Links 2010-05-23
May 23rd, 2010, 09:15Heute nur einer. Der hat es aber in sich. Sind nun doch 2 geworden.
Heute nur einer. Der hat es aber in sich. Sind nun doch 2 geworden.
Darf's noch ein bisschen mehr sein?
Once the DNA sample is sent in and tested, it will show the student’s ability to tolerate alcohol, absorb folic acid and metabolize lactose. [...] Rine hopes that this will excite students to be more hands-on with their college experience.
WTF?! ![]()
(via fefe)
In Australien hat ein sich gewitzter Bankräuber eine Burka angezogen um unerkannt zu bleiben. Prompt werden Rufe nach Burkaverboten auch in Australien laut. Also wenn es nicht ein Aufruf zu einer Straftat wäre, würde ich ja für Banküberfälle mit Polizeihelmen und Militäruniformen plädieren...
![]()
Ich halte mich mit dem Kopieren kompletter Artikel aus anderen Blogs ja so gut es geht zurück, aber besser als fefe kann ich das Folgende nicht ausdrücken. flatter und feyd würden sich wahrscheinlich über mein Verhalten ärgern und - zurecht - wenigstens auf eine Anfrage meinerseits bestehen. Leider ist es mir unmöglich, fefe zu kontaktieren, weil er unseren Mailserver unerklärlicherweise auf einer Blacklist stehen hat und ich von keinem meiner Mailaccounts zu ihm durchkomme. Trotzdem will ich euch diese Info direkt servieren, denn ich weiß, wie oft man Links woandershin eben doch nicht anklickt. Verzeih mir, fefe:
Hier ist mal einer für die historische Perspektive, was sie unseren Nachfahren im Geschichtsunterricht vermutlich auch nicht erzählen werden. Wie die Internetzensur auf eine Strategie der Contentmafia zurückzuführen ist.
”Child pornography is great,” the speaker at the podium declared enthusiastically. ”It is great because politicians understand child pornography. By playing that card, we can get them to act, and start blocking sites. And once they have done that, we can get them to start blocking file sharing sites”.
Das war im Mai 2007. Die Zukunftsvision damals war:
”One day we will have a giant filter that we develop in close cooperation with IFPI and MPA. We continuously monitor the child porn on the net, to show the politicians that filtering works. Child porn is an issue they understand,” Johan Schlüter said with a grin, his whole being radiating pride and enthusiasm from the podium.
So sieht das nämlich aus.
http://blog.fefe.de/?ts=b529e467
zensur | censilia | zensursula
| netzsperren | dns-sperren | internetsperren
| kinderpornographie | drecksvorwand
Bitte was? Monsanto will sich Schnitzel und Schinken patentieren lassen? Zwick mich mal einer...
(via fefe)
Da warte ich schon seit Wochen drauf, nu' isses endlich fertig. Alexander Lehmann hat sich mit der Censilia-Thematik beschäftigt und daraus ein tolles Video gebastelt:
Mehr Informationen gibt es auf http://www.cleanternet.org/.
Wer Alexander Lehmann noch nicht kennt: letztes Jahr hat er sich mit der Zensursula Sache beschäftigt und das Ganze in www.rettedeinefreiheit.de gegossen, außerdem ist er der Produzent von DuBistTerrorist.
zensur | censilia | zensursula
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| kinderpornographie | drecksvorwand
Die Regierungskoalition möchte Zeugen verpflichten, bei der Polizei auszusagen. Notfalls soll die Vernehmung auch zwangsweise durchsetzbar sein.
So steht es geschrieben im Lawblog (Hervorhebungen von mir). Deshalb erteilt der Deutsche Anwaltverein dem Gesetzesvorhaben eine Absage.
Und nicht nur der. Ich auch. Und ich hoffe, ihr auch. Ich meine hallo?! "Zwangsweise Durchsetzung" von Geständnissen hatten wir hier das letzte Mal im Mittelalter. Ist es wirklich wieder so weit?
(bild aus einer 19th century edition of Fox's Book of Martyrs. von Mullica [CC BY])
Au weia! 99% aller Überwachungskameras in Niedersachsen verstoßen gegen den Datenschutz:
Bisweilen ermöglichten die Kameras Blicke in Arztpraxen, Krankenhäuser, Wohnungen und Schwimmbad-Umkleiden. Auch könnten Kameras direkt in Wohnungen filmen, was "schlichtweg grundgesetzwidrig" ist.
Nein, ich sage jetzt nicht "ich habe es ja gesagt".
Auf Spreeblick gibt es ein tolles Interview mit Farnaz Seifi, einer Veteranin der iranischen Frauenbewegung. Darin spricht sie sich unter anderem laut und deutlich gegen Internetsperren aus:
Weißt du, die Regierung meines Landes hat auch angefangen mit dem Sperren von Porno-Seiten. Als sie 2002 mit dem Filtern begonnen haben, betraf die erste Phase nur Porno-Seiten, etwa sechs Millionen Seiten wurden gesperrt. Und ich muss sagen: Wir, die iranischen Bevölkerung, hatten zu dem Zeitpunkt nichts dagegen. Es gab keine wirkliche Kritik. Und ich denke, dass war ein großer Fehler, den wir gemacht haben. Denn wenn es einmal begonnen hat, dann kann immer noch ein bisschen mehr und noch ein bisschen mehr dazukommen.
Nein, ich bin dagegen und ich denke, es ist eine gefährliche Sache. Internetsperren sind in ihrem grundsätzlichen Wesen menschrechtsfeindlich und etwas, dass man kritisieren muss. Wenn es einmal normal geworden ist, etwas zu sperren, dann kann immer und immer mehr dazugefügt werden.
Das Interview ist in seiner Gänze lesenswert, ich wollte jedoch dieses Zitat gesondert hervor heben, weil es das Problem mit den Internetsperren so schön plastisch aufzeigt. Wenn man erst einmal die Struktur für Internetsperren geschaffen hat, kann man das Rad nicht mehr zurück drehen. Und die Sperren werden ausgeweitet werden, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche! Jedes Land versucht erst mal, ein Thema zu finden, bei dem gesellschaftlicher Konsens herrscht. Im Iran waren es Pornos, hierzulande sind es eben Bilder sexuellen Missbrauchs an Kindern. Sobald diese Infrastruktur jedoch geschaffen wurde, stehen die nächsten Sperrverfügungen schon Schlange. Hierzulande wären da: Glücksspiele, Filesharingseiten, Videoplattformen, Internetapotheken, um mal ein paar zu nennen.
Und das sind "nur" die Wünsche von Vertretern der Wirtschaft. Es werden genauso viele Forderungen von Politikern kommen, die unliebsame Inhalte aufgrund kruder Begründungen entfernt wissen wollen. Und nicht zuletzt ist da das Problem des echten Missbrauchs: niemand kann garantieren, dass auf den Listen "zufällig" auch sonstige Websites landen.
Deshalb: Netzsperren darf es nicht geben! Mag der eine oder die andere Pornos doof finden, Filesharing verdammen und Glücksspiele für gefährlich halten, nichts davon darf ein Grund sein, unsere mühsam erreichte freiheitliche Gesellschaft zurück ins Mittelalter zu stoßen.
zensur | censilia | zensursula
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Warum ich gegen den Einsatz von Nacktscanner bin, kann man ganz einfach mit einer Google-Bildsuche herausfinden:
http://images.google.de/images?q=nacktscanner
Wenn euch das nicht gegen eure Würde geht, dass weiß ich echt auch nicht mehr!
PS: nur das Bild der Bildzeitung ist mal wieder ein echter Fake ![]()
Mely Kiyak hat in der FR-online eine Kolumne zum Afghanistankrieg geschrieben:
Wir machen Krieg und zählen nur tote Soldaten! Wir zählen keine Zivilisten! Es gibt offiziell keine toten Afghanen!! Wie verlaufen denn eigentlich die Parameter für Verhältnismäßigkeiten? Das pompöse Argument der eigenen Freiheit auf Kosten der Freiheitsberaubung ist sehr morsch.
Unbedingt lesenswert!
(via feynsinn)
Die amerikanische Regierung hat inzwischen 2000 Nacktscannerfotos gesammelt. Ihr wisst schon, diese Menschendurchleuteapparate, die an unseren Flughäfen aufgestellt werden sollen, um die Sicherheit™ zu erhöhen. Nur mal zur Erinnerung: es hieß, diese Nacktscanner könnten gar keine Fotos machen.
Auch Heise hat einen Artikel dazu parat.
(via fefe)
Oha! Censilia wurde wohl aus veralteten Quellen unterrichtet. Bei netzpolitik.org schlug gerade eine hochinteressante Mail auf, die ein Indiz dafür sein könnte, dass Cecilia Malmströms Das-Netz-ist-voller-Kinderpornographie-aus-den-USA-die-wir-nicht-löschen-können-Argumentationsweise vielleicht gar nicht so stichhaltig ist, wie sie uns weis machen will:
Die Zahlen hat die EU-Kommission aus unseren seit Mai 2009 fortgeschriebenen Statistiken selbst errechnet. Insoweit stimmen diese Daten schon, sind aber veraltet. Seit Dezember 2009 verzeichnen wir keine nennenswerten Verzögerungen mehr nach Meldung von in den USA gehosteten Inhalten. Das Generaldirektorat der EU-Kommission, über das Frau Malmström die genannten Zahlen bezogen hat, war hierüber nicht vollständig informiert.
Interessant, ne? Netzsperrenbefürworter wie Frau Malmström "informieren" sich "nicht vollständig" und verbreiten veraltete Gerüchte Nachrichten um ihre feuchten Träume von totaler Kontrolle dem Volk schmackhaft zu machen. Zum Glück gibt es Menschen, die mit einer simplen Mail solch unlauteres Politikergehabe aufzudecken in der Lage sind. Ein dreifach Hoch auf Netzpolitik.org und Jörg-Olaf Schäfers.
censilia | zensursula | zensur
| internetsperren | dns-sperren | netzsperren
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |

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