Schon toll, so ein "Internet of Things"

Donnerstag, 2.3.2017, 08:50 > da]v[ax

Dieses "Internet of Things" wird täglich bizarrer. Habt ihr von der Spitzelpuppe "My Friend Cayla" gehört, die neulich von der Bundesnetzagentur aus dem Verkehr gezogen wurde? Nun geht das Spiel in die nächste Runde:

Über zwei Millionen Sprachaufnahmen von Kindern und Eltern, die mit Teddybären und Apps der Marke Cloudpets angefertigt wurden, waren offen im Netz abgreifbar, berichtet der Sicherheitsforscher Troy Hunt. Betroffen sind mehr als 800.000 Nutzer mitsamt ihren E-Mail-Adressen.

Damit aber nicht genug. Wo ein Trog ist, finden sich bekanntlich schnell auch Schweine ein:

Das Datenleck ist offenbar auch ausgenutzt worden, heißt es in Medienberichten. Kriminelle, die im Netz auf der Suche nach unsicheren MongoDB-Installationen sind, sollen die – hochsensiblen, weil oft sehr vertraulichen – Sprachdateien kopiert, auf den Servern gelöscht und an jene eine Lösegeldforderung hinterlassen haben, die die Sprachnachrichten zurückhaben wollten.

Wir lernen: lasst uns alles ans Internet anschließen, was sollte da schon schief gehen? m(

(bild: mike mozart [cc by])