Heute: Liegt eine 72-jährige Frau im Krankenkaus. Das Beatmungsgerät ihrer Bettnachbarin nervt, also schaltet sie es kurzerhand ab. Mit den erwartbaren Folgen. Was geht in den Köpfen solcher Leute vor?
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2 Meinungen zu “Nachrichten aus dem Irrenhaus (11)”
Zum einen, weil man zwei Tathandlungen des Abschaltens hat, das zweite Mal trotz Ermahnung durch das Personal.
Zum anderen, weil auch die Strafbarkeit des Personals zu prüfen ist, das die beiden Frauen unbeaufsichtigt im gleichen Zimmer beließ, obwohl die eine Patientin vorher der anderen Patientin das Beatmungsgerät abgestellt hat.
Was in den Köpfen solcher Leute vorgeht kann ich dir ungefähr sagen. Du hast es erkannt. Irrsin. Aber Vorsicht, für empfindliche Menschen hier eine Triggerwarnung! Dann lies das bitte nicht!
Da ist man mit 72 im Krankenhaus, es geht einem nicht gut, man denkt an den Tot und neben einem röchelt die Beatmungsmaschine der Nachbarin. „Sie stirbt auch“ denkt man. Sie leidet! Es ist vielleicht Nacht, die Gedanken Kreisen, man ist alleine, die Geräusche werden immer lauter, die Angst immer größer, der Wahnsinn immer mehr. Das Bett beginnt sich zu drehen. Möglicherweise reduzieren Medikamente das Denkvermögen, vielleicht fallen sogar die Geister der Nacht (auch mit Hilfe der Medikamente) über einen her. Ein Klick und es wäre Ruhe. Nur ein Klick. Es wäre sowieso besser für sie. Nur einen Schalter drücken und das Geräusch wäre fort und man könnte schlafen. Endlich schlafen. Endlich keine Angst mehr.
Diese Frau brauchte und braucht jetzt und später weitere Hilfe. In dem Fall hätte vielleicht eine Schlaftablette noch geholfen. Was sie tat ist irre. Aber he, statt sich als Arzt und Gesellschaft vorher mit solchen Situationen auseinander zu setzen wird sie nun möglicherweise im Gefängnis sterben. Und jemand anderes ist fast gestorben. Kommt sie nicht ins Gefängnis, so wird die Situation sehr wahrscheinlich nicht besser. So oder so ist die Katastrophe vorprogrammiert bzw. schon geschehen.
Aktuell wartet man mehr als ein halbes Jahr auf einen passenden Facharzt.
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gardenbart on Die Enshittification YouTubes (3): “Ach, sollen die Leute doch ihre Zeit verschwenden und Bullshit posten. “Blogger, bleib bei deinen Leisten”, es geht auch ohne…”
Norbert on Kaufempfehlung: Cherry KW9100 Slim: “Kann ich bestätigen. Habe diese Tastatur zweimal (Büro/Homeoffice) und bin SEHR damit zufrieden. Wie du auch, wäre eine Beleuchtung noch…”
Just Sayin on Der Aufstand der Maschinen hat begonnen: “@daMax: “Zweites Hiroshima / Nagasaki” hätte ich geschrieben und absolut nichts an meiner Aussage war falsch. Wenn du keine Kommentare…”
Siewurdengelesen on Die Enshittification YouTubes (3): “YT ist für mich schon länger ääks. Selber habe ich da eine Handvoll Kanäle und Videos schaue ich mir nur…”
iamcord on Die Enshittification YouTubes (3): “Oh no, mach weiter! Deine yt-feeling kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Ich finde zu allen Themen, die mich interessieren,…”
NonKon on Die Enshittification YouTubes (3): “Bleib dran, Mann! Ich entmülle meine YT Timeline indem ich jeden Slop konsequent kicke, aber schön ist das nicht. Seit…”
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Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
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Ein wunderbarer Fall für die Strafrechtsklausur.
Zum einen, weil man zwei Tathandlungen des Abschaltens hat, das zweite Mal trotz Ermahnung durch das Personal.
Zum anderen, weil auch die Strafbarkeit des Personals zu prüfen ist, das die beiden Frauen unbeaufsichtigt im gleichen Zimmer beließ, obwohl die eine Patientin vorher der anderen Patientin das Beatmungsgerät abgestellt hat.
Was in den Köpfen solcher Leute vorgeht kann ich dir ungefähr sagen. Du hast es erkannt. Irrsin. Aber Vorsicht, für empfindliche Menschen hier eine Triggerwarnung! Dann lies das bitte nicht!
Da ist man mit 72 im Krankenhaus, es geht einem nicht gut, man denkt an den Tot und neben einem röchelt die Beatmungsmaschine der Nachbarin. „Sie stirbt auch“ denkt man. Sie leidet! Es ist vielleicht Nacht, die Gedanken Kreisen, man ist alleine, die Geräusche werden immer lauter, die Angst immer größer, der Wahnsinn immer mehr. Das Bett beginnt sich zu drehen. Möglicherweise reduzieren Medikamente das Denkvermögen, vielleicht fallen sogar die Geister der Nacht (auch mit Hilfe der Medikamente) über einen her. Ein Klick und es wäre Ruhe. Nur ein Klick. Es wäre sowieso besser für sie. Nur einen Schalter drücken und das Geräusch wäre fort und man könnte schlafen. Endlich schlafen. Endlich keine Angst mehr.
Diese Frau brauchte und braucht jetzt und später weitere Hilfe. In dem Fall hätte vielleicht eine Schlaftablette noch geholfen. Was sie tat ist irre. Aber he, statt sich als Arzt und Gesellschaft vorher mit solchen Situationen auseinander zu setzen wird sie nun möglicherweise im Gefängnis sterben. Und jemand anderes ist fast gestorben. Kommt sie nicht ins Gefängnis, so wird die Situation sehr wahrscheinlich nicht besser. So oder so ist die Katastrophe vorprogrammiert bzw. schon geschehen.
Aktuell wartet man mehr als ein halbes Jahr auf einen passenden Facharzt.