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Zwei Hunde kämpfen und ein Handy wird zur Waffe

Johnny Haeusler schreibt inzwischen auch für Wired und die völlig durchgeknallte Situation, die er dort beschreibt, müsst ihr bitte selbst lesen:

Zwei Hunde kämpfen und ein Handy wird zur Waffe

(via jürgen)
 

The Fifth Beatle - The Brian Epstein Story

Wo wir gerade bei den Beatles waren... ich habe da noch einen Tipp, diesmal für die Comicliebhaber unter euch und all jene, die es werden wollen. Neulich in Dublin hatte ich endlich mal wieder Zeit, nach Herzenslust in einem Comicladen zu stöbern (beste Grüße an Sub-City Comics) und dabei stieß ich auf ein echtes Juwel: The Fifth Beatle erzählt die (größtenteils tragische und mir bis dato unbekannte) Geschichte des Beatles-Managers Brian Epstein. Großartig recherchiert und erzählt von Vivek J. Tiwary und kongenial in Szene gesetzt von Andrew C. Robinson und Kyle Baker zeigt dieser Comic eindrucksvoll auf, was das Genre Graphic Novel zu leisten vermag. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Zeichnungen sind over-the-top-awesome, die Geschichte selbst ist herzzerreißend und dabei gleichzeitig so spannend wie unterhaltsam, alles in allem halte ich The Fifth Beatle für einen echten Höhepunkt der Comicgeschichte.

Klare Kaufempfehlung!

 

Glotztipp: Im Vorzimmer der Beatles

Neulich lief in der ARD bzw. auch im SWR die Doku "Im Vorzimmer der Beatles - Ich war die Sekretärin der berühmtesten Band der Welt", die ich euch wärmstens ans Herz legen möchte, Es geht darin um Freda Kelly, die - wenn man so will - "Vorsitzende" des Beatles-Fanclubs, eine herzensgute Person, die zu Unrecht aus der kollektiven Erinnerung verschwunden ist. Der Film ist pickepackevoll mit hinreißenden Fotos aus einer großartigen Zeit. Aus der Beschreibung:

Alles beginnt in einem Kellerclub in Liverpool. Vier noch recht unbekannte junge Musiker suchen eine Sekretärin. 1962 bekommt die 17-jährige Highschool-Absolventin Freda K. ihren Traumjob. Die Beatles, die damals noch vor ihrem internationalen Durchbruch stehen, engagieren sie. Für Freda beginnt mit dem neuen Job das Abenteuer ihres Lebens. Elf Jahre lang managt sie den Fanclub der Gruppe und wird eine enge Vertraute sowohl der Band als auch ihrer Familien. Zum ersten Mal erzählt sie in diesem Dokumentarfilm - der viele Originaldokumente zeigt -, was sie im Vorzimmer der Beatles erlebt hat.

In den Mediatheken ist der Film nicht mehr vorrätig, aber die Mediathekvwebview kennt immer noch 2 Links zum Video, also ran an den Speck.

 

Spamlyrik

spamDiese Mail flutschte gerade durch den Spamfilter. Die Formatierung habe ich unverändert übernommen, nur den Link habe ich entfernt. Wer da hin surfen will, dem kann ich auch nicht mehr helfen...

Von: admin@itsbestwork.com <admin@itsbestwork.com>

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VIP team

 
 
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(Bild von bunchofpants [CC BY-NC-SA])

 

Schon toll, so ein "Richtervorbehalt"

Wie ihr wisst, werden uns sämtliche Überwachungsmaßnahmen mit dem sogenannten Richtervorbehalt schön geredet. Schließlich leben wir ja in einem Rechts- und keinesfalls in einem Polizeistaat, deshalb muss immer schön ein Richter sein Ja und Amen abgeben, bevor die Polizei uns bespitzeln darf. Sonst wäre das ja reine Polizeiwillkür und die gibt es hierzulande niemalsnicht.

Sitzt ihr gut?

In Berlin wurden letztes Jahr über eine Million Telefonate abgehört, ein Drittel wegen Drogen. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht hervor. Die Überwachung von Internet-Anschlüssen hat sich verdoppelt und erreicht einen neuen Rekord. Seit neun Jahren wurde kein einziger Überwachungs-Antrag abgewiesen.

Hervorhebung von mir. Das sind 2 abgehörte Telefonate in jeder verdammten Minute jedes verdammten Tages. Nicht auszudenken, wie so ein Land ohne Richtervorbehalt aussehen würde!!1! Die reinste Dystopie!! Ein Glück, dass es die DDR nicht mehr gibt, diesen schlimmen Überwachungsstaat!!! Ebenfalls nicht auszudenken wäre ein Land, in dem Drogen nicht kriminalisiert würden. Da würden sich die Cops wahrscheinlich nur noch langweilen. Schlimme Vorstellung.

(via sven)

spitzelstaat | überwachungsstaat | polizeiwillkür

 

Was darf Satire anno 2017?

Nix! :( So weit sind wir also mit unserer freiheitlichen marktkonformen Demokratie gekommen. Aber mit dem Finger auf die Irren vom Bosporus und in Korea zeigen wollen. Hackfressen.

 

The Offspring gehen immer

Ich entdecke immer wieder Songs von The Offspring, die ich noch gar nicht kannte. Z.B. "The Meaning of Life":

Die sind für mich einfach immer Gute-Laune-Garantie. Wenn ich die beim Abwaschen höre, steht nach 2 Songs die halbe Küche unter Wasser :grins:

PS: das Video läuft manchmal nicht los, nur die Tonspur ist zu hören. Dann hilft es, kurz "zurückzuspulen"...

PPS: die Jungs sind übrigens gerade wieder mal auf Tour, ne? Am 21.8. in Köln im Palladium, auch wenn das nicht auf der Offspring-Homepage steht.

 

Sommerloch? Ein Fall für Captain Obvious

Captain Obvious springt todesmutig ins Sommerloch und stellt mit allen zur Verfügung stehenden qualitätsjournalistischen Mitteln fest: Die Wähler unzufrieden mit Merkel und Schulz.

Was aber gar nicht sein kann, denn erst letzten Freitag bin ich massivst und lautstark mit einer punkhörenden (!) Dame aneinander geraten, die mir auf einem Punkkonzert (!!) ernsthaft erzählt hat, sie wählt Merkel und wird es auch wieder tun weil die super ist und nur wenige Tage später erzählt mir ein Kollege "Die Merkel vertritt Deutschland doch super" und der andere meint "Die Merkel ist immer noch das kleinste Übel und wie hieß doch gleich noch die linke Schnickse, die versammelt doch auch nur Irre um sich herum, die kann man ja echt nicht wählen".

Und dann wundern sie sich immer, wenn ich ausraste.

 

Die subversiven Schlümpfe von Dingle

Ich kriege es nicht gebacken, einen Reisebericht vom letzten Irlandaufenthalt zu schreiben. Aber diese geilen Schlümpfe aus Dingle möchte ich euch nicht länger vorenthalten:

 

daMax by Peter Puck

Im Jahr 1994 saß ich einen ganzen Tag lang mit Peter Puck herum. Er war gerade auf Promo-Tour für seinen neuen Comic "Mein Freund Rudi", ich sollte ein bisschen auf ihn aufpassen und dafür sorgen, dass es ihm an nichts mangele (Stifte, Wasser, Unterhaltung).

Wir unterhielten uns prächtig, zumal ich großer Rudi-Fan war und natürlich auch seine Arbeiten für KGB (siehe auch hier) und die Abstürzenden Brieftauben kannte.

Insgesamt hatten wir also einen recht entspannten Tag miteinander und abends bekam ich eine signierte Ausgabe des Comics mit dieser hübschen Zeichnung von ihm geschenkt. Das Ding ist mir gerade wieder in die Hände gefallen und da dachte ich mir "das könnteste eigentlich mal einscannen" :)

Danke Peter! (und danke Katrin, denn du hattest die Idee und hast mir das Comic letztendlich geschenkt, ne?)

PS: leider finde ich kein Beweisfoto mehr, das zeigen könnte, wie gut Peter mich getroffen hat :(

 

Hilfe bei PGP/GPG-Problem gesucht

Mir schreibt ein "wiedermal(de)motiviert" gerade:

Grundproblem bei der GPG Email Verschlüsselung für ANFÄNGER ist meiner Meinung nach folgendes: Nachdem man geschafft hat Leute für Privacy zu interessieren und dafür zu begeistern mit GPG zu verschlüsseln, treten schnell immer wieder Effekte auf keine Hilfe gefunden wird und jeder den Mist hinhaut.

Dabei ist es symptomatisch für die Spezialistenszene im Umfeld GPG oder auch LINUX, dass zwar das Problem umfangreich erklärt wird, aber brauchbare Hilfe für den willigen Anfänger leider nur auf überall vorhandene Basissätze, dünkelhaftes "Da musst Du Dich halt in die Scripte einlesen" oder politische Statements wie z.B. MS-Hating begrenzt ist.

Soweit meine grantig frustrierte Erfahrung.

Beispiel:
Auf die Frage wie ich das Problem lösen kann, dass korrekt verschlüsselte Nachrichten über einen Hotmail Account versandt, (siehe auch hier, der hat anscheinend auch keine Antwort bekommen), als in zwei Dateianhänge aufgeteilte Nachricht ankommen, die der Emailclient dann leider nicht als verschlüsselte Nachricht erkennt und das Entschlüsselungsmodul mit Passworteingabe dann eben nicht aufruft um bequem die Passworteingabe vorzunehmen, erfolgt in der Menge die Antwort:
-"Microsoft- bist selber Schuld - such Dir RICHTIGE Emailprovider" oder
-"Das Problem habe ich nicht - warum benutzt Du nicht xyz Provider" oder
-"Am Client (TB, ...) liegt es nicht - wende Dich an Microsoft".

Da wäre der PRIVACY und Verschlüsselungsinitiative, so lobenswert diese ist, mehr geholfen, wenn den Leuten geholfen würde, indem die "Community der Spezialisten" wohlwollend erkennt und zum Wohle aller helfend nutzt,
dass viele Leute einen gewissen Aufwand eingehen möchten um Privatheit zu erhalten, aber wenn sie alleine gelassen werden ist es aus, und danach sind die so schnell nicht mehr zu begeistern.

Prüfungsfrage: Warum ist Whatsapp so verbreitet? Weil es EINFACH zu bedienen ist!

Email sollte dem so nahe kommen wie möglich - Zielgruppe WILLIGE ANFÄNGER.

Also bitte mehr Hilfe für die Willigen!

btw: mit beschriebenem Problem sind mir bereits mehrere Willige wieder zu Unwilligen geworden und wieder abgesprungen.

Alleine ist Verschlüsseln ein trocken Brot und sinnfrei.

:-(

Bitte um Hilfe bei diesem und ähnlichen Problemen.

Ich habe keine Ahnung, was da schief läuft. Ihr vielleicht?

 

Echt jetzt, Word?

Seit einiger Zeit meckerst du meinen Schreibstil an, weil ich es wage, "passive sentences" zu verwenden:

Tja, also, wat soll ich saachn? Wenn ich eine Spezifikation schreibe und über den Build-Prozess rede, dann kann ich nicht anders als zu schreiben "Project XXX is built...", weil es eben gebaut wird. Niemand schreibt "Ich baue das Projekt" oder "Der Buildserver baut das Projekt". Du Depp.

Zum Glück gibt's da ein Häkchen, das weggemacht werden kann ;)

PS: und dass Word während dieses Dialogs aktiv abstürzte, ist nur einen (hoffentlich von der Stylepolice genehmigten) Nebensatz wert, ne?

 

Herzlichen Glückwunsch an die DPA-Bildredaktion

Für dieses hübsche Foto der Ex-Grünen-und-jetzt-CDUlerin Elke Twesten (lokale Kopie).

 

OOPS!

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