Fragen, die sich mir stellen, die ich mich aber nicht zu recherchieren getraue
June 9th, 2015, 22:11Gibt es eigentlich Merkelhardcorefakes?
Gibt es eigentlich Merkelhardcorefakes?
Mein Idealziel beim Rasieren ist ja schon seit einigen Jahren, mir endlich mal ein echtes Rasiermesser zuzulegen. Es geht mir nämlich tierisch auf den Zeiger, Gilette ständig Geld in den Rachen zu werfen für Klingen, die maximal 8 Rasuren überleben und im 10er Pack 12-13 Euronen kosten. Allerdings hat mich meine Angst vor Verletzungen bisher davon abgehalten, mir ein solches Mordinstrument zuzulegen.
Nun hat mich der Holgi neulich auf die Idee gebracht, es mal mit einem Rasierhobel zu versuchen. Das habe ich trotz des bekloppten Namens einfach mal getan und bin damit meinem Ziel wohl einen Schritt näher gekommen. Das Ding ist nicht so x-fach schwingkopfgelagert wie ein Systemrasierer, aber eben auch nicht ganz so "offen" wie ein Rasiermesser. Rasierhobel werden mit klassischen Rasierklingen gefüttert, die man für einen Spottpreis erwerben kann. Wie viele Rasuren die durchhalten weiß ich noch nicht, aber bei dem Preis ist mir das auch erstmal egal.
Anfangs war ich etwas skeptisch, ob das Ding nicht doch recht leicht zu Blessuren führen würde, aber auch nach der 5. Rasur ist es mir noch nicht gelungen, mich damit zu schneiden. Die ersten ein, zwei Mal musste ich noch ein wenig herumprobieren, bis ich den richtigen Anstellwinkel heraus hatte, aber seitdem flutscht es. Was mir extrem positiv auffällt ist die Tatsache, dass ich mit diesem Rasierer keine eingewachsenen Härchen mehr bekomme. Mit einem Systemrasierer hatte ich immer nach etwa einem Tag ein fieses Jucken, das von In-die-Haut-pieksenden Barthaaren verursacht wurde. Mit dem Rasierhobel ist das passé. Ich kann damit sogar gegen den Strich rasieren und habe am nächsten Tag keine Probleme. Das könnte natürlich auch daran liegen, dass die Rasur (zumindest bei mir) insgesamt nicht ganz so glatt wird wie mit einem Systemrasierer. Zwar bleiben keine sichtbaren Stoppeln übrig, aber wenn man mit der Hand darüber streicht, hört man noch das comictypische "RAS-RAS", das sich bei einer Systemrasur erst nach einem Tag einstellt.
Das A und O beim Rasieren mit dem Hobel ist ein gut gleitender Rasierschaum. Um Müll zu vermeiden bin ich schon vor längerer Zeit von Rasierschaum aus der Dose zu einem Seifenstick umgestiegen. Damit kann ich mich bestimmt 50x oder öfter rasieren und an Müll fällt nur ein kleiner Karton, ein kleines Stück Plastik und ca. 20cm2 hauchdünne Alufolie an. Zugegeben, die Alufolie finde ich auch doof. Vielleicht kennt ihr ja eine Rasierseife ohne Alufolie?
Selbst angerührter Rasierschaum flutscht wesentlich besser als das Dosenzeugs und benötigt nur minimal mehr Aufwand. Meine Technik für einen perfekten Rasierschaum: ich schmiere mir die Seife direkt aufs angefeuchtete Gesicht und schäume dann mit einem möglichst weichen Rasierpinsel auf. Finger weg von Schweineborsten, die sind nur Scheiße. Weil ich ein ethisches Problem mit Dachshaarpinseln habe, besitze ich einen Rasierpinsel aus Kunstfasern, der ist schmeichelweich und perfekt geeignet. Wenn ich mir also die Seife direkt im Gesicht aufgeschäumt habe, ziehe ich den Pinsel durch ein O aus Daumen und Zeigefinger der anderen Hand und habe dann Rasierschaum von idealer Konsistenz am Start.
Für die optisch Veranlagten unter euch hat Mr. Nassrasur eine Videoanleitung zum Rasieren mit dem Hobel erstellt.
Und ihr so? Trocken oder nass? System oder Messer? Erzählt doch mal.
Update: Holgi ist noch am Hobel- und Klingentesten.
Update 2: Aber seine eigenen Backlinks zu tracken, gibt das nicht Haare auf den Handflächen? Naja, mit nem guten Hobel ist das sicher auch kein Problem sondern einfach eine Herausforderung
und Kommentare nur mit Einloggen? Oukäi, das ist dann wohl dieses Internet 2.0.
Bilder:
Razor von mjtmail (tiggy) (CC BY)
Rasierhobel Weishi Parker Feather“ von Henning Becker (CC BY-SA 3.0 de)
Gilette Blue Blade von Rockman of Zymurgy (CC BY-NC-ND)
Shaving brush and soap stick von Theophile Escargot (CC BY-NC)
Muss ich mir eigentlich Sorgen um meine geistige Gesundheit machen, wenn ich in meinem fortgeschrittenen Alter plötzlich wieder Lust auf Stephen-King-Romane verspüre? Hab' jetzt mal mit ES angefangen und werde danach entweder mit TALISMAN oder DER DUNKLE TURM weiter machen. *hüstel*

(via runkenstein)
maus | käfig | laufrad | treadmill | looping | ich dreh am rad | oder dreht das rad an mir?

8 Stunden wäre schon fast ein asketischer Tag...
Artist: unknown ![]()
Anm. d. Red.: ich habe inzwischen mit einem neuen Charakter angefangen. Diesmal spiele ich einen Khajiit namens Rakh'da, ein typischer schleichender Bogenschütze mit diebischen Fingerfertigkeiten, der keinerlei Skrupel hat, anderer Leute Besitztümer an sich zu nehmen. Dank Predator Vision können meine Khajiit im Dunkeln auf Infrarotsicht umschalten, deshalb sind die Nachtbilder etwas bunter als gewohnt. Außerdem sind diverse Mods dazu und andere weg gekommen. Die Hauptauffälligkeit zu vergangenen Tagebucheinträgen dürfte URWL anstelle von CoT sein. Wie dieser Artikel aufm Streichelfon aussieht, mag ich mir gar nicht ausmalen.
Liebes Tagebuch,
als ich neulich in Riften war und mir im Bee and Barb ein gepflegtes Black-Briar Mead oder auch was Härteres gönnen wollte, quatscht mich so eine schmierige Type von der Seite an. Er stellte sich als Louis Letrush vor und erzählte mir eine wortwörtliche Story vom Pferd: Er hat Sibbi Black-Briar ein Pferd namens Frost abgekauft, leider wurde Sibbi in den Knast gesteckt bevor der Kauf vonstatten gehen konnte und jetzt hätte er gerne sein Geld zurück. Louis hat eine ausgeprägte Phobie vor Justizvollzugsanstalten und so kann er nicht selbst dort vorsprechen. Ob ich nicht vielleicht...? Sicher, Digger.
Im Knast angekommen erzählt mir der Delinquent, dass das Pferd ja eigentlich nicht so direkt ihm sondern eher seiner Mami gehört. Und als wäre das nicht schon schräg genug, kommt er gleich mit dem nächsten schrägen Ding daher: ob ich nicht einfach das Pferd samt Besitzurkunde klauen und an Louis geben könne? Warum nicht, also los.
Das Beste am Tag:
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Terroranschlag und einem Amoklauf
Und warum ist - laut Radio - das eine gefühlt schlimmer als das andere ![]()
Heute: App gibt Jecken im Karnevalstrubel Orientierung. Dafuq? ![]()
Synchronizität? Ich weiß es nicht. Mein Geduldsfaden ist gerade gerissen. Wenn ihr euch gegenseitig anpissen wollt, dann sucht euch einen anderen Spielplatz. In meinem Sandkasten geht man friedlich miteinander um, wer sich nicht an die Regeln hält, wird ausgegrenzt und der erste, der ZENSUR!!1! schreit, kriegt einen Logenplatz auf der Blacklist. Ich geh jetzt pennen und morgen sind hier alle wieder nett zueinander.
Aus Gründen: Source Code - I'm Not A Number
Du hast mir eine verschlüsselte Mail geschickt. In meinem grenzenlosen Unvermögen im Umgang mit iPhones habe ich die aus Versehen gelöscht, bevor ich sie lesen konnte. Schickste noch mal? Danke.
Vorweg ein Wort an die Blogger, Feedreader und sonstigen stummen Mitleser: das hier ist ganz klar für Dich. Das hier ist aber nicht nur für Dich. Teil' den Scheiß gefälligst. Wenn Du richtig cool bist, beteiligst Du Dich auch mal an der Diskussion. Rebloggen, -tweeten, -mailen oder -facebooken kannst du ja schon, dann mach aber auch. Sich an der Diskussion zu beteiligen mag zwar im ersten Moment wie etwas für Fortgeschrittene klingen, aber das täuscht. Mach' einfach mal mit. Die Welt wird nicht besser vom Liken.
Dann noch ein Vorwort zum Artikel selbst. Was folgt, ist der erste Teil einer Artikelserie. Eigentlich wollte ich nur mal so drauf los schreiben, aber mir ist während des Schreibens aufgefallen, dass ich das alles gar nicht in einem einzelnen Text unterbringen kann ohne diverse Zeit-, Aufmerksamkeits- und Speicherkapazitätsgrenzen zu sprengen. Eine bessere Welt ist ein riesiges Ding und je länger ich darüber nachdachte, desto länger wurde der Text. Es wird also noch mehr davon geben, aber nur, wenn ihr mit macht. Ich bin doch hier nicht der Messias. Und jetzt Butter bei die Fische.
Ich muss mir ja hin und wieder anhören, ich würde hier nur meckern aber selber nichts zur Verbesserung der Welt beitragen. Mal abgesehen davon, dass das völlig offensichtlich absoluter Bullshit ist (schließlich verändert jede noch so kleine Diskussion irgendwie die Welt und in manchen Fällen wird die Welt sogar besser dabei), muss ich jetzt wohl doch mal meine Utopie von einer besseren Welt skizzieren und sei es nur, um mit dem Missverständnis aufzuräumen, ich hätte keine Utopie anzubieten.
Angefangen hatte alles gestern mit Bens Frage
Wie kommen diese Menschen andauernd mit so einer brachialen Kacke an – und vor allem auch durch? [...] Wie wuerde ein langfristig, halbwegs stabiles System aussehen wenn das aktuelle nichts taugt?
und meiner Antwort
Um mal Simon&Jan zu zitieren: Macht ist ein wahrer Arschlochmagnet. Eine bessere Welt würde Arschlöcher konsequent ausgrenzen. Von Anfang an. So als gesellschaftliche Prämisse. Dazu dann der gesellschaftliche Konsens, dass wir uns alle diesen Planeten nur teilen und Besitz eine Wahnvorstellung ist. Obendrauf noch ein Spritzer “wir sind niemandes Sklaven”, eine Prise “was du nicht willst dass man dir tu’ das füg’ auch keinem and’ren zu” und ein Hauch “Vollbeschäftigung ist Bullshit”, und wir wären meinem Idealsystem schon mal ein paar Kilometer näher.
Vernachlässigen wir einmal, dass sich in der Eile der Zeit ein paar Redundanzen eingeschlichen haben, dann stecken da 3-4 Ideen drin, die zwar alles andere als neu sind, die aber vielleicht einfach mal wieder aufgeschrieben und geteilt gehören.
These #1: wenn Arschlöcher gesellschaftlich ausgegrenzt werden, wird die Welt besser.
Um eine längliche Arschlochdefinition zu umgehen, könnte ich auch von Bullies bzw. der deutschen Entsprechung "Tyrannen" sprechen, jedoch haben Tyrannen in unserer Gesellschaft einen nahezu gottgleichen Status und deshalb möchte ich doch lieber von Arschlöchern reden. Arschlöcher werden (zumindest bisher im Allgemeinen noch) nicht angebetet. Ein Arschloch ist laut leo.org demnach eine
Person, die ihre Macht missbraucht, um andere zu tyrannisieren
Es geht schon auf dem Schulhof los. Bei den Jungs piesacken und vermöbeln die Stärkeren die Schwächeren, bei den Mädels intrigieren die Fiesen gegen die Netten und niemand greift ein. Riesenfehler. So lernen die Starken und Fiesen dass es völlig okay ist, Schwache und Nette zu schikanieren und zu unterdrücken. Die Schwachen und Netten haben nun die Wahl: entweder - nächster Fehler - sie unterwerfen sich den Arschlöchern, passen sich an, ertragen die gelegentlichen Erniedrigungen und werden Teil einer Gruppe Soziopathen, deren erklärtes Ziel es ist, sich die Welt Untertan zu machen. Oder sie verweigern den Arschlöchern den Respekt, laufen dabei aber Gefahr, auch weiterhin einstecken zu müssen und - wenn es dumm läuft - auch noch die anderen Netten an die Arschlöcher zu verlieren und irgendwann alleine da zu stehen.
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |

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