3 Jahre Angst, Teil 1: Gestern
Ziemlich genau vor 3 Jahren schrieb ich einen Text, der dieses Blog für mich zu dem machte, was es heute ist. Wie es der so Zufall will, war ich ziemlich genau vor einer Woche mal wieder soweit, völlig entnervt alles hinzuschmeißen. Diese beiden Meilensteine sind mir Anlass genug, mal rechts ran zu fahren, den Gang raus zu nehmen und zu überdenken, was ich hier eigentlich treibe. Mit selbstreferentiell habe ich es bekanntlich eher nicht so, aber ich muss mir mal darüber klar werden, was dieser ganze Scheiß überhaupt soll. Manchmal soll es ja helfen "darüber zu reden".
Der Artikel ist in 2 Teile gegliedert. In Teil 1 werde ich die Geschichte meines Blogs Revue passieren lassen und in Teil 2 möchte ich mich an einer Positionsbestimmung versuchen um zu sehen, ob ich meine selbst gesteckten Ziele erreicht habe oder ihnen wenigstens näher gekommen bin. Vor allem bei Teil 2 hoffe ich auf eine Diskussion mit euch da draußen.
Eins vorweg: ich danke euch von ganzem Herzen für all die großen und kleinen Aufmunterungen, die ihr mir in der letzten Woche habt zukommen lassen. Manches davon hinterlässt mich ziemlich überwältigt und ist zu einem Gutteil dafür verantwortlich, dass ich euch jetzt mit diesem Riesenartikel bombardiere.

Am Anfang war der Link
Eines Abends im Jahr 2004 saß ich nachts bei einem Freund und surfte planlos durch die Gegend. Dabei stolperte ich über einen Link, von dem ich wusste, dass ich und viele andere ihn eines Tages noch brauchen könnte(n). Normalerweise hätte ich mir nun eine EMail mit diesem Link geschickt. An jenem Abend dachte ich mir stattdessen: "Wäre es nicht toll, jetzt eine Website zu haben, in die ich den Link rein hauen könnte, so dass nicht nur ich ihn später wieder fände, sondern auch alle meine Freunde?". Zwar hatte ich damals durchaus ein paar Websites, mir schwebte aber etwas mit passender Datenbankanbindung vor zwecks späterem Wiederauffinden der Links. Außerdem wollte ich keine Zeile PHP dafür schreiben müssen ![]()




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