600.000 Menschen in Italien forderten in einer Petition, den Cannabisanbau zu legalisieren – auch, um die Mafia zu schwächen. Doch nach einer Entscheidung des Verfassungsgerichts wird das Volk in der Sache nicht konsultiert.
Wo kämen wir denn da hin, wenn der Pöbel hier irgendwas zu wollen hätte? Weitergehen, hier gibt es nichts zu sehen.
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2 Meinungen zu “Die beste Regierungsform, die es je gab”
"Internationale Verpflichtungen" sind prinzipiell schon ein berechtigter Einwand, findest Du nicht? Ich weiß auch nicht, inwieweit ein Referendum in Italien verpflichtend wäre.
Generell ist es aber schon so, daß Cannabiskonsum (nicht der Anbau, um den es in diesem Fall ginge) inzwischen so weit verbreitet ist, daß es vollkommen gegen die Gesellschaft ist, ihn zu verbieten. Und der Konsum ist in Italien legal. Auch der Anbau zum Eigenbedarf
Referenden, mit denen bestehende Gesetze abgeschafft werden sollen, sind in Italien tatsächlich bindend (Art. 75 I, IV der Italienischen Verfassung).
In dem Streit zwischen Verfassungsgericht und Cannabisanbaulegalisierungsreferendumsbefürwortern blicke ich ehrlich gesagt nicht ganz durch, weil es um die genaue Interpretation des Textes und das Verhältnis der Absätze 1 und 4 von § 73 des Betäubungsmittelgesetzes sowie um die Bezugnahme auf die verschiedenen Anlagen dazu geht. Also letztendlich darum, ob der vorgeschlagene Text des Referendums (versehentlich) auch andere Drogen als Cannabis betroffen hätte.
Das Problem ist, dass Italien (fast) nur abschaffende Referenden kennt. Man kann also keinen eigenen Vorschlag für ein neues Gesetz zur Abstimmung stellen, sondern muss genau bezeichnen, was man abschaffen will. Und wenn man sich dabei Teile aus einem (in diesem Fall komplizierten) Gesetz herauspickt, gerät man leicht aufs Glatteis. Insbesondere, wenn dieses Gesetz wieder auf andere verweist und das andere zurückverweist u.s.w.
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Peter on Mir dünkt, diese "AI" ist keine so sonderlich sichere Technologie: “Schöne Sammlung auf Deutschlandfunk zum Thema KI: https://www.deutschlandfunk.de/die-peter-thiel-story-100.html eine weitere kleine Goldgrube: https://www.deutschlandfunk.de/ki-verstehen-102.html und auch schön: https://www.hoerspielundfeature.de/kill-cloud-100.html “Haben wir da…”
Schwarzes_Einhorn on Es sind historische Momente wie dieser...: “Um zum Thema zurückzukommen – ich glaube, vielen hat es die Sprache verschlagen. Was soll man da auch sagen? Da…”
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"Internationale Verpflichtungen" sind prinzipiell schon ein berechtigter Einwand, findest Du nicht? Ich weiß auch nicht, inwieweit ein Referendum in Italien verpflichtend wäre.
Generell ist es aber schon so, daß Cannabiskonsum (nicht der Anbau, um den es in diesem Fall ginge) inzwischen so weit verbreitet ist, daß es vollkommen gegen die Gesellschaft ist, ihn zu verbieten. Und der Konsum ist in Italien legal. Auch der Anbau zum Eigenbedarf
https://www.tagesspiegel.de/politik/gerichtsurteil-in-rom-in-italien-darf-cannabis-jetzt-zuhause-angebaut-werden/25370534.html
Es könnte also wirklich darum gehen, nicht nebenbei auch die Produktion harter Drogen zu erlauben
@Lautenist:
Referenden, mit denen bestehende Gesetze abgeschafft werden sollen, sind in Italien tatsächlich bindend (Art. 75 I, IV der Italienischen Verfassung).
In dem Streit zwischen Verfassungsgericht und Cannabisanbaulegalisierungsreferendumsbefürwortern blicke ich ehrlich gesagt nicht ganz durch, weil es um die genaue Interpretation des Textes und das Verhältnis der Absätze 1 und 4 von § 73 des Betäubungsmittelgesetzes sowie um die Bezugnahme auf die verschiedenen Anlagen dazu geht. Also letztendlich darum, ob der vorgeschlagene Text des Referendums (versehentlich) auch andere Drogen als Cannabis betroffen hätte.
Das Problem ist, dass Italien (fast) nur abschaffende Referenden kennt. Man kann also keinen eigenen Vorschlag für ein neues Gesetz zur Abstimmung stellen, sondern muss genau bezeichnen, was man abschaffen will. Und wenn man sich dabei Teile aus einem (in diesem Fall komplizierten) Gesetz herauspickt, gerät man leicht aufs Glatteis. Insbesondere, wenn dieses Gesetz wieder auf andere verweist und das andere zurückverweist u.s.w.