Merkels Glaube
Schon mitbekommen? Bruahahaha.
Schon mitbekommen? Bruahahaha.
...Hopf bestellen. So online. Da kommt man ja sonst nicht dran. Und 1.07 für ne Flasche plus ein bisschen Versand finde ich jetzt echt auch maßvoll. Ich mein, HEY! Hopf, hoast mi? Hopf inda Kopf. Ach, das kapiert jetzt wieder keiner dieser Saupreissn da drauss'.
Ja, dieser Artikel kommt ungefähr zwei Jahre zu spät. Was solls. Raze meinte gestern:
Das Spiel ist leider immer noch ein simpler Egoshooter mit Schwertern und Magie, aber es sieht nicht schlecht aus.
Und da es jede Menge talentierter Modbastler gibt (ich z.B kann hier SkyUI und Undeath empfehlen, Falskaar und Helgen Reborn teste ich gerade), kann man die Stellen, wo Bethesda wieder mal ideenlos war, gut aufbessern.
Aber Meilenstein? Das ist IMHO immer noch Morrowind. Dementsprechend erfreut war ich, als es zurück nach Solstheim ging.
und dazu bin ich ihm noch eine Antwort schuldig, die jetzt allerdings so lang geworden ist, dass ich einen Post daraus mache. Weil ich kann. Also:
Generell halte ich The Elder Scrolls sowieso für die besten RPGs, die ich kenne. Schon Daggerfall hat mich damals total umgehauen, auch wenn die Grafik irgendwie wirr war. Es kommt halt auf die Spieltiefe an und die ist bei TES ziemlich unerreicht. Das wäre also nichts Neues. Um zu erklären, warum ich Skyrim nun für etwas wirklich Besonderes halte, muss ich ein wenig ausholen.
Ich habe in meinem Leben wirklich schon viele, viele, VIELE Computer-RPGs gespielt (und auch das ein oder andere in Buchform, aber das ist eine andere Geschichte). Es gab immer wieder Spiele, die irgendwelche Sachen ganz toll und neu und besser konnten als andere. Trotzdem beschränkte sich das oft eben auf einige wenige Elemente des Spiels und darüber hinaus litten sie auch immer wieder unter echten Mängeln. Ein paar Beispiele:
- Lands of Lore III: eine riesige Welt. Wirklich riesig, zumindest für damalige Verhältnisse. Die Möglichkeit, sich in eine Echse zu verwandeln und so in winzige Gänge zu krabbeln (sowas hatte ich vorher noch nie gesehen), Alchemie und Zaubersprüche, Schwerter und Rüstungen, hach, was habe ich habe Spiel geliebt. Leider war die Grafik schon damals nicht so ganz der Burner und irgendwann war ich hoffnungslos verloren, weil ich keinen Überblick über meine Quests mehr hatte und außerdem ging mir auch das endlose Gelatsche auf den Sack. Gab es da eigentlich kein Quicktravel oder hatte ich das bloß nicht entdeckt?
- Perfect Assassin: ein absolut seltsames Spiel. Aber saucool. Eine schon fast so richtig belebte Welt (mit einem Quietscheentchenmailsystem :lol:) und eine völlig hirnrissige Sprachausgabe, über die ich Tränen gelacht habe ("Tijam. Naahti! IU! Thiaubuh..."). Tolle Unterhaltung, aber so richtig der Überburner wars halt auch nicht, vor allem weil der Sound echt lahm war.
- Drakan hat mich mit Riesen überrascht, die auch schon mal mit Goblins um sich warfen, oder eben mit Wurfmessern, die so groß waren wie ich selbst. Außerdem gab es da zum ersten mal Spinnen, die sich von oben abgeseilt haben und mir den einen oder anderen Herzkasper verpassten. Naja, nur dass die halt null wie Spinnen aussahen sondern eher wie zu groß geratene Hummer. Abgesehen davon war die Grafik echt völlig geil (wir reden hier von DirectX 6.1 im Jahre 1999!!), das Spiel belohnte mich für exzessives Erforschen der Umgebung mit extra Gimmicks und auch die Story war zumindest stringent. Spieltiefe allerdings == null und ein dermaßen enttäuschendes Ende, dass es an Frechheit grenzte. Ernsthaft. Ich spoiler das jetzt mal, das ist eh längst verjährt: der Bruder, hinter dem man das ganze Spiel über hinterher rennt, um ihn aus den Fängen der Bösewichte zu befreien, stirbt am Schluss! Aber nicht nur das: du selbst bringst ihn um!! Weil er von einem Dämonen besessen ist oder was weiß ich. Das ist doch echt zum Heulen, sowas.
- Arx Fatalis hatte die ersten Spinnen, die auch wirklich so aussahen wie Spinnen und sich auch fast so bewegt haben. Die Grafik war hinreichend gut, die Story war ziemlich komplex. Das Zaubersystem war sehr einzigartig (man musste Runen mit der Maus zeichnen) aber leider auch in der Hektik eher ungeeignet. Leider wirkte die Welt auch hier so seltsam statisch und unbelebt und die Story war irgendwann so wirr, dass ich das Spiel zweimal angefangen und nie zu Ende gebracht habe.
- Divine Divinity: eine riesige, super detaililerte Welt voller Höhlen und Zwerge und Intrigen und Stories ohne Ende. Sehr geil. Sehr sehr geil, aber eben "nur" Iso-3D, was eine Immersion recht schwierig macht. Und über Divinity 2 decken wir besser den Mantel des Schweigens.
- Morrowind hatte zum ersten Mal eine so unglaublich riesige Welt, dass man verrückt werden konnte. Leider wirkte diese Welt über ganze Quadratmeilen wie ausgestorben, bis auf den hin und wieder mal komisch daherhoppelnden Wurm war weit und breit kein Lebewesen in Sicht. Ach ja und die Katzenviecher waren so spackig animiert dass es echt weh tat. Natürlich wurde das durch die unfassbare Spieltiefe locker wett gemacht. Allerdings hatte ich bei dem Spiel IMMER das Problem, dass es zu derbsten Abstürzen aus heiterem Himmel neigte. Das zusammen mit einer Quest, die gegen später furchtbar langweilig wurde (ich sag nur: stell dich mit 7 Fraktionen gut indem du beschissene Botengänge erledigst), gaben dem Spiel dann irgenwann den Rest.
- The Witcher: eine Story, bei der man zuhören musste um zu kapieren, um was es geht. Geschichten, bei denen ich mich zum Teil vor Lachen gebogen habe (mit Kumpels besaufen z.B.), eine Grafik bei der mir die Augen übergegangen sind (wir reden hier immer noch von meinem uralten Dell). Leider waren die Ladezeiten zum Haare raufen (ja, z.T. wurden sie durch einen Patch verbessert aber trotzdem musste man ständig nachladen, was einen Trip von einem Ende der Stadt ins andere zu einer Qual machte), die ständig gleichen Figuren ließen das Gefühl aufkommen, auf dem Planet der Klone gelandet zu sein und im letzten Kapitel kackte mein Rechner dann am brennenden Dorf ab. Buhuhu. Trotzdem war Witcher ein Spiel, das mich so gefesselt hat, dass ich zwischendurch nicht nur Essen und Trinken, sondern auch die Tatsache vergessen habe, dass ich Maus und Tastatur benütze, um Gerald zu steuern. Echt. Ich war Gerald. Unheimlich. Zurück blieb trotzdem ein nicht nur positiver Eindruck wegen siehe oben.
- Oblivion: wieder ein TES, wieder eine geile Welt, geile Grafik, geile Story etc. ABER: todlangweilig. Mal im Ernst: diese komischen Oblivion-Tore führen zu super ätzenden Höllenwelten in denen das Ziel immer der gleiche Kackturm mit den gleichen Kackgegnern ist? Und das soll man wie oft machen? Neunmal?!? Sorry, aber ich habe auch noch ein Leben zu leben. Dazu kam eine GUI, die absoluter Müll war, so dass man erstmal ein Mod installieren musste, um eine vernünftige Bedienoberfläche zu haben und dann wieder ständige Abstürze beim Öffnen von Türen (und nein, da bin ich nicht alleine) und das war's dann. Tschüß Oblivion.
Was ich eigentlich sagen will: ich habe eine Menge Spiele gesehen und alle hatten ihre "Boah fett"-Momente. Immer wieder gab es Dinge, die mich umgehauen haben. Mal der Sonnenuntergang bei Witcher, mal die Riesen bei Drakan, mal die Spieltiefe bei Divine Divinity. Skyrim ist in meinen Augen das erste Spiel, das all das in sich vereint. Alles.
Ich könnte noch stundenlang so weiter machen (Pferde, Sprecher, Effekte, Licht, Landschaft, Flora) aber ich will jetzt lieber weiter zocken. Tschaw
Öhm...
Apples Charmeoffensive geht weiter. Um Adressen, Termine und so Zeugs zwischen verschiedenen Geräten zu synchronisieren, muss man in Zukunft ein Apple-Cloud-Konto haben. Sonst käme die NSA ja nicht so einfach an sämtliche Daten dieser Welt, ne?
Der aktuellen iTunes-Version fehlt in Mavericks der Info-Reiter für verbundene iOS-Geräte – dieser erlaubte bisher, Adressen, Termine, Safari-Lesezeichen sowie E-Mail-Accounts mit einem iPhone, iPad oder iPod touch lokal per USB-Kabel oder im heimischen WLAN abzugleichen. Bei der Änderung scheint es sich um keinen Fehler zu handeln, Apple verweist Nutzer nämlich deutlich auf den hauseigenen Cloud-Dienst: Für die Synchronisation der genannten Daten sei ab OS X 10.9 iCloud verantwortlich, erklärt der Konzern in der iTunes-Hilfe, der lokale Abgleich funktioniere nur bis OS X 10.8.5.
Das wird dem Höhenflug der Appleaktie natürlich keinen Abbruch tun und die Apple-Jünger werden auch weiterhin Apple-Jünger bleiben. Business as usual.
Bild: von stephen butler [CC BY-NC]
*Hier Fluch eurer Wahl einsetzen*!! Kaum finde ich mal einen Feedreader, der was zu taugen scheint, kackt der auch schon wieder mit HTML5 Videos ab. Zumindest tut er das auf meinem neuen Win7.
Grrr! Erst RSSOwl und jetzt Feedreader3. Kennt ihr einen guten Windows-RSS-Client mit folgenden Must-Have-Features:
- OPML Ex-/Import
- Sortierung der Feeds in Ordner
- Ausblenden gelesener Feeds
- Starring oder sonstwie als wichtig Markieren von Feeds
Und nein, ich halte weder Greasemonkey noch Thunderbird noch Sage für brauchbare Feedreader. Greasemonkey ist hässlich, Thunderbird importiert OPMLs als heilloses Durcheinander und Sage ist einfach Sage.
Politik? Bin ich ja bekanntlich durch mit. Aber wenn der Chris da nebenan was rauskloppt, kann ich das ja mal verlinken. Gut festhalten, das könnte eure heile Mein-Facebook-tat-gestern-2-Stunden-nicht-mimimi-Welt erschüttern. Oder auch nicht.
Bild: Internet.
anarchie | anarchism | kotze | politik | bundeswehr im inneren | aufstand | niederschlagung | die kommenden tage
you might as well leave Queens now. Thank you. My feedreader turns into a spam can thanks to you.
Uruguay hat sich gerade zum heißen Kandidaten für mein Exilwunschland gemausert:
Uruguay is set to become the first country in the world to legalize the sale of marijuana at a market price of US$1 a gram. The bill is expected to pass through the senate in November, bringing the $40 million industry under state control.
marijuana | marihuana | gras | grass | legalize it
Wer den Sinclair ZX Spectrum kennt, weiß, was für Probleme dieser Rechner mit Farben hatte. Und mit großen Sprites. Was ihr da oben seht, war im Jahre 1988 nichts anderes als eine ausgewachsene Sensation und ist es in meinen Augen auch heute noch. Topcoole Grafik, Feuer, Gewalt und Zerstörung. Me gusta. Eines der wenigen reinen 128k-Spiele auf dem Speccy. Leider war die Steuerung etwas hakelig wie man sieht und außerdem ist auch dieses Spiel so unglaublich schwer, dass ich nie über den 3. oder 4. Level hinaus gekommen bin
Fun fact: der 2. Level hieß eigentlich mal "Nintendo Village", musste aber aus offensichtlichen Gründen umbenannt werden.
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |
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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.