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500 verletzte Cops bei den Hamburger G20-Polizeifestspielen?

Sonntag, 16.7.2017, 21:39 > da]v[ax

Eher nicht.

Und jetzt alle: NEIN! DOCH!! OOHH!!

Trotzdem wird die Polizei natürlich mehr Rechte bekommen, wir werden Rechte abgezogen bekommen. Business as usual auf dem Weg ins Verderben. Man kann sich schon gar nicht mehr drüber aufregen, ne? Super.

4 Meinungen zu “500 verletzte Cops bei den Hamburger G20-Polizeifestspielen?”

  1. carpe diem meinte:

    Max, mach dich doch einfach selbständig und wander mit deinem online-business auf eine schöne warme insel oder nach costa rica aus. da ist besseres wetter/klima, entspanntere leute und mit deinem einkommen auf deutschem niveau (aus deinem online-business) lässt es sich in der ferne wie king leben.

    seh es mal so: trotz aller scheiße hier in DE geht es uns doch noch gut, sowohl im vergleich zur restlichen deutschen geschichte als auch im vergleich zur aktuellen situation in vielen europäischen und weltweiten ländern.

    schau dich um. was ist wirklich schlecht in deinem alltag? wo ist deine lebensqualität oder gar dein leben selbst durch den überwachungsstaat bedroht? wo wirst du als stark politisierter und kritischer bürger in diesem staat behindert? wo hat der überwachungsstaat echte spürbare nachteile für dich und deinen alltag? keine nennenswerten? siehste. den meisten anderen leuten geht es nicht anders. die sind sogar noch weniger politisiert und kritsch, dafür mehr mainstream und haben erst recht so gut wie keine problematischen berührungspunkte mit dem überwachungsstaat.

    versteh mich nicht falsch. was der überwachungsstaat mit unbescholtenen bürgern macht, ist nicht fair (um es milde auszudrücken). aber wirklich gefährlich ist er nicht. natürlich kann man pech haben und ins konkrete visier des apparats geraten und echte probleme bekommen. aber das gehört genauso zum lebensrisiko wie krankheiten, unfälle, gewaltkriminalität und letztlich der tod selbst. mach also mal mehr risikomanagement. überwachung ist eins von vielen risiken, das nicht mehr aufmerksamkeit verdient als die vorher genannten anderen lebensrisiken.

    langer rede kurzer sinn: mach mehr urlaub oder mach dir ein online-business, mit dem du dich in andere gefilde absetzen kannst, um deine restliche lebenszeit zu genießen. am ende unseres lebens ist es ohnehin egal, wie sehr wir überwacht wurden. wichtig wird dann nur sein, dass wir unser leben genossen haben. wir sollten uns vom überwachungsstaat nicht unser leben vermiesen lassen.

  2. da]v[ax meinte:

    @carpe diem: nett gemeinter rat aber herrlich naiv.

    was der überwachungsstaat mit unbescholtenen bürgern macht, ist nicht fair (um es milde auszudrücken). aber wirklich gefährlich ist er nicht. natürlich kann man pech haben und ins konkrete visier des apparats geraten und echte probleme bekommen. aber das gehört genauso zum lebensrisiko wie krankheiten, unfälle, gewaltkriminalität und letztlich der tod selbst. mach also mal mehr risikomanagement. überwachung ist eins von vielen risiken, das nicht mehr aufmerksamkeit verdient als die vorher genannten anderen lebensrisiken.

    das haben sich die menschen 1932 sicher auch noch gedacht. sorry, aber da gehe ich nicht mit. was du propagierst ist in meinen ohren eine völlige "nach mir die sintflut"-einstellung, die jeden wie auch immer gearteten faschismus überhaupt erst möglich macht (auch wenn das jetzt in deinen ohren sicher zu hart klingt).

    klar, abhauen in die sonne klingt super, aber da bin ich nicht der typ für. ich bin ein schlechter verkäufer meiner selbst und mit selbststänsig in einem fernen land nach möglichkeit noch... ich stelle mir das alles nicht so einfach vor wie du. das ist aber wahrscheinlich nur mein eingeschränktes mindset :(

    ps: ich bin da geistig näher an flatter:

    Wir leben in einem riesigen Scheißhaufen, der permanent fröhlich durchgequirlt wird. Das ist sehr schwer zu ertragen, für die meisten schlicht unerträglich: Hier in meiner Ecke riecht es aber doch gar nicht so schlimm, und ich kenne eine, das ist es sogar noch sauber. Hauptsache, die Extremen kommen nicht an die Macht und machen alles noch schlimmer!

  3. carpe diem meinte:

    @max

    das ist nicht naiv und auch keine "nach mir die sintflut-einstellung". das ist schlicht notwendig, um psychisch gesund zu bleiben. du kannst nicht jeden tag die ganze scheiße, die der überwachungsstaat produziert, ungefiltert konsumieren. daran gehst du kaputt.

    du musst das risiko überwachungsstaat (mit allem, was jetzt schon dazu gehört oder noch kommen kann - du nennst es stets faschismus) wie andere lebensrisiken betrachten.

    was unternehmen machen, kannst du auch: risikomanagement. manche risiken musst du einfach akzeptieren, bei anderen kannst du das risiko transferieren oder zumindest reduzieren. selten kannst du risiken sogar ganz ausschließen. google einfach mal risikomanagement.

    genauso kannst du auch nicht jeden tag durch die welt gehen mit der gewissheit im hinterkopf, dass du eines tages sterben wirst (und du glücklich sein kannst, wenn du mit 100 friedlich einschläfst und keinen vorzeitigen und qualvollen tod wie krebs oder unfälle/mord erleben musst).

    du kannst nicht ständig mit der angst vor atomkrieg, akw-gau, meteoriteneinschlag, krankenhauskeimen oder hartz iv durch deinen tag gehen. das geht nicht. daran gehst du kaputt.

    du brauchst einen filter als selbstschutz. du kannst manches tun, um risiken zu reduzieren oder zu vermeiden. du kannst auf gefahren vorbereitet sein und regelrecht trainiert sein für gefahrensituationen. aber du kannst die angst dich nicht beherrschen lassen. daran gehst du kaputt.

    alternativ probier einfach mal, 1 woche lang mit der erkenntnis deines sicheren todes deinen alltag zu bestreiten. betrachte einfach mal alles in deinem alltag aus dem blickwinkel der endlichkeit und vergänglichkeit. die momente mit deiner frau. die momente, wenn du die sonne aufgehen oder untergehen siehst. die natur um dich herum. die menschen, denen du tagtäglich begegnest. deine urlaube am meer, in den bergen. das lachen und zusammensein mit freunden und familie. all die polaroids deines lebens. schau sie dir an mit der gewissheit, dass du eines tages sterben wirst und einfach nicht mehr da sein wirst. existenz ausgelöscht.

    du wirst das leben in diesen momenten hassen, dass es dich von kindesbeinen an wie eine bitch heiß aufs leben macht und dann doch alles gleich endet: mit dem tod, der alles im leben dagewesene für immer tilgt.

    du musst das risiko überwachungsstaat ins verhältnis setzen, neben anderen lebensrisiken auch zu anderen deutschen zeiten (kaiserreich, 1. WK, nazizeit, 2. WK, ddr/stasi). du musst dir den freiheitsgrad anderso in der welt aktuell anschauen.

    du musst dankbar sein für das, was du hast, was du bist und was du kannst. du musst dankbar sein für die freiheit und die rechte, die du noch genießen darfst. du musst dankbar sein für die frau an deiner seite und deine freunde und familie. du musst einfach dankbar sein für die lebenszeit, die dir die natur geschenkt hat.

    ad selbständigkeit im ausland:
    du kannst doch so computerzeugs, oder? programmieren und so? das kannst du wunderbar von überall auf der welt online anbieten. du musst gar am anfang gar nicht geschäftlich im gastland fuss fassen. du kannst deine dienstleistungen weiter in deutschland anbieten (oder in europa generell) und sitzt mit dabei aber in deinem apartment in costa rica an deinem laptop.

    und guter verkäufer sein kann man trainieren. kauf dir ein buch zum thema existenzgründung, mach einen kurs bei der ihk. das bisschen marketing lernt man schnell und für den rest gibt es dienstleister, die dir das auch abnehmen können.

  4. da]v[ax meinte:

    @carpe diem: hm.. ja, alles richtig, alles aber auch "ja, aber...". die möglichkeit meines todes ist mir durchaus bewusst, davon lasse ich mich nicht unterkriegen. ich beschäftige mich auch nicht jeden tag ungefiltert mit den auswirkungen des neoliberalismus, keine angst. hin und wieder gehe ich auch mal billard spielen oder meinen balkon neu begrünen. so wenig, wie hier derzeit los ist, sollte das doch klar sein, oder? ja, ich beschäftige mich durchaus mehr als die meisten anderen da draußen mit eben jenen dingen, aber das liegt vielleicht auch daran, dass sich der rest der welt zu sehr mit fernsehserien und shopping beschäftigt und zu wenig mit der gesellschaftlichen entwicklung.

    also danke für deine anteilnahme, aber ich gehe im moment wirklich nicht kaputt. höchstens an der tücke des objekts beim zusammenbau der diversen dinge von bauhaus und ikea, um die sich meine freizeitgestaltung z.Z. hauptsächlich dreht :)

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