Hells Zockers
March 19th, 2010, 08:57
Oh mein Gott! Ich bin gefährdet. Ja! Doch! Ich bin ganz furchtbar gefährdet, demnächst Bandenmitglied der Hells Angels zu werden und Polizisten zu erschießen. Wie? Das glaubt ihr nicht? Doch doch, so ist das. Christian Pfeiffer ist Experte für Computerspiele, Gewalt, Waffen, Amokläufe, Medienkompetenz und Erziehungsfragen und als solcher gab er in der Frankfurter Rundschau diese Weisheit zum Besten:
Einer der ernsthaften Ursachenfaktor dafür ist, das viele junge Leute sich durch Computerspiele in Kampf-Rollen bewegen. Irgendwann will man das dann auch einmal real tun und nicht nur virtuell.
(Anm. d. Red.: Hallo FR? Welcher Praktikant tippt denn bei euch diese Onlinesülze? Könntet ihr dem bitte etwas Rechtschreibnachhilfe angedeihen lassen? 2 Fehler in einem Satz sind schon ein bisschen heftig.)
Die FR entblödet sich nicht, auch noch folgende völlig sinnfreie Frage hinterher zu stellen:
Das kann dann zum Einstieg bei den Rocker-Gruppen führen?
Und von Pfeiffer kommt wie aus der Pistole geschossen:
Ja. Die Gewaltlust wird dann als Rocker demonstriert – durch entsprechende Kleidung, durch Bündnisse gegen andere Gruppen, durch Ausleben von Machokultur.
Ich geh mir dann mal ne Lederjacke kaufen. Hat jemand ein Kontaktformular für die Angels als druckbares PDF?
(via fefe)


Franzosen. Franzosen sind ja ein Völkchen für sich. Es gibt da so einen französischen Konzern namens Ubisoft. Dieser Konzern stellt Computerspiele her, was ich persönlich ja eigentlich für eine tolle Idee halte. Allerdings scheint auch in diesem Konzern das Raubkopierpiratenschreckgespenst umzugehen und zwar so heftig, dass den Businesskaspern in den oberen Etagen vor Schreck sämtliche Tassen aus dem Schrank gepurzelt sein müssen.
Die nächsten Spiele "Assassin's Creed 2" und "Die Siedler 7" sollen laut
Ich wage die Prognose, dass Ubisoft mit diesen beiden Spielen knallhart auf die Fresse fliegen wird. Sie werden dann wieder die bösen Raubkopieramokpiratenkinderschänder dafür verantwortlich machen. Die Wahrheit™ lautet jedoch, dass Firmen wie Ubisoft sich aufführen wie die Sklavenhalter in den Südstaaten Amerikas vorm Bürgerkrieg. 

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