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‘Dingens’
to daMax

Lesen hier Eltern mit?

November 22nd, 2017, 17:25

Haben eure Sprösslinge ein Handy oder Tablet? Bitte passt gut auf, was eure Kids da so treiben. Hier mal ein kurzer Erfahrungsbericht aus der Praxis dazu (bisschen runterscrollen). Zur Erläuterung: Dark UI Patterns ist ein Überbegriff für Oberflächen, die gezielt darauf aus sind, dass der Anwender z.B. "aus Versehen" etwas Kostenpflichtiges bestellt oder in eine Abofalle rennt.

 

Von der Normkritik zertifizierter Normingenieur_innen

November 20th, 2017, 21:04

In Schweden soll nun an der rennomierten Universität von Lund eine 40%ige Frauenquote für Literaturlisten eingeführt werden. Was für den einen, die andere oder das dritte vielleicht wie eine gute Idee klingt, kann in der Praxis ganz schnell zu den seltsamsten Auswüchsen und Verwicklungen führen. Thomas Steinfeld hat in der Süddeutschen einen Text zum Thema Genderforschung und Gleichstellung etc.pp. geschrieben, aus dem ich nun gerne eine längliche Stelle zitieren würde, aber die seltsamen Auswüchse der hierzulande betriebenen Copyrightforschung bestehen derzeit meines Wissens darin, dass es dringend angeraten ist, den ein Zitat umgebenden Text länger zu halten als die zitierte Textstelle, um von der Normstelle für Internetzitatwesen und Linkbewertung als legitimes, nicht leistungsschutzbehaftetes Zitat bewertet zu werden, für das folgerichtig auch nicht der branchenübliche Leistungsschutzobulus zu entrichten sei. Auch, darauf weist der zertifizierte Normkontrolleur Peter Müller (FdH) in einem Interview mit Leistungsschutz Aktuell hin, sollte sich ein Zitat deutlich sichtbar vom zitierenden Text abheben, etwa durch gestaltherische Finessen wie Rahmengebung, veränderte Schrifttype oder dero Farbe, wobei die Regeln der Goetheschen Farbenlehre strikt einzuhalten seyen. So, jetzt kann's dann vielleicht bald losgehen mit Zitieren.

Thomas Steinfeld also schreibt vom

in Schweden offenbar zur nationalen Ideologie gewordenen Glauben [...], dass Geschlechter gesellschaftliche Konstruktionen sind, geronnene Erfindungen, die es in einer besseren Welt nicht geben sollte.

Dieser Glaube ist eine widersprüchliche Angelegenheit. Denn er verstärkt die Unterschiede, die er zu kritisieren vorgibt. Er tut es, indem er die Menschen nach ihren Geschlechtsmerkmalen - oder nach ihrer Hautfarbe, nach ihren sexuellen Neigungen - sortiert, gründlicher, als es die bestehende Gesellschaft je tat, geschweige denn noch tun würde. Es mag gute Gründe dafür geben, dass Feministen denken, man müsse die Welt dazu zwingen, den Anteil von Frauen am Zustandekommen eben dieser Gesellschaft zu erkennen. Der Glaube, das Geschlecht sei eine soziale Konstruktion, wirkt jedoch weit über ein solches Erkennen hinaus. Er sorgt dafür, dass jeder Mensch zuerst und zuletzt als repräsentatives Geschlechtswesen wahrgenommen wird - im selben Sinn, wie das Geschlecht eines Menschen das ausschließende Kriterium dafür bilden soll, ob er in die Literaturliste einer akademischen Veranstaltung aufgenommen werden kann oder nicht. Gleiches gilt, weniger drängend, aber doch gegenwärtig, für die Hautfarbe und für die sexuellen Neigungen.

und ich möchte euch bitten, den Text in seiner Gänze zu lesen, zu reflektieren, eine Nacht darüber zu schlafen und auch morgen noch einmal drüber nachzudenken, bevor ihr hier mit mir und untereinander zu diskutieren beginnt, denn sonst gleiten solche Diskussionen viel zu schnell in gegenseitige Aber-du-bist-der-größere-Faschist-Beschuldigungen ab, derer ich im Moment überdrüssig bin. Vielleicht kann man sich ja mal an einem solchen Text entlanghangeln, dessen Argumentationskette wahlweise kritisieren oder verteidigen, vielleicht gar einmal übernehmen und in sein eigenes Realitätskonstrukt einbauen*. Denn das, glaube ich, ist unserer Zeit abhanden gekommen: das gegenseitige Zuhören und Reflektieren dessen, was der|die|das andere $Person sagt|twittert|meißelt, ohne sich schon währenddessen zu überlegen, was man jetzt gleich wie aus der Pistole geschossen Cleveres sagen|tippen|ritzen könnte. Statt Bücher auf ihren Inhalt hin zu bewerten, werden jetzt Quoten für Bücherlisten eingeführt, in die sich unterrepräsentiert fühlende Autorenpersonen rein klagen können.

HErr, lass' Hirn ra.*

PS: der Kommentarbereich bleibt bis zum 21.11.2017 um 17:59h geschlossen ;)

*Vorsicht! Sich-zu-Eigen-machen fremder Meinungen kann nach dem "Gesetz zum Schuthze freyer Gedanken und Werte", München anno 1884, §82 Abs.3 ff., abmahnfähig sein. Zu Risiken und Tagessätzen befragen Sie bitte den Wikeladvokaten Ihres Vertrauens.

**Schwäbisches Stoßgebet, in korrekter christlich-abendländisch-leitkultureller Schreibweise.

 

Neu bei todamax mobil: Sidebar-Menü-Knopf

Oktober 8th, 2017, 19:16

Heute ist so ein Tag wo ich mal die Muße finde, mich um Kleinigkeiten zu kümmern, die ich schon lange angehen wollte. Deshalb gibt es jetzt in der Mobilversion dieses Blogs endlich einen Knopf, der die komplette Sidebar ein- und ausblendet. Sieht dann so aus:

Darin findet ihr dann die Suche, alle Kategorien, die letzten Kommentare usw. usf.

Und? Gefällt?

Update 1: im Moment funktioniert das Ding auf iPhones und iPads nicht mehr richtig. Sorry. Grund: leider feuert da ein Resize-Event, sobald man scrollt (was überhaupt keinen Sinn macht aber hey, it's magic). Ich guck mir das heute Abend an. [FIXED with black magic]

 

Deutschland streamt ab

September 24th, 2017, 20:08

Neuland 2017: Läuft.

 

Im Ernst jetzt, Mayersche?

September 22nd, 2017, 10:44

Seit gestern Abend sehe ich bei euch nur noch Baustelle:

Ernsthaft? Vielleicht hättet ihr jemand damit beauftragen sollen, der sich mit sowas auskennt...

Update: inzwischen sind's über 24h, und ich weiß ja nicht, wie lange das schon so war als ich gestern Abend da hin surfte...

Update 2: 48h offline. Glückwunsch.

 

Onomatopoetisch

September 15th, 2017, 07:26

Das Tolle an so einem eBook-Reader ist ja, dass man immer ein bis drei Wörterbücher dabei hat :-|


Wikipedia ist leider nicht integriert...

Onomatopoesie ist die sprachliche Nachahmung von außersprachlichen Schallereignissen.

Alternative Bezeichnungen sind Lautmalerei, Tonmalerei, Lautnachahmung, Klangnachahmung, Schallnachahmung, Schallwortbildung, Tonwortbildung, Klangnachbildung, Onomatopoiie, Onomatopoie und Onomatopöie (über lat. onomatopoeïa, von altgr. ὄνομα: ónoma: „Name“, und ποίησις: poíēsis: hier „Erschaffung, Herstellung“, folglich ὀνοματοποιεῖν: onomatopoiein: „einen Namen prägen, benennen“).

 

Lesefutter (Nachschlag)

September 4th, 2017, 07:36

Philip Sington - Das Einstein-Mädchen

Diesen Roman hatte ich gestern ganz vergessen. Noch so ein Buch, das mich völlig überraschend ziemlich begeistert hat. Die Story dreht sich um eine Frau, die 1932 nackt und bewusstlos in einem Wald bei Caputh vor den Toren Berlins aufgefunden und in die Charité verbracht wird. Als sie aus dem Koma aufwacht, hat sie komplett das Gedächtnis verloren, inklusive der Erinnerung ihres eigenen Namens. Da bei ihr ein Programmzettel für einen Vortrag von Albert Einstein gefunden wird, bekommt sie schon bald den Spitznamen "Das Einstein-Mädchen". Ihr behandelnder Art, Martin Kirsch, entwickelt den schon fast obsessiven Willen, herauszufinden, wer sie ist. Naja, und dann geht es los...

Das Buch enthält viele biographische Elemente aus Albert Einsteins Leben, die ich so noch nicht kannte und vermischt auch sonst viele historische Fakten gekonnt mit der fiktiven Handlung. Ich fand mich immer öfter auf Wikipedia und historischen Websites wieder, um nach zu prüfen, was von der Handlung tatsächlich stattgefunden hat und war immer wieder überrascht, wie viel Wahrheit in dem Buch steckt. Was eigentlich nicht verwundert, wenn man weiß, dass Philip Sington Historiker ist B-)

Ein echter Geheimtipp für alle, die keine Stilgrenzen scheuen und Spaß finden könnten an einem Krimi gepaart mit einer Liebesgeschichte unter Einfluss von Geschichte, Nazis und Quantenmechanik.

 

Lesefutter

September 3rd, 2017, 12:10

Im Laufe der letzten Monate habe ich dank meines treuen eBook-Readers diverse Bücher gelesen, von denen mir einige so gut gefallen haben, dass ich euch davon berichten möchte.

Richard Dawkins - Der Gotteswahn

Das einzige Sachbuch in der Liste. Dawkins erklärt in fast schon epischer Länge, weshalb Religion ein gefährlicher Irrsinn ist, der die Menschen vom eigenständigen Denken abhält und zum Ausgrenzen Andersdenkender anstachelt bis hin zu Mord und Totschlag. Man kann getrost sagen, die 3 großen monotheistischen Religionen sind ein Quell schier endlosen Leids und grotesker Dummheiten. Dawkins entkräftet dabei jedes noch so dämliche "Argument" für die Existenz eines wie auch immer gearteten Schöpfergottes und führt uns dabei wieder und wieder vor Augen, warum der Glaube an ein höheres Wesen eben keine Grundvoraussetzung für ethisches Handeln oder gar ein glücklicheres Leben ist, wie es von Religionsfanatikern ständig gebetsmühlenartig (haha) gepredigt wird.

Ein absolutes Muss für den aufgeklärten Menschen des 21. Jahrhunderts.

Trevanian - Shibumi

Dieses Buch hat mich wirklich umgehauen. Vor allem, als mir klar wurde, dass es gar kein aktuelles Buch ist, sondern bereits fast 40 Jahre auf dem Buckel hat. Das merkt man der Geschichte nämlich überhaupt nicht an. Im Gegenteil: der Roman nimmt viele Dinge unserer Gegenwart so gekonnt vorweg, dass sie sich heute wie eine Zustandsbeschreibung der aktuellen Welt lesen. Dabei handelt es sich gar nicht um einen Science-Fiction-Roman, sondern um eine Mischung aus Thriller und Bildungsroman. Der Protagonist des Buchs, Nicholai Hel, wird 1925 in Shanghai als Kind einer russischen Aristokratin und eines japanischen Generals geboren und in frühen Jahren nach Japan zu einem Freund seines Vaters geschickt. Dieser Freund ist professioneller Go-Spieler und wird für einige Jahre Nicholais Mentor. Während des 2. Weltkriegs arbeitet Nicholai als Decrypter für die Amerikaner, gerät in erst in russische Kriegsgefangenschaft und landet dann (aufgrund von Verwicklungen, die ich hier nicht vorweg nehmen will) für mehrere Jahre in amerikanischer Isolations- und Folterhaft.

Puh, und das ist erst der Anfang. Ich kann hier nicht alles wiederholen, was in dem Buch passiert, denn das würde den Rahmen sprengen. Was ich rüber bringen will, ist, dass mich dieser Roman nachhaltig zum Nachdenken gebracht und sich fest in meiner Ideenwelt verankert hat. Nicholais Enstellung gegenüber den Amerikanern als Volk ist aus meinen Kopf seitdem nicht mehr wegzudenken und ich ertappe mich immer wieder dabei, an dieses Buch zu denken, während ich Nachrichten lese oder mich mit Menschen über den aktuellen Zustand der Welt unterhalte.

Ein äußerst spannendes und trotz seines gesetzten Alters hochgradig aktuelles Buch.

Laurence Cossé - Der Zauber der ersten Seite

Mal wieder so ein Roman, dessen deutscher Titel komplett in die Hose geht. Im Original heißt das Buch "Au Bon Roman", was der Name der Buchhandlung ist, um die sich die gesamte Geschichte dreht. Die beiden Hauptfiguren des Romans haben es sich zur Aufgabe gemacht, eine Buchhandlung zu erschaffen, die nur Romane führt und zwar die besten Romane aller Zeiten. Um dieses unmögliche Ziel zu erreichen, wählen sie ein geheimes Komitee bestehend aus 10(?) einander unbekannten Autoren und Autorinnen, die ihre favorisierten 100 Romane auf eine Liste schreiben sollen. Diese Bücher bilden dann den Grundstock der Buchhandlung "Au Bon Roman". Zunächst läuft alles sehr gut an, doch plötzlich gibt es einen Mordanschlag...

Eine großartige Liebeserklärung an das Literaturgenre des Romans an sich.

Daniel Suarez - Daemon und Freedom™ (deutsch: Darknet)

Diese Bücher haben es faustdick hinter den Ohren. Es ist schwer, eine kurze Beschreibung zu verfassen, die nicht zuviel verrät, aber ich versuche es trotzdem mal. Zunächst sollte man wissen, dass ein daemon in der Welt der Computerfuzzis ein Programm ist, das ständig im Hintergrund läuft und auf bestimmte Ereignisse wartet. Tritt ein solches Ereignis ein, reagiert der daemon mit einer bestimmten Handlung. Ein typisches Beispiel wäre der daemon, der euch mit den lästigen "Neue Mail eingetroffen"-Nachrichten nervt. Zurück zum Buch: der geniale Programmierer und Spieleentwickler Matthew A. Sobol entwickelt einen Daemon, der "Zeitung liest" und darauf wartet, vom Tode Sobols zu hören. In dem Moment wird eine Reihe von Ereignissen in Gang gesetzt, die nachhaltig die Welt verändern...

Mehr möchte ich dazu nicht schreiben. Die Bücher sind einfach der Hammer, wenn auch streckenweise ein bisschen zu brutal für meine Künstlerseele. Macht aber nichts, die Story ist wirklich top und vor allem der Ausblick, den der zweite Roman Freedom™ gibt, ist eine echte Utopie, die daran glauben lässt, dass wir depperten Menschen vielleicht doch noch miteinander auskommen könnten, wenn der Irrsinn des ungehemmten Kapitalismus erst mal überwunden ist.

Superspannende Science-Fiction ohne Weltraumgeballer, dafür mit genial durchdachten und weitergesponnenen Ideen.

Heinrich Steinfest - Wo die Löwen weinen

Dieser Roman spielt zur Zeit und im Umfeld der Proteste gegen Stuttgart 21. Mir als ehemaligem aktiven Parkschützer hat das Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich erst gute 5 Jahre sowie knapp 400 km zwischen mich und S21 bringen musste, bevor ich diesen Roman wieder genießen konnte. Steinfests augenzwinkernder Humor sowie sein glühender Zorn gegenüber unverantwortlichen Machthabern und Geschäftemachern sprechen mir voll aus der Seele. Seine Tendenz zu übernatürlichen Handlungselementen ist zwar nicht ganz so mein Ding, aber da kann ich auch mal drüber hinweg sehen.

Für Parkschützer ein Muss, für Nichtstuttgarter ein prima Einblick in die Schwabenseele.

Philip K. Dick - Do Androids Dream Of Electric Sheep?

Ich war sehr überrascht, dass die Romanvorlage zu Blade Runner so dermaßen wenig mit dem Film zu tun hat. Ich brauche dazu eigentlich keine großen Worte zu verlieren. Science-Fiction-Liebhaber sollten dieses Buch unbedingt gelesen haben und wer mit Science-Fiction nichts anfangen kann, wird um das Buch sowieso einen großen Bogen machen.

Philip K. Dick - The Minority Report

Ich habe den Tom-Cruise-Film dazu nie gesehen, weil ich mir Filme mit Tom Cruise nicht mehr angucke. Der Typ nervt mich nur. Aber der Roman dazu ist recht gut, wenn jetzt auch nicht unbedingt der größte Wurf der Science-Ficiton.

Kann man lesen.

Martin Suter - Der Koch

Weil ich jetzt zu faul bin, zu diesem schönen Roman eine Zusammenfassung zu schreiben, bediene ich mich ganz dreist bei Wikipedia:

Marawan ist ein tamilischer Asylbewerber, der in dem Züricher Gourmetrestaurant Chez Huwyler als Küchenhilfe arbeitet. Seit frühester Jugend ist er ein leidenschaftlicher Koch, ausgebildet durch seine Großtante sowie in südindischen Restaurants. Seine Leidenschaft und Begabung als Koch ist seinen Arbeitskollegen nicht bekannt, er kann diese aufgrund seines Asylstatus beruflich nicht ausleben. Um die Kellnerin Andrea zu beeindrucken, die er bewundert und die ihm die Gelegenheit gibt, sie zu bekochen, leiht er sich zur Zubereitung bestimmter Essenzen eines Abends heimlich einen Rotationsverdampfer des Restaurants. Er kreiert unter Einsatz bestimmter Techniken der Molekularküche ein aphrodisisches Menü nach ayurvedischen Rezepten. Der Genuss dieser Speisen führt dazu, dass Andrea mit ihm schläft, obwohl sie als Lesbe nicht an Männern interessiert ist.

Andrea und Marawan machen daraufhin zusammen einen Catering-Service namens "Love Food" auf, der Paaren helfen soll, ihr Sexualleben ein wenig aufzupeppen. Natürlich geht nicht alles ganz so glatt vonstatten und vor allem dringt der Bürgerkrieg in Sri Lanka mit Macht in Marawans Leben, so dass sich immer neue Verwicklungen ergeben.

Ein spannender und gut geschriebener Roman, der so ganz nebenbei Einblicke in den Alltag von Asylbewerbern, der Schweizer High-Society und den sri-lankischen Bürgerkrieg gibt.

 

Lesen hier Android-Nutzer mit?

August 30th, 2017, 10:11

Vorsicht beim Anschluss an einen Windows-10-Rechner :-|

In der USB-MTP-Verbindung von Android und Windows 10 steckt ein Fehler, der zum Datenverlust führt, falls man Dateien auf einem Android-Gerät verschiebt: Schließt man das Android-Gerät per USB an Windows 10 an, und verschiebt man dann Dateien innerhalb des Geräts, dann werden die Dateien von ihrer Quelle gelöscht, kommen aber am Ziel nicht an. Besonders prekär: Die so gelöschten Daten konnten wir bisher mit keinem der üblichen Recovery-Tools wiederherstellen, sie sind unwiderruflich verschwunden.

und ja:

Der Datenverlust tritt immer auf, wenn ein Android-Gerät per USB an einen Windows-PC angeschlossen ist, und wenn man dann Dateien auf dem Android-Gerät von einem Verzeichnis in ein anderes schieben möchte.

Bitte guckt in dem Artikel nach, welche Geräte betroffen bzw. nicht betroffen sind. Ich habe das gerade mit meinem Samsung Galaxy S5 Mini (Android 6) getestet und habe das Problem nicht. Wobei ich immer noch nicht weiß, wie ich da überhaupt ein Android 7 drauf bekomme. Wahrscheinlich gar nicht :-|

 

Die kleinen Freuden eines Bloggers (update)

Juli 19th, 2017, 10:18

Es gibt Tage, da nervt so ein Blog. Total. Dann wieder gibt es Tage, da bin ich total häppie, im Laufe der Zeit eine mir so gewogene Blogleserschaft für mich gewonnen zu haben. Gestern zum Beispiel finde ich im Briefkasten das hier:

Danke Moss, du sulzäugiger Leichenzehrer! Ich habe leider das dazu gehörige PDF verbummelt. Schickste mir das nochmal? Dann häng' ich das hier mit rein.

Update: hier ist das PDF dazu.

 

WLAN im ICE? Kannste knicken!

Juli 17th, 2017, 13:54

Die vor einem dreiviertel Jahr gemeldete Sicherheits lücke besteht immer noch und jetzt kommt auch noch eine Geschwindigkeitsdrosselung dazu. Senk juh for tschusing Deutsche Bahn tudäi und Internet ist für uns alle Neuland und so m(

Conclusio
Statt wie schon damals gefordert Geld in eine geeignete Security-Analyse zu stecken, sieht es die Bahn offensichtlich bis heute nicht für erforderlich an, die Daten ihrer Kunden auch nur annähernd zu schützen. Man mache sich bewusst, dass die Bahn hier WLAN für über 100 Millionen Euro [4] eingekauft hat. Dass es bei diesem Projektbudget nicht mal für einen erfahrenen Webentwickler reicht, dem entsprechende Sicherheitskonzepte bekannt sein müssen, ist einfach peinlich.

 

Netzstimmen zu den Hamburger-G20-Tagen (updates)

Juli 13th, 2017, 13:20

Es werden inzwischen einfach so viele gute Artikel abseites der Tagesschaurealität™, dass ich da jetzt einen großen Sammelpost draus mache, der ggf. aktualisiert wird. Tut mir leid, dass dieses Thema hier gerade so überproportional vertreten ist, aber ich sehe hier ein klassisches Beispiel für die alltägliche Manipulation, der wir durch Tagesschau & Co. ausgesetzt sehen und bietet eine perfekte Übung in Medienzkompetenz.

(mehr …)

 

Hamburg, ein durchsichtiges Spiel

Juli 10th, 2017, 08:53

Ihr habt jetzt ja sicherlich von sämtlichen Quaitätsmedien zu hören bekommen, wie fies der linke Terror unterschätzt wurde und dass die arme Polizei mehr Leute benötigt, um unser Kapital zu schützen.

Habt ihr noch Kapazität für eine Gegenmeinung? Flatter hat das Wort:

Diejenigen aber, die behaupten, einen Rechtsstaat zu vertreten, haben nichts falsch gemacht. Weil sie es nur behaupten und die ganze Show genau so haben wollten. Ich beglückwünsche diese Helden; ausdrücklich auch die verantwortliche Heeresleitung.

Update: siehe auch Ich habe dann doch ein paar Fragen an die Polizei und Innensenator Grote von John F. Nebel, z.B.:

7. Warum behauptete die Polizei am Samstagabend, dass ein Supermarkt geplündert wurde und begründete mit dieser Fake News den massiven Wasserwerfereinsatz, der am Pferdemarkt begann? Was war der wirkliche Grund für den Einsatz, wenn am Pferdemarkt die Situation zu Beginn des Einsatzes eher entspannt war?

Bildquelle: pixabay

g20 | polizeigewalt | riots

 

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Ich will das hier nie wieder sehen.
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