Stuart und Cedar Anderson entwickeln seit Jahrzehnten einen Bienenstockbehälter, der den Honig direkt einsammelt und per Zapfhahn zur Verfügung stellt, ohne die Bienen dabei zu stören. Jetzt isser fertig und heißt Flow Hive. Sweet.
Auf der Peta-Seite fand ich nen super Tipp, wie man Löwenzahnhonig aus den Blüten machen kann, super, das probier ich im Frühling aus!
Ist schon echt besch....., dass wir nicht nur anderen Menschen, sondern auch den Tieren so viel Leid antun, es wird dringend Zeit für die Umkehr.
Wir sind so klein und benehmen uns, als wärn wir die Größten - muss mich jetzt echt mal wieder schämen für uns und werde keinen Bienenhonig mehr kaufen.
Imkerei ist doch auch wieder nur Ausbeutung. Seufz.
Oh, Ihr Stadtkinder … was hast Du denn gedacht? Dass die lieben kleinen Majas den ganzen Honig nur einsammeln, damit Du immer schön was zum aufs Morgenbrötchen schmieren hast?
Ääähm... Ich bin alles andere als Fachmann, aber ich kann mir gerade beim besten Willen nicht vorstellen wie plötzlich derartige Mengen Honig wie in dem Video zu sehen sind aus dem Bienenstock fließen sollen. Ohne jetzt groß zu recherchieren nur mal einen der ersten Google-Treffer: http://www.biosicherheit.de/pdf/schule/bienen_kopiervorlagen.pdf . Da stehn 20 bis 30 kg Honig pro Jahr(!) pro Bienenvolk. Das Video sieht irgendwie aus als ob man da am Bienenstock einen Hahn aufdreht und es kommen binnen Minuten literweise raus geflossen. Das halte ich irgendwie für kompletten Schwachsinn/Fake. Dazu dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Kickstarter-Video mit der tausend mal gehörten Klimpermusik... Das war mal cool, wirkt auf mich aber mittlerweile billig einlullend. Bi(e)n gespannt
Das würde mich jetzt auch interessieren. Vor allem: Wie kriegt man laut PETA die Verdauungsenzyme der Bienen (die ja erst Honig aus Nektar werden lassen) aus den Bienen ’raus, ohne diese zu schädigen?
Wir haben selbst mehrere Bienenvölker. Wenn irgendwo auch nur ein paar Tropfen Honig offen rumstehen, sind innerhalb von Minuten hunderte räubernde Bienen da und nehmen den mit (würde ich auch, wenn ich mir damit kilometerweite Flüge pro Tropfen sparen könnte). Zudem fehlt jede Information über die Reife des Honigs. Der sieht nämlich noch sehr dünn aus und dürfte so (wg. des hohen Wassergehalts) gar nicht in den Verkehr (vielleicht geht das in Australien, wenn er sofort verbraucht wird). Auch die technische Beschreibung hat mich nicht überzeugt. Bienen folgen zwar recht stur einem (hoch komplexen) Programm, Die verdeckeln aber auch nicht jede künstliche Wabe. Und wenn sie diese selbst bauen, dürfte das Wachs recht schnell die Apparatur verstopfen.
Zudem liegt der Arbeitsaufwand mit Bienen nicht primär in der Honiggewinnung (das ist der Bonus 1-2 mal im Jahr), sondern in der Betreuung des Volkes über das Jahr. Hier wird so getan, als reiche es, den Tierchen einen Spezialkasten mit Zapfhahn hinzustellen und dann käme der Honig von allein.
Noch einen zum Tierschutz: Bienen sind "Massenverbrauchsgut". Im Sommer sterben ganz natürlich pro Volk rund 2000/Tag. Aber egal, da kommen auch jeden Tag wieder 2000 dazu. Die einzelne Biene lebt kaum ein paar Wochen (Sommer). Zudem "leidet" ein Insekt mangels hinreichendem Nervensystem nicht wie höherer Organismen. Aber darum geht es auch nicht! Es geht um die Wertschätzung (!!!), die wir einem faszinierenden Tier entgegen bringen, dass uns durch Bestäubung den größten Teil unserer pflanzlichen Lebensmittel ermöglicht und mit dem Honig eines der leckersten hochkalorischen und gesunden Naturprodukte liefert. Das ist eigentlich sein Winterfutter (der Mensch tauscht das gegen Zuckerwasser). Das funktioniert nur, wenn die Bienen ganzjährig gut versorgt und gepflegt sind (kann schon mal in Arbeit ausarten). Mit dem Kasten oben kann ich mir das nicht vorstellen.
@Moss:
Der selbstgemachte "Löwenzahnhonig" als Alternative zum Bienenhonig hat mit den Enzymen der Bienen nichts zu tun. Man sammelt nur die Blüten und verarbeitet die entsprechend.
Aber tatsächlich, jetzt habe ich geschaut, es gibt auch echten Löwenzahnhonig, den die Bienen aus Löwenzahn produziert haben. Den meinte ich natürlich nicht!
@ninjaturkey: I see. Und stimmt, an das Argument mit den Waben habe ich nicht gedacht; die entnommenen Waben sahen nie so schön regelmäßig und gerade aus wie die frischen. Ist wohl zu lang her, dass ich da mal mithelfen (ok, eher mit viel Respekt zugucken) durfte … ich glaube, beim nächsten Met- und Honigeinkauf frage ich mal meinen Leibimker.
@ninjaturkey: guter Kommentar, sagt eine kleinimkerin.
@weltenfrau: man kann Bienenhaltung kritisch sehen, im Moment siehts (Dank dem Menschen) so aus, dass kein einziges Bienenvolk in der westlichen Welt ohne ImkerIn überleben kann. Insofern mache ich das sehr gerne. Und beute sie dabei nicht aus.
Ein differenzierter Blick ist nötig. Imkerei wie in "more than honey" ist moderne Massentierhaltung brutalster Art. Kleine deutsche ImkerInnen lieben "ihre" Bienen oft über alles. Das ist einfach ein Unterschied. Der wahrscheinlich für militante VeganerInnen (PETA) nicht sichtbar ist.
@anneloewe: Ja. Danke.
Aber sicher sind es heutzutage immer wenige Ausnahmen, Menschen, die wirklich liebevoll mit Tier, Natur, Umwelt, Mitmensch umgehen. Aber dafür bin ich dankbar, dass es sie gibt.
Und danke für den differenzierten Blick in dieser Hinsicht.
Frage: Nimmst Du Honig von den Bienen oder nicht? Ist wenig nehmen keine Ausbeutung und wie viel ist hier wenig? Da habe ich mengenmmäßig keine Ahnung.
[…] Stuart und Cedar Anderson haben in jahrelanger Tüftelei ein cleveres Device für Imker entwickelt. Das Teil nennt sich Flow Hive und ist ein Bienenstockbehälter mit dem sich der Honig einfach abzapfen lässt, ohne dabei Bienen zu stören. YouTube: Honey on Tap Directly From your Beehive (via daMax) […]
Das Kleingedruckte: Halte Dich bitte an die Spielregeln. Welche Emoticons du verwenden kannst, steht hier.
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Peter on Mir dünkt, diese "AI" ist keine so sonderlich sichere Technologie: “Schöne Sammlung auf Deutschlandfunk zum Thema KI: https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html eine weitere kleine Goldgrube: https://www.deutschlandfunk.de/ki-verstehen-102.html und auch schön: https://www.hoerspielundfeature.de/kill-cloud-100.html “Haben wir da…”
Schwarzes_Einhorn on Es sind historische Momente wie dieser...: “Um zum Thema zurückzukommen – ich glaube, vielen hat es die Sprache verschlagen. Was soll man da auch sagen? Da…”
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So ganz koscher ist mir das nicht.
Auf der Peta-Seite fand ich nen super Tipp, wie man Löwenzahnhonig aus den Blüten machen kann, super, das probier ich im Frühling aus!
Ist schon echt besch....., dass wir nicht nur anderen Menschen, sondern auch den Tieren so viel Leid antun, es wird dringend Zeit für die Umkehr.
und benehmen uns, als wärn wir die Größten
- muss mich jetzt echt mal wieder schämen für uns
und werde keinen Bienenhonig mehr kaufen.
Wir sind so klein
Oh, Ihr Stadtkinder … was hast Du denn gedacht? Dass die lieben kleinen Majas den ganzen Honig nur einsammeln, damit Du immer schön was zum aufs Morgenbrötchen schmieren hast?
Ääähm... Ich bin alles andere als Fachmann, aber ich kann mir gerade beim besten Willen nicht vorstellen wie plötzlich derartige Mengen Honig wie in dem Video zu sehen sind aus dem Bienenstock fließen sollen. Ohne jetzt groß zu recherchieren nur mal einen der ersten Google-Treffer: http://www.biosicherheit.de/pdf/schule/bienen_kopiervorlagen.pdf . Da stehn 20 bis 30 kg Honig pro Jahr(!) pro Bienenvolk. Das Video sieht irgendwie aus als ob man da am Bienenstock einen Hahn aufdreht und es kommen binnen Minuten literweise raus geflossen. Das halte ich irgendwie für kompletten Schwachsinn/Fake. Dazu dieses Friede-Freude-Eierkuchen-Kickstarter-Video mit der tausend mal gehörten Klimpermusik... Das war mal cool, wirkt auf mich aber mittlerweile billig einlullend. Bi(e)n gespannt
@123Kid:
… und daran ist jetzt was genau unglaubwürdig?
@Weltenfrau:
Das würde mich jetzt auch interessieren. Vor allem: Wie kriegt man laut PETA die Verdauungsenzyme der Bienen (die ja erst Honig aus Nektar werden lassen) aus den Bienen ’raus, ohne diese zu schädigen?
Wir haben selbst mehrere Bienenvölker. Wenn irgendwo auch nur ein paar Tropfen Honig offen rumstehen, sind innerhalb von Minuten hunderte räubernde Bienen da und nehmen den mit (würde ich auch, wenn ich mir damit kilometerweite Flüge pro Tropfen sparen könnte). Zudem fehlt jede Information über die Reife des Honigs. Der sieht nämlich noch sehr dünn aus und dürfte so (wg. des hohen Wassergehalts) gar nicht in den Verkehr (vielleicht geht das in Australien, wenn er sofort verbraucht wird). Auch die technische Beschreibung hat mich nicht überzeugt. Bienen folgen zwar recht stur einem (hoch komplexen) Programm, Die verdeckeln aber auch nicht jede künstliche Wabe. Und wenn sie diese selbst bauen, dürfte das Wachs recht schnell die Apparatur verstopfen.
Zudem liegt der Arbeitsaufwand mit Bienen nicht primär in der Honiggewinnung (das ist der Bonus 1-2 mal im Jahr), sondern in der Betreuung des Volkes über das Jahr. Hier wird so getan, als reiche es, den Tierchen einen Spezialkasten mit Zapfhahn hinzustellen und dann käme der Honig von allein.
Noch einen zum Tierschutz: Bienen sind "Massenverbrauchsgut". Im Sommer sterben ganz natürlich pro Volk rund 2000/Tag. Aber egal, da kommen auch jeden Tag wieder 2000 dazu. Die einzelne Biene lebt kaum ein paar Wochen (Sommer). Zudem "leidet" ein Insekt mangels hinreichendem Nervensystem nicht wie höherer Organismen. Aber darum geht es auch nicht! Es geht um die Wertschätzung (!!!), die wir einem faszinierenden Tier entgegen bringen, dass uns durch Bestäubung den größten Teil unserer pflanzlichen Lebensmittel ermöglicht und mit dem Honig eines der leckersten hochkalorischen und gesunden Naturprodukte liefert. Das ist eigentlich sein Winterfutter (der Mensch tauscht das gegen Zuckerwasser). Das funktioniert nur, wenn die Bienen ganzjährig gut versorgt und gepflegt sind (kann schon mal in Arbeit ausarten). Mit dem Kasten oben kann ich mir das nicht vorstellen.
@ninjaturkey: Auf so einen Kommentar hatte ich gewartet!
@Vex: Vex? Bist du die her?
@da]v[ax: Hehe, das wurde ich tatsächlich schonmal gefragt, aber meinen Nick nutze ich schon so lange da gab es das Spiel noch nicht mal flüssig.
denke mal wer sich ein wenig mit dem imkern auskennt,
kann bei dem video und bei der peta nur den kopf schütteln...
@Moss:
Der selbstgemachte "Löwenzahnhonig" als Alternative zum Bienenhonig hat mit den Enzymen der Bienen nichts zu tun. Man sammelt nur die Blüten und verarbeitet die entsprechend.
Aber tatsächlich, jetzt habe ich geschaut, es gibt auch echten Löwenzahnhonig, den die Bienen aus Löwenzahn produziert haben. Den meinte ich natürlich nicht!
@ninjaturkey: I see. Und stimmt, an das Argument mit den Waben habe ich nicht gedacht; die entnommenen Waben sahen nie so schön regelmäßig und gerade aus wie die frischen. Ist wohl zu lang her, dass ich da mal mithelfen (ok, eher mit viel Respekt zugucken) durfte … ich glaube, beim nächsten Met- und Honigeinkauf frage ich mal meinen Leibimker.
@ninjaturkey: guter Kommentar, sagt eine kleinimkerin.
@weltenfrau: man kann Bienenhaltung kritisch sehen, im Moment siehts (Dank dem Menschen) so aus, dass kein einziges Bienenvolk in der westlichen Welt ohne ImkerIn überleben kann. Insofern mache ich das sehr gerne. Und beute sie dabei nicht aus.
Ein differenzierter Blick ist nötig. Imkerei wie in "more than honey" ist moderne Massentierhaltung brutalster Art. Kleine deutsche ImkerInnen lieben "ihre" Bienen oft über alles. Das ist einfach ein Unterschied. Der wahrscheinlich für militante VeganerInnen (PETA) nicht sichtbar ist.
@anneloewe: Ja. Danke.
Aber sicher sind es heutzutage immer wenige Ausnahmen, Menschen, die wirklich liebevoll mit Tier, Natur, Umwelt, Mitmensch umgehen. Aber dafür bin ich dankbar, dass es sie gibt.
Und danke für den differenzierten Blick in dieser Hinsicht.
Frage: Nimmst Du Honig von den Bienen oder nicht? Ist wenig nehmen keine Ausbeutung und wie viel ist hier wenig? Da habe ich mengenmmäßig keine Ahnung.
Es funktioniert es funktioniert wirklich ich habe zwei gekauft
Könnt meinen Video auf YouTube sehen.
Suchbegriff Jack Daniel Ballers Honey Farm.
@Thomas Baller: du hast dein Kind ernsthaft "Jack Daniel" genannt? Echt jetzt?