Basskonzert: Tiefdruckgebiet in Neukölln
Wie gut, dass alle Blogposts bei Spreeblick (sofern nicht anders gekennzeichnet) unter CC BY-NC-ND-Lizenz veröffentlicht sind, deshalb kann ich jetzt diesen Post von Philipp Jahner nicht nur verlinken sondern auch gleich 1:1 weiter veröffentlichen, ohne Gefahr zu laufen, von freidrehenden Abmahnanwälten in Grund und Boden geklagt zu werden:

(Illustration: Timm Knörr)
„Tiefdruckgebiet“ ist ein Projekt im Rahmen des Kunst- und Kulturfestivals 48 Stunden Neukölln. Es geht darum, die Beschaffenheit von Stadt und Straßen akkustisch zu nutzen und alles dazwischen mit Subbass-Schwingungen spürbar in Bewegung zu bringen.
Dazu werden mehrere Autos, jedes mit seiner eigens ausgetüftelten Bass-Frequenz, sowie einem riesigen Subwoofer versehen, koordiniert durch Neukölln fahren, und so ein großes, mobiles Schallwellenkonzert inszenieren. Ein Konzert, das sich eher an den Brustkorb als an die Ohren richten wird.
Das Spektakel wird am 19. Juni um 15 Uhr auf der Schillerpromenade beginnen und sich dann langsam auf den Stadtteil verteilen.
(Und wer selber als Instrument mit Auto dabei sein möchte, der ist herzlich willkommen und kann sich hier über alles weitere informieren.)
Also ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber wenn ich eine Mail mit einem solchen Betreff (in exakt dieser Zeichensetzung) bekomme, ist mein interner Zustimmungsanzeiger bereits recht weit im Negativbereich angesiedelt. UND WENN SIE DANN AUCH NOCH KOMPLETT IN GROSSBUCHSTABEN GESCHRIEBEN IST, DANN WUNDERE ICH MICH SCHON FAST, WIE DIE DURCH DEN SPAMFILTER GESCHLÜPFT IST. IN DIE KATEGORIE SPAMLYRIK HAT SIE ES BEI MIR AUF JEDEN FALL GESCHAFFT
Heute geht es nach der gewohnten Montagsdemo direkt rüber zur Grundwassermanipulation um den nicht eingehaltenen Baustopp der Bahn zu blockieren:






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