Brainwashed: Sexismus im Kino
Wednesday, 22.7.2026, 06:53 > daMax
Mir geht der ganze Sexismus in Film, Fernsehen, Büchern und Hörspielen immer mehr auf die Nerven, auch wenn ich vieles davon immer noch nicht wirklich sehe, weil ich eben genauso gehirngewaschen bin wie wir alle. Umso wichtiger ist es, dass wir alle diese Doku gesehen haben:
(Eigentlich wollte ich sie ja einbetten, aber was arte da an Code produziert ist so ein Müll, das wird dann eben nicht eingebettet. Fuckers.)
Die Frau im Film: stets schön und sexy - für den "männlichen Blick" geschaffen und zum sexuellen Objekt degradiert. Wie sehr war und ist die Darstellung von Frauen im Film durch den "Male Gaze" geprägt? Der Dokumentarfilm führt vor Augen, wie die Bildsprache des Kinos die Frau zum sexuellen Objekt macht und wie dies die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen manipuliert.
Die #MeToo-Bewegung hat die erschreckenden Auswirkungen des männlichen Blicks bei Filmproduktionen in den Fokus gerückt. Über Jahrzehnte hat der „male gaze“ sporadische Kinobesucherinnen und Kinobesucher sowie Cineastinnen und Cineasten beeinflusst und die Frau als sexuelles Objekt klassifiziert. Zahlreiche Filmausschnitte aus bekannten Hollywoodfilmen und Kultklassikern sowie Interviews mit Filmemachern und Wissenschaftlern enthüllen eine rote Linie aus Frauenfeindlichkeit und Bevormundung, die sich vom frühen Kino bis heute durch viele unserer Lieblingsfilme zieht.
„Brainwashed – Sexismus im Kino“ führt eindringlich vor Augen, wie die visuelle Sprache des Kinos genutzt wird, um Frauen auf der grundlegendsten Ebene zu entmachten mit realen, greifbaren Folgen wie sexuellen Übergriffen und Diskriminierung am Arbeitsplatz – und wie stark diese Bilder die gesellschaftliche Wahrnehmung von Frauen damals wie heute manipulieren.
PS: wäre schön, wenn auch arte endlich anfinge, nach Phettberg zu entgendern...

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Ist ja nicht nur im Kino so, auch im Sport. Immerhin hat im Juni die EBU (European broadcasting union) nun verbindliche Auflagen zu Kameraeinstellungen im Frauensport herausgebracht:
https://www.ebu.ch/files/live/sites/ebu/files/Publications/strategic/open/EBU_Sport_raising_the_bar.pdf
> PS: wäre schön, wenn auch arte endlich anfinge, nach Phettberg zu entgendern...
Wer im ÖRR arbeitet, soll gefälligst in normalem, allgemein verständlichem Deutsch sprechen und schreiben oder kündigen. "Gendern" und "Entgendern" haben dort keinerlei Existenzberechtigung.
@Jeanette: Ja nee is klar. Wo habe ich mir denn neulich diese ganzen konservativen Lesys eingefangen?
Richtig schönes Beispiel letztens in den USA ... "Stop misgendering me!"
https://x.com/ripx4nutmeg/status/2078375782808785397
Leute die daran glauben, eine durch Fremdeinwirkung veränderte Sprache würde freiwillig von der Mehrheit der Sprachbenutzer akzeptiert oder positiviere irgendetwas (selbst wenn nur kleines) im sozialgesellschaftlichen System, ist IMHO ein völlig sinnbefreiter und ideologisch verblendeter Social Warrior. Man kann, darf und sollte den Leuten niemals ihre gelernte Muttersprache verbieten und ihnen im selben Modus unterstellen, sie wären alle Sexisten (= was für ein riesiger Unsinn)!
@Philipp: wo kommt ihr nur alle her? Echt. Mögt ihr nicht wieder da hin zurück gehen und euch darin gefallen, so zu tun, als würde sich die Welt nicht verändern? Bitte, tut mir den Gefallen.
Ihr seid alle im falschen Blog gelandet und ich werde nicht mit euch diskutieren.
@Philipp:
Hallo Philipp,
Du machst in meinen Augen einen Denkfehler der vielen Menschen passiert: sie beziehen eine Maßnahme auf sich in wie sie auf sie selbst wirkt, bzw. welche Gefühle eine Sache in ihnen selbst auslöst.
Erstmal:
Niemand verbietet irgendwas (außer die Bayern das gendern).
Zweitens:
Das Gendern soll nicht Menschen wie dich von Geschlechtergerechtigkeit überzeugen, sondern zum Beispiel Mädchen bestärken sich zuzutrauen männlich geprägten Rollen / Berufen zu ergreifen (Studie aus KI angehängt) oder Menschen, die intergeschlechtlich sind oder sich nicht-binär identifizieren einen Raum in der Sprache zu geben.
Wer das nicht mag, muss so nicht sprechen. Mir ist es wichtig und deshalb mach ich’s.
Vervecken, D., Hannover, B. & Wolter, I. (2013). Changing (S)expectations: How gender fair job descriptions impact children’s perceptions and interest regarding traditionally male occupations. Journal of Vocational Behavior, 82(3), 208–220.
Zentrales Ergebnis
In drei Experimenten mit insgesamt 809 Grundschulkindern wurde untersucht, ob die Formulierung von Berufsbezeichnungen einen Unterschied macht.
Verglichen wurden beispielsweise:
* „Ingenieure“ (generisches Maskulinum)
* „Ingenieurinnen und Ingenieure“ (Beidnennung)
Die Ergebnisse:
* Mädchen stellten sich bei der Beidnennung häufiger Frauen in diesen Berufen vor.
* Sie hielten typisch männlich konnotierte Berufe eher für auch für Frauen erreichbar.
* Sie zeigten mehr Interesse, solche Berufe später selbst auszuüben.
@damax
Wenn selbst in Berlin 80% der Menschen laut Umfragen Gendern ablehnen, bist wahrscheinlich eher du auf dem falschen Dampfer als "die anderen". Hör auf deine und unsere Zeit mit magischem Denken zu verschwenden und konzentrier dich auf richtige Probleme. Den Aufstieg der Nazis hat euer Genderscheiss nicht aufgehalten.
@anneloewe
Das ist unwissenschaftliched Unfug und der Fakt, dass du dafür eine von KI erfundene Studie anführst schon fast Parodie.
@Jeanette: Mensch Ronny, warum schreibst du hier unter weiblichen Synonym?
@Skythe: Du meinst so richtige Probleme wie aggressive, rückwärtsgewandte Ottos in der Kommentarspalte meines Blogs? Mach dich vom Acker, Dude. Mir ist meine Zeit nämlich zu schade, um mich mit Typen wie dir auseinander zu setzen. Schönes Leben noch, ich bin dann mal auf dem CSD unterwegs, wo ihr euch alle ganz doll aufregen dürft, dass da niemand "an die Kinder denkt"!!!1!1!!1
@daMax: Wer jede von Andersdenkenden (aka MENSCHEN) geäusserte Meinung, weil sie nicht ins eigene Weltbild passt, pauschal als "aggressive, rückwärtsgewandte Ottos" diffamiert, ist bewiesendermaßen selbst aggressiv und rückwärtsgewandt. Es ist nämlich das genaue Gegenteil von progressiver Veränderung und verfestigt/vertieft nur die bestehenden Gräben. Motto: Bleibt alle in euren Bubbles! Man kann sich dem sachlichen Dialog verweigern und auf taub und lernresistent machen. Schade, das Netz war einmal ein echtes Kommunikationsmedium ... Bin dann mal weg (Ziel erreicht, kannste dir selbst gratulieren).
@daMax:
@daMax:
Dann bist du weniger progressiv als du vortäuschst.
@Andre:
Ich bin selber trans, aber mag es nicht, dass meine Muttersprache hässlich gemacht um mir angeblich zu helfen.
"Gendern" und "Entgendern" sind keine "Allyship", sondern Unterwerfungsgesten gegenüber einer extrem lauten Minderheit.
@Jeanette:
> Dann bist du weniger progressiv als du vortäuschst.
Jaja, ich werde mehr und mehr konservativ. Wobei ich nicht auch ganz so verstehe, was an "ich will, dass meine Sprache bleibt wie sie ist" so sonderlich progressiv sein soll, aber ich will das auch nicht erklärt bekommen, danke.
@Philipp: und wer jede meiner Meinungsäußerungen verallgemeinert, ist meine Antwortzeit gar nicht wert.