort aus war es nur einen Katzensprung nach Riem, wo Mitte der 90er die tollsten Raves im ehemaligen Flughafengelände stattfanden. Hell yeah, 1991-1995 war wirklich die geilste Zeit meines Lebens :hehe:

   Leider waren wir in der Frage "Welche Frau passt zu Max" nie einer Meinung und so hatten wir in den letzten Jahren mehr und mehr Stress miteinander. Das tut mir unendlich leid, weil das eben das eine Feld war, wo ich definitiv keine Zugeständnisse machen konnte und Du - ganz die starrköpfige Löwin - überhaupt nicht verstanden hast, dass Du anfingst, Dich genau wie Deine eigene Mutter zu benehmen. Das hätte ich Dir natürlich auch nie so sagen können ohne Deine Löwenkrallen zu spüren zu bekommen. So fochten wir immer sinnlosere und absurdere Kämpfe und wurden uns dabei immer fremder, bis jegliche Äußerung meinerseits als Angriff verstanden wurde und ich den für mich einzig verbleibenden Ausweg nahm und den Kontakt zu Dir bis auf weiteres abbrach. Zwar versuchten wir neulich wieder eine Annäherung, aber der Graben war einfach zu tief.

   Dann hattest Du einen Schlaganfall und danach war nichts mehr wie vorher. Bei meinem letzten Besuch in der Reha-Klinik hatte ich immerhin das Gefühl, dass Du wieder einen etwas versöhnlicheren Zugang zur Welt gefunden hattest. Zumindest möchte ich mir das gerne einbilden, alles andere wäre zu furchtbar.

   Letzten Mittwoch erreichte mich eine SMS mit dem Inhalt

- es geht zuende -

   Was folgte, waren fünf fürchterliche Tage voller Schock, endloser Warterei, Trauer und Verzweiflung. Dich um jeden Atemzug kämpfen zu sehen brach mir in kürzester Zeit tausendmal das Herz. Die wenige Zeit, die ich mit Dir alleine verbringen konnte habe ich genutzt, um Dir ein paar der Lieder vorzuspielen bzw. vorzusingen, von denen ich zumindest glaube, dass sie zu Deinen Lieblingsliedern gehörten. Vielleicht lag ich da auch völlig falsch, aber eigentlich glaube ich das nicht. Zwar hatte ich zwischendurch schon die Hoffnung aufgegeben, überhaupt noch zu Dir durchdringen zu können, aber als ich vorgestern versucht habe, mich - tränenreich - von Dir zu verabschieden, kullerte Dir plötzlich eine einzelne Träne aus dem Auge, was meine sämtlichen Abreisepläne in sich zusammenstürzen ließ. Das war auch gut so, denn so konnte ich in Deiner letzten Minute bei Dir sein.

   Du fehlst mir jetzt schon.

mama

41 Meinungen zu “Mach's gut, kleine Löwin”

  1. Sven meinte:

    Mein herzliches Beileid! :( Aber wirklich "schön", dass du trotz eurer Differenzen am Ende bei ihr warst. Ich wünsche dir und deiner Familie viel Kraft!

  2. flatter meinte:

    Ich weiß, wovon du redest. Hast du gut gemacht. Dein Angebot gilt auch anders herum. Ich kann dir nur sagen, dass es weiter geht. Schrittweise vorwärts. Ich denk an dich.

  3. ninjaturkey meinte:

    Ich fühle mit Dir, max und bin in Gedanken in Deiner Nähe.
    Auch mein Vater hat sich vor Kurzem für immer verabschiedet.

  4. Der Lohndepp meinte:

    Mein herzliches Beileid.

  5. Siewurdengelesen meinte:

    Halt die Ohren steif und ebenfalls mein tiefstes Beileid!!!

    Im November ist mein Vater nicht ganz unerwartet gestorben, kurz vorher wurde bei meiner Mutter Krebs im Endstadium "festgestellt". Sie hat es dann noch bis kurz nach Neujahr geschafft.
    Durch unseren Wegzug in die ABL und die damit verbundene räumliche Entfernung entschlossen wir uns recht schnell, ihre letzten Lebenswochen um sie zu sein und ihr diese so angenehm wie möglich zu machen. So konnte wir wenigstens noch ein letztes Weihnachten miteinander verbringen. Es ging dann sehr schnell abwärts und wir haben als ihre Kinder nur noch die Hand halten können auf ihrem letzten Weg - sie brauchte nicht mehr in ein Krankenhaus oder sonstwohin, sondern ist in unserem Beisein gestorben.
    Derzeit sind wir gerade fertig mit dem Beräumen der Wohnung und es bleiben nur noch die Erinnerungen.

    Was ich Dir damit sagen will: Du bist nicht allein und es wird noch lange schmerzen. Sicher ist bei Dir noch alles sehr frisch, mit der Zeit kommt es seltener und in bestimmten Situationen wieder hoch. Ansonsten lasse es heraus, das hilft!

  6. Anna meinte:

    Max, ich wünsche Dir Kraft und Lebensmut.

    Bei allem, über das wir uns im Alltag aufregen, bei allem, wovor wir im Alltag Angst haben, bei allem, bei dem wir denken, es sei wichtig und entscheidend, bei all dem vergessen wir allzu gerne, worauf es im Leben wirklich ankommt: Liebe und Tod.

    Liebe ist das, wonach wir uns alle sehnen. Wer keine Liebe (ob nun freundschaftlich, familiär oder eben erotisch/sexuell) in seinem Leben hat, kennt die unerträgliche und zerreißende Leere, die einem Leben ohne Liebe innewohnt.

    Tod ist das, wovor wir uns alle fürchten. Unser eigener Tod, der Tod unserer Liebsten. Die eigenen Eltern, Geschwister, Kinder, Frau oder Mann oder enge Freunde sterben zu sehen, gehört zu den schlimmsten Dingen, die das Leben zu bieten hat.

    Den Tod seiner Liebsten zu bewältigen, den ewigen Kreislauf von Geburt, Leben und Tod zu akzeptieren, die schönen Momente mit seinen Liebsten in guter Erinnerung zu bewahren, all das zählt zu den größten Leistungen, auf die man in seinem Leben stolz sein sollte.

    All die kleinen und großen Probleme im Alltag und in der Welt werden plötzlich so unbedeutend klein, wenn wir schmerzlich erkennen, wie begrenzt unsere Zeit auf diesem blauen Planeten ist.

    Wir alle müssen irgendwann gehen. Wir alle müssen uns irgendwann verabschieden.
    Seien wir dankbar für jeden schönen Moment. Nutzen wir die Zeit, die uns noch bleibt. Das Leben ist kurz, morgen kann es vorbei sein.

    Lieber Max, all das schreibe ich Dir mit Tränen in den Augen. Ich fühle mit Dir.

  7. L´Andratté meinte:

    was für ein schönes photo!

  8. susanne decker meinte:

    tut mir unendlich leid für dich. so wundervoll und berührend geschrieben, dass ich mittrauern muss.viel kraft und hoffentlich einen mitfühlenden menschen an deiner seite.

  9. barbix meinte:

    Mein Max, das tut mir so unendlich leid! Es gibt nichts was ich sagen könnte, das den Schmerz mindert. Das ist ein wunderschöner Nachruf den Du da geschrieben hast. Voller Liebe und Lachen, und auch ein wenig Wehmut und Schmerz. Ich bin froh, daß ihr zusammen sein konntet in diesen letzten Tagen. Ich denk an Dich und hab Dich in meinem Herzen.

  10. ninjaturkey meinte:

    Sehr schöner Text!

  11. Stefan GPunkt meinte:

    Mein aufrichtiges Beileid

  12. Ronny meinte:

    Ich wünsche Dir viel Kraft!

  13. Doktor Katze meinte:

    Einen schönen Nachruf hast du da geschrieben. Herzliches Beileid und viel Kraft! *hug*

  14. Miri meinte:

    Mein herzliches Beileid. Mir fehlen die Worte, ich denk ganz fest an dich, wünsche dir Kraft und drück dich.

  15. R@iner meinte:

    Herzliches Beileid!

  16. der andere Michi meinte:

    So ein schöner Text – und das, obwohl ihr euch zuletzt eher auseinanderentwickelt hattet. Respekt dafür!

    Mein Beileid und viel Kraft für die kommende Zeit.

  17. Lutz meinte:
  18. morgi meinte:

    Mein aufrichtiges Beleid. Ein sehr schöner und ergreifender Post.

  19. ein anderer Stefan meinte:

    Mein Beileid. Dein Nachruf ist wunderbar und gleichzeitig herzzerreißend. Die nächste Zeit wird brutal werden, das ist leider unausweichlich. Ich wünsche dir viel Kraft für die nächsten Wochen und Monate, die wirst Du brauchen. Ich weiß genau, wie besch.... es einem geht, letztes Jahr starb mein Vater. Ich fühle mit Dir.

  20. Hannes meinte:

    Herzliches Beileid!

  21. Kalle meinte:

    Fuck, Alter, du bist der krasseste Kumpel, der mir je als Blogger untergekommen ist.Mir sterben grad einen Haufen Kumpels weg, der Suff, der auch mein Leben beherschrt...
    Aber dein Abschied von deiner Mutter gibt mir grad die größte Hoffnung der letzten Jahre!
    Wünschte mir, so klar und friedlich mit meiner Familie abschließen zu konnen.
    Danke dir, du erweiterst wirklich meine Sicht auf das Leben und auch auf den Tod.
    Mein Beileid.
    Meinen Dank.
    Kalle

  22. charme meinte:

    Mein herzliches Beileid! :(

  23. DasKleineTeilchen meinte:
  24. piet meinte:

    Ich, auch 73er, hab meine Mutt vor zwei Jahren begleitet. Es schnürt mir immer noch den Hals zu. Gut, daß du Abschied nehmen konntest. Was an Gefühlen hochkommt, einfach kommen lassen. Kraft Dir.

  25. Rafael meinte:

    Hey max,
    Ein wunderbar offen und ehrlicher Text! Hat mich sehr zum nachdenken angeregt...
    Ich wünsche dir die Stärke, das zu verarbeiten und dass die Trauer möglichst in schöne Erinnerungen übergeht.
    Wie mein Opa immer sagte:
    Kopf hoch, auch wenn der Hals mal dreckig ist!

    Lass dich nicht unterkriegen!

  26. Grover Bluefuzz meinte:

    Hallo Max,
    so traurig er ist, für mich ist es ein wunderschöner Liebesbrief.

    Alles Gute

    Grover

  27. kalo meinte:

    Da liest man seit Jahren den/das Blog eines kurzschnäuzigen Fricklers/Hackers/Rockers und erfährt plötzlich, daß der Kerl ein Herz hat. Und was von Frauen weiß.
    Es muß dieses Dings sein, von dem immer alle reden.
    Verdammt.

  28. da]v[ax meinte:

    @alle:

    Ihr Lieben. Danke für all die lieben und aufmunternden Worte.

  29. Katrin meinte:

    Lieber Max, das hast du wirklich schön geschrieben! Ich finde, dein Text offenbart, dass du das Loslassen gelernt hast von deiner Löwenmutter, die dich als Kind auch loslassen konnte.
    Als ich hörte, dass deine Mutter gestorben ist, kam mir ganz spontan ein Zitat aus dem letzten Buch, das ich gelesen habe, in den Sinn ("Das Ende der Einsamkeit" von Benedict Wells): "Um sein wahres Ich zu finden, ist es notwendig, alles in Frage zu stellen, was man bei der Geburt vorgefunden hat. Manches davon auch zu verlieren, denn oft lernt man nur im Schmerz, was wirklich zu einem gehört... Es sind die Brüche, in denen man sich erkennt."
    Lieber Max, ich fühle mit dir. Ich bin froh zu lesen und zu hören, dass du in dir Frieden finden kannst!

  30. Tobsen meinte:

    Mein Beileid. :(

  31. Volker meinte:

    Lieber Max, mein herzliches Beileid.
    Das Bild ist wundervoll. Sie sieht richtig glücklich und entspannt aus.

  32. Temno meinte:

    Auch mein herzliches Beileid, Max. :(

  33. René Walter meinte:

    Mein Beileid, Max. :(

  34. Ali meinte:

    Hallo Max, ich bin sehr traurig über den Tod Deiner lieben Mama. Mein tief empfundenes Beileid sowie mein aufrichtiges Mitgefühl gelten Dir und Deiner Familie.
    Du bist echt ein außergewöhnlicher Typ...bin echt froh Dich kennengelernt zu haben.

  35. Steve meinte:

    Mein herzliches Beileid, Max.
    Unsere Lieben leben in unserem Geist und Wirken weiter in uns.
    Weitermachen
    Steve

  36. An diesem Kommentar kaue ich jetzt seit Deinem Post. Hab zwei ellenlange Texte und ein paar kürzere geschrieben und wieder weggeschmissen und weiss immer noch nicht, wie ich’s auf den Punkt bringe.

    Nur soviel: Meine Mutter habe ich Ende 1984 durch ihre letzten sechs Wochen begleitet. Finale Krebs­diagnose mit 54, nach einem Leben, das sie zwischen Selbständigkeit, Kind und kalter Mutter aufgerieben hatte. Mir fehlen immer noch Worte für diese Zeit und Erfahrung, aber ich musste an ein ganz ähnliches Bild von ihr mit mir im Arm (und einer frisch ausgerupften Tulpe in meiner so etwa dreijährigen Hand) denken. Ach, und die Meinungs­unter­schiede bzgl. Frauen und so, die hatten wir auch.

    Vielen Dank für Deinen Text, Max. Ich teile Deinen Verlust und Deinen Schmerz, und doch freue ich mich, dass Du so lange eine Mutter hattest, irgendwo da draußen.

  37. Streich’ das „irgendwo da draußen“, bitte; das sollte da nicht hin. Kommt davon, wenn moss bis zur letzten Sekunde am Text ’rumbastelt. Meh.

  38. YussuF meinte:

    Wow, toller Text ! Kopf hoch, Max

  39. Ollerich meinte:

    Mein Beileid. Dein traurig schöner Text hat mich sehr berührt.

  40. da]v[ax meinte:

    Nochmal @alle: vielen Dank für eure lieben Worte!

  41. Azza meinte:

    Dein Text hat mich getröstet.
    Deine Verwundbarkeit so ästhetisch zu schreiben und dadurch wiederum wirkst du sehr stark.
    Schön zu sehen wie du eigentlich bist.
    Erfreulich für W., welchen Menschen sie als ihren Sohn haben durfte.

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