Überraschung des Tages: wenn man die Zensur an Privatunternehmen auslagert, wird gleich wiel effizienter zensiert. In Österreich beispielsweise werden am laufenden Band kritische Beiträge zu den Kandidaten der österreichischen Nationalwahl gelöscht. Kritische Beitröäge wohlgemerkt, keine so genannte "hate speech". Toll, so eine Zensurinfrastruktur. Lupenrein demokratisch und marktkonform.
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"Sachliche Kritik" - naja, wenn sich einer angepisst fühlt, ach nee, mom, das darf man ja so auch nicht mehr schreiben, äh, ach ja, wenn sich einer "getriggert" fühlt, dann ist das halt Hatespeech.
Ein Grund mehr, FB nicht zu benutzen (oder hieß das verwutzen?)
war doch eh klar...wie auch der standard so schön als schlusswort schreibt:
"Der hohe Anteil an kritischen Postings unter den gelöschten Beiträgen zeigt, dass die meisten Parteien Facebook primär als Verlautbarungsorgan denn als Mittel zum Diskurs mit Kritikern begreifen."
Ich hetze zwar auch gerne gegen Privatisierung und Auslagerung von Zensur, aber ich denke, die Situation ist tatsächlich etwas anders: Die Seiten können nämlich selbst zensieren, sie brauchen dafür kein Facebook und auch keine externen Dienstleister.
Quelle: Ich kenne selbst Facebook-Seiten, wo manche Leute immer wieder mit den selben Themen aufschlagen, nicht nachgeben und die Admins von ihrer Arbeit abhalten. Oder halt der übliche Nazi- oder Verschwörungstheoriekram auf der Seite landet. Beides können die Admins direkt löschen (oder zumindest ausblenden). Trollbremse halt.
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daMax on Die Enshittification YouTubes (3): “@Schwarzes_Einhorn: Danke für die netten Worte, Ja, ich weiß, hier passiert nicht mehr so viel Persönliches. Das liegt einfach daran,…”
Schwarzes_Einhorn on Die Enshittification YouTubes (3): “Weil ich grade an meinem Pocketbook eReader herumfummle, ist mir dieser Beitrag nochmals eingefallen. Dein Blog besteht und bestand ja…”
gardenbart on Die Enshittification YouTubes (3): “Ach, sollen die Leute doch ihre Zeit verschwenden und Bullshit posten. “Blogger, bleib bei deinen Leisten”, es geht auch ohne…”
Norbert on Kaufempfehlung: Cherry KW9100 Slim: “Kann ich bestätigen. Habe diese Tastatur zweimal (Büro/Homeoffice) und bin SEHR damit zufrieden. Wie du auch, wäre eine Beleuchtung noch…”
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"Sachliche Kritik" - naja, wenn sich einer angepisst fühlt, ach nee, mom, das darf man ja so auch nicht mehr schreiben, äh, ach ja, wenn sich einer "getriggert" fühlt, dann ist das halt Hatespeech.
Ein Grund mehr, FB nicht zu benutzen (oder hieß das verwutzen?)
PS: Als Hilfe für jüngere Leser
http://privat.flachpass.net/html/familienbenutzer.html
I am shocked. SHOCKED! nicht.
war doch eh klar...wie auch der standard so schön als schlusswort schreibt:
"Der hohe Anteil an kritischen Postings unter den gelöschten Beiträgen zeigt, dass die meisten Parteien Facebook primär als Verlautbarungsorgan denn als Mittel zum Diskurs mit Kritikern begreifen."
Ich hetze zwar auch gerne gegen Privatisierung und Auslagerung von Zensur, aber ich denke, die Situation ist tatsächlich etwas anders: Die Seiten können nämlich selbst zensieren, sie brauchen dafür kein Facebook und auch keine externen Dienstleister.
Quelle: Ich kenne selbst Facebook-Seiten, wo manche Leute immer wieder mit den selben Themen aufschlagen, nicht nachgeben und die Admins von ihrer Arbeit abhalten. Oder halt der übliche Nazi- oder Verschwörungstheoriekram auf der Seite landet. Beides können die Admins direkt löschen (oder zumindest ausblenden). Trollbremse halt.
@Chris: Genauer gesagt: Diese Zensur gab es dort schon vor den ganzen Zensurgesetzen, eher seit >2 Jahren.