Ein Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde in Deutschland würde nach einer Studie neben dem Klimaschutzeffekt auch einen erheblichen wirtschaftlichen Nutzen haben. Eine internationale Forschergruppe ermittelte sogenannte Wohlfahrtsgewinne von mindestens 950 Millionen Euro pro Jahr.
Und wenn die Qualitätsmedien diese Studie dann noch verlinken würden als Quelle, statt diese nur als Clickbaiter zu nutzen, dann wären sie die Besten. Das Neue an dieser Version ist m.E. nur der Spin, dass plötzlich auch die Wirtschaft per "Wohlfahrtsgewinn" profitiert.
Wenn durch weniger Verkehr die Allgemeinheit dank weniger Lärm und Abwärme sowie besserer Luft ebenfalls einen Wohlfahrtsgewinn hat, spielte das bislang weniger eine Rolle.
So ganz neu ist diese Erkenntnis allgemein nicht, sondern eher alter Wein in neuen Schläuchen. Aber ich sage Dir: "Die finden alles raus!"
Es würde keinen Sinn mehr ergeben in den Häusern BMW, Audi, Benz und Porsche vierrädrige Boden-Boden-Raketen zu produzieren, die mit 250 km/h über die Autobahn brettern und auf 100 Kilometern so viel Sprit verbrennen wie mein Astra Caravan in vier Wochen Arbeitsweg ( = 500 Kilometer).
Es liegt ja nicht nur an der FDP. Der Kanzler ist von der SPD. Nach meiner Erinnerung steht im Grundgesetz was von Richtlinien der Politik, die eben jener bestimmt. Und wenn die FDP dann macht, was sie eben immer so macht, dann muss ich davon ausgehen, dass unser aktueller Kanzlerdarsteller zumindest nichts dagegen hat. Wie man in Berlin just sieht, geht die SPD mit fast jedem ins Bett, der sie auch nur im Mindesten an der Macht hält.
Es ist aus meiner Sicht unsinnig, sich an Parteien oder einzelnen Politikern abzuarbeiten. Das hat ein ähnlich anwiderndes Geschmäckle wie das permanente Grünen-Bashing speziell auf Baerbock/Habeck und trifft nicht ansatzweise den Kern.
Wenn man es so will, ist Scholz die fortgeschriebene Version von A.Merkel. Nicht auffallen, selten Position beziehen ausser dann, wenn dabei politisch nichts riskiert wird und im Hintergrund wirken oder aussitzen.
Was hat eine SPD denn für Erfolge als Regierungspartei zu verbuchen?
Unter Schröders rot-grüner Regierung wurde der "Sozialstaat" BRD mit dem Einführen von HartzIV das erste Mal öffentlich geschleift inklusive dem Aushebeln der gesetzlichen rente zugunsten der Versicherungen. Gleichzeitig wurde ebenfalls in dieser Ära mit Hilfe der angehängten DGB-Gewerkschaften prekäre Arbeit massiv erweitert und tarifgebundene Arbeit dementsprechend minimiert, um unternehmensfreundlich das Lohnniveau zu drücken.
Eine Folge daraus ist, dass hoch organisierte und schlagkräftige Gewerkschaften, die nicht im DGB sind, das Heft in ihre eigenen Hände genommen haben und bislang sehr erfolgreich Arbeiterrechte verteidigt und wieder ausgebaut haben. Das gefällt Unternehmen natürlich nicht und deswegen blasen die mit den angehängten Medien auch Dauersturm dazu.
Die Konsequenz daraus und vorgeblich, um die "Streikwut" dieser Gewerkschaften einzudämmen, war u.a. ein TEG, welches imho nach wie vor rechtlich fragwürdig ist und mit der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie kollidiert. Ausgearbeitet und beschlossen wurde das unter dem Beifall der DGB-Gwerkschaften von einer SPD-Arbeitsministerin Nahles, welche jetzt die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit ist - ein logischer und konsequenter Werdegang!
Nachdem trotz all dieser Schikanen dem DGB die Mitglieder weglaufen, geben sich dessen Gewerkschaften auf einmal kämpferisch, während abseits der Eigenwerbung die jüngsten Abschlüsse eher so lala sind und immer noch mehr Zugeständnis an die Unternehmen als Aufholen der Lücken bei den Beschäftigten sind. Die einzige DGB-Gewerkschaft, die da wirklich konsequenter hinter ihren Leuten steht, ist die Verdi. bei den Anderen halte ich da vieles für Fassade.
Der jüngste Clou ist das Bürgergeld, welches dank des Intervenierens der CDU als umgetauftes HartzIV geendet ist und ausser einem Fuffi mehr weder die Inflation ausgleicht noch den Knebel Sanktionen etcpp. abgeschafft hat.
- Verkacken von S21 als Regierungspartei in Ba-Wü
- Bau der Autobahn A49 in Hessen
- Abkehr von den eigenen Klimazielen und teils offener Widerspruch zu ehemals eigenen Zielen und damit ein politisches Entgegenstellen zu FfF oder Letzter Generation.
- kaum Verbesserungen bundesweit bei ÖPNV usw, während der Irrsinn Auto weiter mit bedint wird
- Lasten für den Umbau zu einer Energie- und Verkehrswirtschaft auf Basis Erneuerbarer und weg von fossilen Energieträgern werden nahezu völlig auf die Bürger abgewälzt und Unternehmen wie beim EEG bereits einseitig protegiert
Es liesse sich noch Vieles finden und da sind wir bei den konservativen Parteien noch gar nicht angelangt.
Politik ist Interessenvertretung der Wirtschaft und Banken, denn aus diesen stammen und speisen sich nun einmal die meisten Politiker und nicht aus dem Volk. Und genauso wird halt regiert.
@Siewurdengelesen: Ja, alles richtig. Für mich dient die FDP (und die Union, und die SPD) eher als Blitzableiter für meinen Unmut über die Bundespolitik. Die Grünen machen da auch keine gute Figur, und Alternativen sind nicht in Sicht. Es ist ziemlich frustrierend. Ich habe in den letzten Tagen ernsthaft darüber nachgedacht, auf Twitter allen Twitterern, die politische Inhalte posten, zu entfolgen. Ich mag das alles nicht mehr lesen...
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Schwarzes_Einhorn on Die Enshittification YouTubes (3): “Weil ich grade an meinem Pocketbook eReader herumfummle, ist mir dieser Beitrag nochmals eingefallen. Dein Blog besteht und bestand ja…”
gardenbart on Die Enshittification YouTubes (3): “Ach, sollen die Leute doch ihre Zeit verschwenden und Bullshit posten. “Blogger, bleib bei deinen Leisten”, es geht auch ohne…”
Norbert on Kaufempfehlung: Cherry KW9100 Slim: “Kann ich bestätigen. Habe diese Tastatur zweimal (Büro/Homeoffice) und bin SEHR damit zufrieden. Wie du auch, wäre eine Beleuchtung noch…”
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Nein - Doch - Oooooh!!!
Und wenn die Qualitätsmedien diese Studie dann noch verlinken würden als Quelle, statt diese nur als Clickbaiter zu nutzen, dann wären sie die Besten. Das Neue an dieser Version ist m.E. nur der Spin, dass plötzlich auch die Wirtschaft per "Wohlfahrtsgewinn" profitiert.
Wenn durch weniger Verkehr die Allgemeinheit dank weniger Lärm und Abwärme sowie besserer Luft ebenfalls einen Wohlfahrtsgewinn hat, spielte das bislang weniger eine Rolle.
So ganz neu ist diese Erkenntnis allgemein nicht, sondern eher alter Wein in neuen Schläuchen. Aber ich sage Dir: "Die finden alles raus!"
Weil zu viele junge Snobs FDP gewählt haben!
@Siewurdengelesen: alles. Alles finden die raus. Und wenn nicht die, dann ChatGPT
@Andre: das ist mir jetzt ein bisschen zu pauschal formuliert.
Es würde keinen Sinn mehr ergeben in den Häusern BMW, Audi, Benz und Porsche vierrädrige Boden-Boden-Raketen zu produzieren, die mit 250 km/h über die Autobahn brettern und auf 100 Kilometern so viel Sprit verbrennen wie mein Astra Caravan in vier Wochen Arbeitsweg ( = 500 Kilometer).
Es liegt ja nicht nur an der FDP. Der Kanzler ist von der SPD. Nach meiner Erinnerung steht im Grundgesetz was von Richtlinien der Politik, die eben jener bestimmt. Und wenn die FDP dann macht, was sie eben immer so macht, dann muss ich davon ausgehen, dass unser aktueller Kanzlerdarsteller zumindest nichts dagegen hat. Wie man in Berlin just sieht, geht die SPD mit fast jedem ins Bett, der sie auch nur im Mindesten an der Macht hält.
@ein anderer Stefan:
Es ist aus meiner Sicht unsinnig, sich an Parteien oder einzelnen Politikern abzuarbeiten. Das hat ein ähnlich anwiderndes Geschmäckle wie das permanente Grünen-Bashing speziell auf Baerbock/Habeck und trifft nicht ansatzweise den Kern.
Wenn man es so will, ist Scholz die fortgeschriebene Version von A.Merkel. Nicht auffallen, selten Position beziehen ausser dann, wenn dabei politisch nichts riskiert wird und im Hintergrund wirken oder aussitzen.
Was hat eine SPD denn für Erfolge als Regierungspartei zu verbuchen?
Unter Schröders rot-grüner Regierung wurde der "Sozialstaat" BRD mit dem Einführen von HartzIV das erste Mal öffentlich geschleift inklusive dem Aushebeln der gesetzlichen rente zugunsten der Versicherungen. Gleichzeitig wurde ebenfalls in dieser Ära mit Hilfe der angehängten DGB-Gewerkschaften prekäre Arbeit massiv erweitert und tarifgebundene Arbeit dementsprechend minimiert, um unternehmensfreundlich das Lohnniveau zu drücken.
Eine Folge daraus ist, dass hoch organisierte und schlagkräftige Gewerkschaften, die nicht im DGB sind, das Heft in ihre eigenen Hände genommen haben und bislang sehr erfolgreich Arbeiterrechte verteidigt und wieder ausgebaut haben. Das gefällt Unternehmen natürlich nicht und deswegen blasen die mit den angehängten Medien auch Dauersturm dazu.
Die Konsequenz daraus und vorgeblich, um die "Streikwut" dieser Gewerkschaften einzudämmen, war u.a. ein TEG, welches imho nach wie vor rechtlich fragwürdig ist und mit der grundgesetzlich garantierten Tarifautonomie kollidiert. Ausgearbeitet und beschlossen wurde das unter dem Beifall der DGB-Gwerkschaften von einer SPD-Arbeitsministerin Nahles, welche jetzt die Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit ist - ein logischer und konsequenter Werdegang!
Nachdem trotz all dieser Schikanen dem DGB die Mitglieder weglaufen, geben sich dessen Gewerkschaften auf einmal kämpferisch, während abseits der Eigenwerbung die jüngsten Abschlüsse eher so lala sind und immer noch mehr Zugeständnis an die Unternehmen als Aufholen der Lücken bei den Beschäftigten sind. Die einzige DGB-Gewerkschaft, die da wirklich konsequenter hinter ihren Leuten steht, ist die Verdi. bei den Anderen halte ich da vieles für Fassade.
Der jüngste Clou ist das Bürgergeld, welches dank des Intervenierens der CDU als umgetauftes HartzIV geendet ist und ausser einem Fuffi mehr weder die Inflation ausgleicht noch den Knebel Sanktionen etcpp. abgeschafft hat.
@ein anderer Stefan:
Teil 2
Bei den Grünen sei nur kurz erwähnt:
- Verkacken von S21 als Regierungspartei in Ba-Wü
- Bau der Autobahn A49 in Hessen
- Abkehr von den eigenen Klimazielen und teils offener Widerspruch zu ehemals eigenen Zielen und damit ein politisches Entgegenstellen zu FfF oder Letzter Generation.
- kaum Verbesserungen bundesweit bei ÖPNV usw, während der Irrsinn Auto weiter mit bedint wird
- Lasten für den Umbau zu einer Energie- und Verkehrswirtschaft auf Basis Erneuerbarer und weg von fossilen Energieträgern werden nahezu völlig auf die Bürger abgewälzt und Unternehmen wie beim EEG bereits einseitig protegiert
Es liesse sich noch Vieles finden und da sind wir bei den konservativen Parteien noch gar nicht angelangt.
Politik ist Interessenvertretung der Wirtschaft und Banken, denn aus diesen stammen und speisen sich nun einmal die meisten Politiker und nicht aus dem Volk. Und genauso wird halt regiert.
@Siewurdengelesen: Ja, alles richtig. Für mich dient die FDP (und die Union, und die SPD) eher als Blitzableiter für meinen Unmut über die Bundespolitik. Die Grünen machen da auch keine gute Figur, und Alternativen sind nicht in Sicht. Es ist ziemlich frustrierend. Ich habe in den letzten Tagen ernsthaft darüber nachgedacht, auf Twitter allen Twitterern, die politische Inhalte posten, zu entfolgen. Ich mag das alles nicht mehr lesen...