Chris hat's entdeckt und zum Dank klaue ich ihm gleich mal seinen Blogpost dazu. Ja, so sind sie, die fiesen Raubmordkopierpiraten...
Fahrenheit 451 ist ein britischer dystopischer Science-Fiction-Film des Regisseurs François Truffaut aus dem Jahr 1966. Er entstand nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury. Der Titel bezieht sich auf die Temperatur, bei der Papier Feuer fängt, etwa 233° C (wiki)
Und den kann man jetzt komplett auf YouTube ansehen. Ich rate dazu. Auch wenn man den schon kennt. Damit ihr schon mal üben könnt, wenn es in 4,5 Jahren wieder an die große Verbrennung der Bücher geht. (Einbetten ist nicht, als nutzt doch den Direktlink zum Film.)
Sehr schön, Max!
Habe es gerade zum zweiten Mal gelesen und werde es mir nun ansehen um mir damit einen echten Scheisstag zu salben.
Als ich kürzlich im "ICE Heinrich Himmler" (oder wie auch immer der hiess...) von Amsterdam nach Berlin, darin las, tauchte in Hannover (!) ein Herr, Anfang / Mitte dreissig, im Wagen 9 auf. Der Wagen, in dem ich ein paar Stunden der Dinge harren musste. Ich las in "Fahrenheit 451" als der Mensch neben mir im Gang stehen blieb. Ich hatte das Buch kurz in den Schoß gelegt und blickte dusselig in die niedersächsische Country-Ödnis (Fensterplatz, Motherfuckers!!!). Da beugte dieser Mensch, der riechbar die Aura des aktiven jungen Christen verspritzte, was ich zu ignorieren versuchte, distanziert zu mir herab und fragte salbungsvoll (yep, er konnte salbungsvoll fragen!): "Ah! Sie lesen Ray Bradbury. Darf ich mich zu ihnen setzen?"
Da ging mir der Stift! Sollte ich mich jetzt die nächsten zwei Stunden mit dieser Kreationisten-Pfeife über Ray Bradbury und sein Werk unterhalten müssen??? Ich steckte die Nase so tief ins Buch, wie die Altersweitsichtigkeit es gerade noch zuliess (55cm) und mein rechter Ellbogen bereitete sich auf die gnadenlose Verteidigung der Mittellehne vor. Christ setzte sich. Christ wühlte in seinem Täschchen. Christ zog ein Buch hervor.
An den Titel kann ich mich nur äusserst nebulös erinnern... ich glaube es war etwas wie "Christentum von hinten - Die schönsten Fehlinterpretationen der Aussagen Jesum von damals bis heute", kann mich da aber auch durchaus irren.
Doch ich hatte Glück. Sekundenbruchteile lang überdachte sogar ich mein Atheistentum. Der Typ las tatsächlich in dem von ihm mitgebrachten Machwerk (ich glaube es hiess "Christ & Hund") und hielt die Klappe, die Mittellehne meidend. Zur Beruhigung spielte mein interner MP3-Player auf "repeat" den Song "Fuck me, Ray Bradbury!" und ich schlummerte bis Spandau dahin...
@Chris Irmbachihrwisstschon, netter Artikel, hätteste zu einem Blogpost machen können ich selbst habe manchmal tatsächlich Lust, mich mit so Leuten zu unterhalten. Spätestens nach ner Stunde haben DIE aber keine Lust mehr Mit den Zeugen Jehovas hatte ich mal so ne Begegnung. Die kamen bei mir zu Hause an und ich war in so ner Stimmung, dass ich die rein gebeten habe. Nach einer Stunde waren die beiden sichtlich verstört und sind gegangen. Mir wurde gesagt, wenn die erstmal in der Wohnung waren, MÜSSEN sie wiederkommen. Die beiden habe ich seitdem nie wieder gesehen
Das kommt davon, wenn ich mir nach einem Scheisstag von 'nem Fläschchen Rotwein und 'ner halben Tüte die Wunden lecken lasse...
Aber du hast Recht. Vielleicht sollte ich wirklich noch ein Blogpost draus machen. Darf ich das hier kopieren? Würde natürlich erklären, dass es eigentlich ein Kommentar ist.
wasn das für ne Frage? Klar darfst du das. Ist ja schließlich dein eigenes Getippsel. Außerdem war das ne Antwort auf einen komplett kopierten Blogpost... das sollte deine Frage direkt beantworten
[...] kein Beitrag den ich für dieses, mein Blog geschrieben habe, sondern ein Kommentar zu einem von Maxens Blogposts. Da ich gestern einen scheiss Tag hatte, salbte ich meine Wunden mit einer Flasche Cabernet und [...]
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Just Sayin on Der Aufstand der Maschinen hat begonnen: “@daMax: “Zweites Hiroshima / Nagasaki” hätte ich geschrieben und absolut nichts an meiner Aussage war falsch. Wenn du keine Kommentare…”
Siewurdengelesen on Die Enshittification YouTubes (3): “YT ist für mich schon länger ääks. Selber habe ich da eine Handvoll Kanäle und Videos schaue ich mir nur…”
iamcord on Die Enshittification YouTubes (3): “Oh no, mach weiter! Deine yt-feeling kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich finde zu allen Themen, die mich interessieren,…”
NonKon on Die Enshittification YouTubes (3): “Bleib dran, Mann! Ich entmülle meine YT Timeline indem ich jeden Slop konsequent kicke, aber schön ist das nicht. Seit…”
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Dieb! Recht so!
Sehr schön, Max!
Habe es gerade zum zweiten Mal gelesen und werde es mir nun ansehen um mir damit einen echten Scheisstag zu salben.
Als ich kürzlich im "ICE Heinrich Himmler" (oder wie auch immer der hiess...) von Amsterdam nach Berlin, darin las, tauchte in Hannover (!) ein Herr, Anfang / Mitte dreissig, im Wagen 9 auf. Der Wagen, in dem ich ein paar Stunden der Dinge harren musste. Ich las in "Fahrenheit 451" als der Mensch neben mir im Gang stehen blieb. Ich hatte das Buch kurz in den Schoß gelegt und blickte dusselig in die niedersächsische Country-Ödnis (Fensterplatz, Motherfuckers!!!). Da beugte dieser Mensch, der riechbar die Aura des aktiven jungen Christen verspritzte, was ich zu ignorieren versuchte, distanziert zu mir herab und fragte salbungsvoll (yep, er konnte salbungsvoll fragen!): "Ah! Sie lesen Ray Bradbury. Darf ich mich zu ihnen setzen?"
Da ging mir der Stift! Sollte ich mich jetzt die nächsten zwei Stunden mit dieser Kreationisten-Pfeife über Ray Bradbury und sein Werk unterhalten müssen??? Ich steckte die Nase so tief ins Buch, wie die Altersweitsichtigkeit es gerade noch zuliess (55cm) und mein rechter Ellbogen bereitete sich auf die gnadenlose Verteidigung der Mittellehne vor. Christ setzte sich. Christ wühlte in seinem Täschchen. Christ zog ein Buch hervor.
An den Titel kann ich mich nur äusserst nebulös erinnern... ich glaube es war etwas wie "Christentum von hinten - Die schönsten Fehlinterpretationen der Aussagen Jesum von damals bis heute", kann mich da aber auch durchaus irren.
Doch ich hatte Glück. Sekundenbruchteile lang überdachte sogar ich mein Atheistentum. Der Typ las tatsächlich in dem von ihm mitgebrachten Machwerk (ich glaube es hiess "Christ & Hund") und hielt die Klappe, die Mittellehne meidend. Zur Beruhigung spielte mein interner MP3-Player auf "repeat" den Song "Fuck me, Ray Bradbury!" und ich schlummerte bis Spandau dahin...
Danke noch mal für den Film und gute Nacht.
(Wobei... Spandau ist auch kein Schöner Anblick)
@Chris Irmbachihrwisstschon, netter Artikel, hätteste zu einem Blogpost machen können
ich selbst habe manchmal tatsächlich Lust, mich mit so Leuten zu unterhalten. Spätestens nach ner Stunde haben DIE aber keine Lust mehr
Mit den Zeugen Jehovas hatte ich mal so ne Begegnung. Die kamen bei mir zu Hause an und ich war in so ner Stimmung, dass ich die rein gebeten habe. Nach einer Stunde waren die beiden sichtlich verstört und sind gegangen. Mir wurde gesagt, wenn die erstmal in der Wohnung waren, MÜSSEN sie wiederkommen. Die beiden habe ich seitdem nie wieder gesehen 
Das kommt davon, wenn ich mir nach einem Scheisstag von 'nem Fläschchen Rotwein und 'ner halben Tüte die Wunden lecken lasse...
Aber du hast Recht. Vielleicht sollte ich wirklich noch ein Blogpost draus machen. Darf ich das hier kopieren? Würde natürlich erklären, dass es eigentlich ein Kommentar ist.
@Chris Irmbachihrwisstschon,