Fingerboard


Die unteren Chargen arbeiten derweil erfolgreich an der Gleichstellung von rechtem und linkem „Extremismus“, was neben der offensichtlichen Unvereinbarkeit eine fade Mitte präsentiert; da werden Stilblüten wie Fahrradhelmpflicht und Einkaufschlange-Steuer zu Spitzenprodukten der Politik – alles andere wird ja fast schon aus Routine vom Bundesverfassungsgericht kassiert.
Die Bundeswehr wehrt nicht wie die Polizei Gefahren ab. Ihre Aufgabe ist es, den Gegner zu vernichten und da außer uns gerade niemand da ist, sind wir, das Volk, dieser Gegner
Auf dem Höhepunkt der Wikileaks-Enthüllungen war Julian Assange für mehrere Regierungen aktueller oder potenzieller Staatsfeind Nr. 1. Man hätte Agenten auf ihn ansetzen und ihn exekutieren können, um das Problem zu lösen. Oder aber, man ermordete lediglich seinen Ruf. Nochmal: das ist reine Verschwörungstheorie. Aber so lustig einseitig wie DIE ZEIT sollte man sich politische Analyse eben auch nicht machen.
Falls es jemand interessiert: hier meine ganz kurzen Überlegungen zur Kommentar-Problematik auf Netzpolitik (hier und hier):
beckedahl, wenn du keinen bock mehr hast, mach das ding hier dicht und nerv uns nicht mit deinem rumgeeiere….bist wohl auch schon etwas abgehoben, wahrscheinlich sind die vielen mikrofone schuld, die man dier vor die nase gehalten hat
Weißte was fritz? Fick dich ins Knie und dann plärr weiter auf YouTube und in deinen KKK-Foren rum. Ach, und: "dir" schreibt man ohne e.
Noch was vergessen? Glaube nicht. Und jetzt haltet bloß die Klappe wenn ihr nichts wirklich Sinnvolles und/oder Zielführendes zu der Diskussion beizutragen habt. Markus tut mir leid, sich mit solchen Spacken rumschlagen zu müssen (z.B. User "aha") und wenn ich an seiner Stelle wäre, hätte ich die Kommentare längst zugemacht.
Wirke ich angespannt? Seltsam...
Dieses Video von Coco und Kitty widerlegt so ziemlich alles, was manche Leute über Tiere denken:
Gibt's auch gif'd. Und ja, ich weiß dass das uralt ist. Und?
Als Tattoo wäre mir das zu groß, aber als Typographiestudie ist es einfach toll:

Wer sich dieses Tattoo von wem hat stechen lassen entzieht sich leider meiner Kenntnis, die Vorlage stammt aber soweit ich sehen kann von John Langdon, der sich mit so etwas offenbar schon länger befasst. Auf seiner Website findet sich eine eine ganze Untersektion zum Thema Ambigrammatik, das sind Schriftzüge, die kopfüber genauso lesbar sind wie richtig herum. Faszinierend. Anklicken für volle Größe.


“Media that is owned by big business is against governments that want sovereignty from foreign nations, against governments that share the country’s wealth with its populace, against countries that fight for environmental rights, and against countries that have constitutions which are underscored by human rights,” she explained.
Pointer Pointer liest die Position eures Mauszeigers aus und sucht anschließend jeweils ein Bild, auf dem eine beliebige Person genau in die Richtung zeigt. Großer Prokrastinationsspaß, leider werden die Persönlichkeitsrechte aller Abgelichteten massiv verletzt. Ich bezweifle stark, dass die alle ihr Einverständnis zu einer Webveröffentlichung gegeben haben.

Daniel hat mal wunderbar aufgedröselt, was die Leute so über Pussy Riot und ihre Verurteilung und die Medien und Schuld und Sühne und Gott und die Welt denken und plappern. Das tut er natürlich nicht aus Nächstenliebe sondern hauptsächlich, um die ihm in seinem Umfeld zu Ohren gekommenen Argumente nach Strich und Faden zu zerlegen
Daniel wird mit großer Wahrscheinlichkeit die ihm soeben von mir unterstellten niederen Instinkte abstreiten und auf sein Glitzereinhorn verweisen, aber lasst euch davon nicht täuschen. Der hat es nicht nur faustdick hinter den Ohren sondern versteht es auch, seine Artikel mit jeder Menge Links zu hinterfüttern, die manchmal eben echte Informationen und nicht nur Meinungen enthalten. So erfahrt ihr beispielsweise, warum Pussy Riot sich für ihre Aktion diese spezielle Kirche ausgesucht haben.
Nur mit dem Untertitel des "Pussy Riot nervt - Wie man den Protest (chauvinistisch) kleinredet" benamsten Artikels gehe ich nicht so ganz d'accord. Von den 6 aufgeführten Aussagen ist nur eine chauvinistisch: dass Pussy Riot ihre große Medienaufmerksamkeit nur dem Umstand zu verdanken hätten, hübsche junge Frauen zu sein. Meiner Meinung nach reicht das noch nicht aus, um "chauvinistisch" mit in den Titel zu nehmen, auch nicht klammernd abgeschwächt. Aber da haben Daniel und ich eben verschiedenfarbige Brillen auf und das ist ja auch gut so. Gepriesen sei die interblogosphärische Vielfalt!
Bild: daMax [CC BY-NC]
Vorlagen: origamiancy [CC BY], photosteve101 [CC BY]

Heute früh trug Wurli zu meiner Überraschung eine pinkfarbene Balaclava.
Auf meine diesbezügliche Frage meinte er nur: "No pasarán!"

Oha. Markus Beckedahl hat eine Blogkrise und überlegt sich, die Kommentare zu zu machen, weil da lauter Wirrköppe Mist labern. Kopf hoch Markus! Ich kenne das, aber das geht vorüber. Toi Toi Toi!
Update: Markus gibt gerade bekannt, dass er seine Kommentarkultur neu entwickeln möchte.
(Bild © by Allie Brosh, protected by Copyright Monster)
Ein tolles mehrsprachiges Lexikon mit lauter Worten wie Backpfeifengesicht, Neidbau und Mamihlapinatapai:

Das Wochenende war lang, verzeiht diese riesige Liste. Is' aber alles irgendwie wichtig.
[...] das Urteil gegen Pussy Riot fällt sogar vor diesem Hintergrund auf. Nie zuvor hat ein russisches Gericht ein Urteil gefällt, zu dessen Begründung mittelalterliche Kirchenkonzile, kirchenspezifische Regeln und medizinische Diagnosen herangezogen wurden – die es wert sind, zu Aphorismen verarbeitet zu werden.
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |

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