Geht sterben, EA!
fefe ist mal so richtig angepisst davon, die der Computerspielekonzern Electronic Arts (EA) ihn behandelt. Und das zurecht. Er hat sich für teuer Geld die Premium-Edition des Spiels Mass Effect 2 gekauft und was dann kam, müsst ihr schon bei ihm selbst nachlesen. Sein Fazit:
Ich erwarte ja nicht, dass die Industrie Wege findet, um mir einen Mehrwert beim Kaufen zu bieten. Ich würde auch kaufen, wenn ich nur die gleiche Leistung kriege wie beim illegalen Download. Weil ich ja möchte, dass die weitere Spiele produzieren. Aber so wie das im Moment ist, wo ich sogar noch bestraft werde für mein Geld, so ist das dem Untergang geweiht.
und dann gleich noch ein Schmankerl hinterher:
Ich hab dann mal eine Support-Anfrage an EA gestellt. Antwort: sie wollen u.a. mein Geburtsdatum und meinen ZIP-Code haben, um die Anfrage zu beantworten. WTF?!?
Oh yeah. Ich hatte ja auch schon ziemlich bittere Erfahrungen mit DRM-verseuchten Spielen gemacht. Das Ende des Lieds war, dass ich das Spiel dann frustriert ins Eck gepfeffert habe und am liebsten mein Geld zurück bekommen hätte. Ich kann mich fefe an dieser Stelle nur anschließen. Wer meint, seine Kunden auf so eine Art und Weise behandeln zu dürfen, hat den Untergang verdient. Dass es auch anders geht, beweisen 2 Ex-EA-Mitarbeiter absolut souverän. Also: geht sterben, EA. Eure Spiele nerven.

Mit meiner Generation ist wirklich keine Revolution zu machen. Alle meckern, aber keiner bewegt sich. Jeder zweite hat'n Blog, keiner geht vor die Tür (es sei denn, ein neuer Band von Harry Potter wird nachts um 12 released). Aus meinem Bekanntenkreis will keiner, dass Stuttgart 21 gebaut wird. Keiner. Aber stellt sich jemand hin und sagt nein, wenn's mal drauf ankommt? Nö. Und die tollen Erklärungen, warum man nicht kommen kann: "Ja weisste, mit nem Kind, das geht doch nicht" oder "Ach, da kann man doch eh nix mehr machen" oder auch "also ob ich Freitag nachmittag noch zu sowas Lust hab, kann ich nicht versprechen". Ist es das schwäbische Naturell?

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