Datenreichtum beim NSAUA
WikiLeaks hat 90GB Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss befreit. Patrick Sensburg (ja, genau der) ist empört, hört ihr? EMPÖRT!!1!
(via fefe)WikiLeaks hat 90GB Dokumente aus dem NSA-Untersuchungsausschuss befreit. Patrick Sensburg (ja, genau der) ist empört, hört ihr? EMPÖRT!!1!
(via fefe)
Öhm... ich hatte eigentlich nur ein paar Mails per STRG ausgewählt...
Ich lasse mich ja hin und wieder dazu hinreißen, über Deutschland als Unrecht-, Polizei- und sonstigem Scheißstaat zu lästern. Hin und wieder halte ich das auch für angebracht, dennoch ist mir natürlich klar, dass es mir hier ziemlich gut geht. Einen kleinen Realitätsabgleich bietet derzeit ein Blick nach Gambia, wo während der "demokratisch legitimerten Wahl" mal eben für einen Tag das gesamte Internet sowie alle Auslandstelefonverbindungen gekappt werden
(bild: redcctshirt [public domain])
Ich halte Fefes "Medienkompetenzübungen" zwar größtenteils für sein Unvermögen, eigene Fehler einzugestehen, aber diesmal macht er wirklich einen Punkt. In Berlin ging wohl neulich die Geschichte durch die Schlagzeilen, dass ein Straßenbahnfahrer ein Mädel nicht mitnehmen wollte, weil sie ein Kopftuch trug. In Wirklichkeit™ gestaltete sich die Sache wohl ein bisschen anders. So weit, so normal. Und nun: die Russia-Today-Variante der Geschichte.
(via fefe)Mwahahaha
Schon geil, so 'n Cloudgedöns:
Die EU-Polizeiagentur Europol in Den Haag ist nach Berichten niederländischer Medien von einem massiven Datenleck betroffen. Eine Mitarbeiterin hat demnach eingestufte Informationen mit nach Hause genommen und digitale Kopien auf einem Netzlaufwerk angefertigt. Der Datenträger von Lenovo sei mit dem Internet verbunden gewesen. Mehr als 700 Seiten vertraulicher Daten landeten schließlich bei dem Fernsehsender Zembla, der den Vorgang öffentlich machte.
Und die wollen uns vor den bösen Terroristen schützen? Mit Cyber-Cyber? Da fühl ick ma ja völlich sicha
(Das Bild gibt's bei fsfe als Sticker und stammt von Markus Meier [CC-BY-SA])
Mir wird ja von manchen Leuten ein obskurer und bizarrer Musikgeschmack nachgesagt. Zu meiner großen Freude gibt es mindestens noch 8 Leute, die ähnlich ticken. Woher ich das weiß? Ich wollte mal ein bisschen mit der laut.fm-API rumspielen und habe dabei vorgestern einen Zuhörer|innenzähler in radio.todamax.net reingepfriemelt:
Yay.
PS: welche bizarre Musikrichtung zu welcher obskuren Uhrzeit zu erwarten ist, lässt sich anhand des Sendeplans erahnen.
PPS: ja, die Bundeswehrwerbung geht mir absolut gegen den Strich. Und die "Wir bauen die einzig wahren USVs"-Werbung von Jeep. Und die IKEA-Werbung. Und die selten dämliche "Qualitätsmatratzen sehr preiswert"-Werbung. Da habe ich leider keinen Einfluss drauf und distanziere mich maximalst davon. Nur die PUSCH!-Werbung, die lass' ich gelten
Update, 5 Jahre später: sorry, aber die deutsche Copyrightpolitik erlaubt das alles nicht. Der Player darf keine eigene Musik abspielen, sondern muss die laut-fm-Seite öffnen. Sorry.
Klemens hat einen super Tipp für euch und eure Freunde/Bekannten/Kollegen:
Ihr seid es vielleicht? Mindestens aber Freunde, Bekannte, Kollegen oder Familienmitglieder! Sie sind auf Facebook. Selbst heute nach einigen Jahren der digitalen Aufklärung kommt es noch vor, dass die Nutzung von sozialen Netzwerken verantwortungslos der eigenen Person und anderen Personen gegenüber stattfindet. Also sollten wir diejenigen schulen, die unserer/Eurer Meinung nach als Problemkind gelten könnten.
Hier geht's zu den Schulungsunterlagen.
Reflectables sind Sonnenbrillen, die eine Gesichtserkennung durch Überwachungskameras erfolgreich verhindern. Durch eine integrierte Reflektorfolie, wie man sie z.B. von Warnwesten kennt, wird so viel Licht auf die Kamera zurück gestreut, dass euer Gesicht dabei unkenntlich wird. Erhältlich in 7 bunten Farben.
Das Ganze ist ein Kickstarter-Projekt, dessen Ziel von 28.000$ zur Hälfte erreicht ist. Mit 85$ pro Brille leider nicht ganz günstig.
(danke, light!)
Aktuell attackieren Unbekannte verschiedene Firefox-Versionen und könnten im schlimmsten Fall Schadcode auf Windows-Systemen ausführen. Ein Patch ist angekündigt. [...] Wenn möglich, sollte man bis Erscheinen des Patches einen alternativen Webbrowser nutzen. Wer sich es sich zutraut, kann JavaScript auch etwa über das Add on NoScript deaktivieren.
[...]
Angreifer könnten einen Übergriff beispielsweise durch das Besuchen einer mit dem Exploit-Code präparierten Webseite, beziehungsweise Hidden Service oder Exit Nodes des Tor-Netzwerkes, einleiten, einen Speicherfehler provozieren und aus der Ferne Schadcode ausführen. Dabei soll der Exploit direkt die Kernbibliothek kernel32.dll von Windows ansprechen.
Update: die Lücke ist in der Version 50.0.2 wieder zu. Das ging ja fix
Ein bisher Unbekannter hat eine Datenbank der ehemaligen Portale Mitfahrgelegenheit.de und Mitfahrzentrale.de kopiert. Die Dienste wurden zwar Ende März abgeschaltet, trotzdem müssen die früheren Nutzer um ihre Daten bangen. Etwa 638.000 IBAN- und Kontonummern sowie 101.000 E-Mail-Adressen, 15.000 Handynummern und teilweise Namen und Adressen der Nutzer wurden entwendet. Ereignet hat sich der Vorfall im vergangenen Oktober.
Bonuspunkte gibt's für:
Warum waren die Daten nicht vollständig anonymisiert?
Im Prozess der Anonymisierung gab es offensichtlich einen Fehler, den die zuständigen Mitarbeiter nicht bemerkt haben. Genaueres können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen.
Schon klar, ihr Spackos.
PS: ach? Die sind inzwischen tot? Wieder so ein Moment wo es schmerzt, die Dinge vorhergesehen zu haben
Har har. Der Bundesgerichtshof hat neulich klipp und klar entschieden, dass die Unsere Geliebte Bundesregierung Edward Snowden vor den NSA-Untersuchungsausschuss laden muss, denn schließlich ist durch ihn die Sache überhaupt erst ins Rollen gekommen. Nun wird das Ganze endgültig zur Farce, denn der Vorsitzende eben jenes Untersuchungsausschusses, Patrick Sensburg (CDU, was auch sonst?), will jetzt Beschwerde gegen dieses Urteil einreichen.
Gegenüber dem „Kölner Stadtanzeiger“ sagte Sensburg: „Ich kann mir vorstellen, dass die Koalition Beschwerde einlegt. Ich würde das machen. Denn ich hätte gern ein rechtlich sauberes Urteil.“ Zudem fühle er sich durch die Gerichtsentscheidung in seinem Recht als freier Abgeordneter eingeschränkt.
Meine Fresse, was für ein Schmierentheater! Un-fass-bar! Hallo?!? Erde an Sensburg! Als "freier Abgeordneter" stehst du nicht über dem Recht, auch wenn es in letzter Zeit einen anderen Eindruck macht. Hörst du? Du bist ebenso dem Recht unterworfen wie wir Hampels hier unten auch. Raffst du das? Nein? Dann wird's vielleicht mal wieder Zeit für einen anderen Posten. Die BSR suchen glaube ich noch Leute...
Bild: daMax [CC BY], basiert auf diesem von Anderson Mancini [CC BY]
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |
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