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Sicherheit versus Business

Falls ihr euch auch schon mal gefragt hat, warum man eigentlich gerade am laufenden Band von Hacks hört, in denen millionenweise Anwenderdaten abhanden kommen: CommitStrip hat eine sehr plausible Antwort parat:

veröffentlicht unter Commit-Strip-Lizenz

Businesskaspers approve.

Update: aktueller Kontextbezug gewünscht? Bitte :hehe:

 

Idee: Bürgerpraktikum

Das ist offenbar wirklich dringend nötig, damit unsere Damen und Herren Volksvertreter mal kapieren, was für eine Welt sie da in ihrem Traumpalast eigentlich erschaffen.

(via bugie)
 

Stuttgart21.Costs += 10^9; Stuttgart21.EndDate.AddYear();

Also damit konnte ja nun wirklich niemand rechnen.

Stuttgart 21 wird wohl eine Milliarde Euro teurer - und ein Jahr später fertig

Um mal den verlogensten Protagonisten der Schlichtungsrunde zu zitieren:

Geld? Ha, Geld gibt's wie Dregg, des ich gar ned des Problem!

Fuckers. >:-(

 

Wie man schon die ganz Kleinen an die Überwachungsgesellschaft gewöhnt

"Hurra, wir werden überwacht!"

Man erzählt ihnen einfach, dass die Elfen sie mit dieser Kamera überwachen um zu sehen, ob sich der Weihnachtsmann überhaupt die Mühe machen muss. Und ja, diesen Dreck gibt es tatsächlich zu kaufen, aber da linke ich nicht hin.

(via netzpolitik)
 

Thunderbird-Anwender anwesend?

Dann mal schnell updaten!

Im E-Mail-Client Thunderbird klaffen drei Sicherheitslücken. Davon gelten zwei als kritisch, warnen die Entwickler [...] Setzen Angreifer an den beiden kritische Lücken [...] an, sollen sie aus der Ferne ohne Authentifizierung Speicherfehler [...] provozieren und so Schadcode ausführen können.

In v52.5 ist das Problem wohl behoben.

 

Happiness

Ein großartiger kleiner Zeichentrickfilm von Steve Cutts über das tägliche rat race auf der Suche nach dem Glück. Ich fürchte, es ist nur eine Frage der Zeit bis der Film wegen Copyrightbullshit aus dem Netz geklagt wird, so enjoy it while it lasts, my friends.

Update: Step 1: es wurde schon "ab 18" geflaggt.

(via ronny)
 

Amerika ist...

...wenn der Präsident einem rechtslastigen Netzwerk Geld gibt, um eine ihm unangenehme Zeitung mit erfundenen Minderjährigenschwangerungs- und Abtreibungsgeschichten zu diskreditieren. (via fefe)

O, wonder!
How many goodly creatures are there here!
How beauteous mankind is! O brave new world,
That has such people in't!

Quelllink.

 

Snowden. Mal wieder.

Ed Snowden sprach gestern auf einer IT-Konferenz und wie immer hat alles, was er sagt, Hand und Fuß.Für die aufmerkamkeitsdefizitären Charaktere unter euch habe ich schon mal zur entscheidenden Aussage vorgespult. MAZ ab!

When we have these structural flaws in our system, we need to start thinking about "okay, we can no longer change the people who are sitting in the seats of power as easily. That means we can no longer change the laws to be responsive to what is necessary to meet public desires. What happens when a representative democracy slowly, quietly becomes less representative and how do we restore that balance? There is a lot of bad news in our current world, you know. It's very easy to look around and to see all of these problems in all of these different circumstances that don't go away. We talk about Brexit, we talk about the fact that Germany, of all places, can't for a government anymore, and we go... y'know, something is happening, we can't put our finger on what. But we can look for the silver linings.

Weiter tippe ich das jetzt nicht ab :P

 

Ein Terminator beim Waffencheck

Es gibt bei der US Army dieses völlig lächerliche Ritual der Waffeninspektion, dem Dr Vagax mal die passenden Sounds verpasst hat. Beim Windows-XP-Fehlersound lag ich am Boden :lol:

Soldaten, ey!

(via twistedsifter)
 

Lesen hier Eltern mit?

Haben eure Sprösslinge ein Handy oder Tablet? Bitte passt gut auf, was eure Kids da so treiben. Hier mal ein kurzer Erfahrungsbericht aus der Praxis dazu (bisschen runterscrollen). Zur Erläuterung: Dark UI Patterns ist ein Überbegriff für Oberflächen, die gezielt darauf aus sind, dass der Anwender z.B. "aus Versehen" etwas Kostenpflichtiges bestellt oder in eine Abofalle rennt.

 

 

Your favorite website is watching you

Ein Gastartikel von morgi

Es ist mal wieder an der Zeit auf die Notwendigkeit eines Ad- und Skriptblockers hinzuweisen.

Laut einer Untersuchung der Princeton Universität überwachen viele bekannte Webseiten ihre Besucher mithilfe von sogenannten „Session-Replay“-Scripten. Dabei wird jeder Tastaturanschlag, jede Mausbewegung und sogar Formulareingaben (auch wenn man diese gar nicht absendet) aufgezeichnet. Damit könnten sensible Daten, wie Kreditkarteninformationen oder Passwörter, erfasst werden. Diese Skripte stammen hauptsächlich von Drittanbietern, die somit direkt an die Daten gelangen – die unverschlüsselt übertragen werden.

Auf der Liste der betroffenen Seiten stehen unter anderem WordPress, Microsoft, Samsung, Adobe, Spotify, Reuters, Rottentomatoes, Godaddy, Yandex, HP, T-Mobile, Lenovo, Norton, Logitech, Immobilienscout24, 1und1, Seagate und Epson.

Keylogger überall. :(

[Anm. d. Red.: ein guter AdBlocker ist uBlock Origin, ein guter Scriptblocker soll NoScript sein, aber das zerlegt mir insgesamt doch zu sehr das Internet. Für Android gibt es den Brave-Browser mit integriertem AdBlocking. Ach ja und: wenn man sich die Liste mal genauer anschaut, wird erschreckend deutlich, wer da alles mit von der Partie ist, selbst RedHat, Opera und GitLab! Das ist echt spooky.]

Update 22. Nov.: Easylist hat die betreffenden Skripte bereits geblockt. Wenigstens gibt es eine gute Nachricht.

(bild: Escher's Eye by smeerch [CC BY-NC-SA])

 

Wider den Genderwahn: Frankreichs Premierminister spricht ein Machtwort

Auch die französische Sprache wird zunehmend unleserlicher durch aufgepfropfte Genderismen. Wir haben unsere BinnenIs, die _innen und _X_e, in Frankreich ist das mindestens genau so schlimm geworden:

Die vorgeschlagene Alternativ-Form der vorgeschlagenen geschlechtergerechten Schrift, in Frankreich "L’écriture inclusive" ("inklusive Schreibweise") genannt, würde mit Mittelpunkten so aussehen: "député·e·s".

Oder: "les Français·e·s". Etwas deutlicher sind die Veränderungen, wenn die Feminin-Endung nicht nur ein "e" ist. Zum Beispiel beim Wähler, der männlich "électeur" heißt und in der weiblichen Form électrice. Der herkömmliche Plural lautet "les électeurs", der vorgeschlagene geschlechtergerechte "électeur·rice·s".

Auch das sehr häufig gebrauchte Wort "ce" (dieser) würde sich optisch sehr verändern, zu: "ce·tte". "Celui" (derjenige) würde zu "celui·elle" anwachsen.

Das sind nur ein paar Schlaglichter, die anschaulich machen sollen, wie sehr sich das Schriftbild verändern wird.

Da fragt sich der Blogger in mir als erstes, wo man diesen komischen Punkt überhaupt auf der Tastatur findet? Und wenn man ihn nicht findet: wie zur Hölle soll man einen solchen Text schreiben? Egal, das ficht eine gestandene Genderperson nicht an, wenn der(!!) Speichel erst mal fließt. Frankreichs Premierminister Edouard Philippe hat nun per Dekret angeordnet, dass offizielle Schreiben der Regierung nicht mehr diesem Wahnisinn folgen sollen. Ich finde das gut, auch wenn ich dafür jetzt gleich wieder Prügel bekomme :grins:

Sven meint dazu:

D’accord! Wie ist das denn in Frankreich? Bei uns wäre der Mann ja ein klarer Kandidat für den „Balls of Steel Award“.

Hihi :)

 

Nötigung als Kunstform?

Bis gerade eben stand hier eine fette Werbung für eine Aktion des Zentrums für politische Schönheit, die ich kurz nach dem Mittagessen verbloggt hatte. Das ZPS hat sich in Björn Hockes Nachbarhaus eingemietet und im Garten ein Holocaustmahnmal gebaut. So weit fand ich das sehr lustig. Leider habe ich nicht so wirklich gelesen, was ich da vercopypastet hatte und war auch den Hinweisen meiner geneigten Leser|innen gegenüber alles andere als aufgeschlossen. Die gesamte Aktion ist nämlich mit der Drohung verbunden, "die gesammelten Dossiers über [Björn Hocke] in Umlauf bringen", sollte er nicht vor dem Mahnmal einen Kniefall machen.

Und da hört der Spaß auf.

Flatter und Margot haben Recht, ich war offenbar in meiner Verdauungsschwere völlig blutarm im Hirn. Ich kippe mir säckeweise Asche auf mein ergrauendes Haupt und bitte um Verzeihung. Was immer ich an der Aktion verteidigt habe: ich lag völlig falsch.

Die Aktion ist scheiße. Absolute. Scheiße.

Ich will nicht, dass eines Tages ein rechter Mob vor meiner Haustür steht und mich nötigt, "Mein Kampf" zu küssen, damit sie nicht irgendwelche "Dossiers" von mir veröffentlichen, die sie wie auch immer gesammelt haben. What the fuck?! Wenn das Kunst ist, will ich Banause sein. Leute. Ernsthaft. Watzefack?

 

OOPS!

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