Das Ende der Schwarzen Löcher?
Ich versteh' kein Wort, aber Steven Hawking hat wohl gerade die Existenz von Schwarzen Löchern als zumindest fragwürdig bewiesen. Oder so. Bahnhof.
Ich versteh' kein Wort, aber Steven Hawking hat wohl gerade die Existenz von Schwarzen Löchern als zumindest fragwürdig bewiesen. Oder so. Bahnhof.
Netzpolitik.org weiß Bescheid:
Der Gerichtshof in Den Haag, vor dem die Berufung verhandelt wurde, hat die den Sperren zugrunde liegende Entscheidung zu Ziggo und XS4All nun aufgehoben. Es habe sich gezeigt, dass die Sperren nicht den gewünschten Effekt gehabt hätten. Damit sei der Eingriff in die unternehmerische Freiheit der Provider nicht gerechtfertigt.
Ob das sooo gute Nachrichten sind, wird sich zeigen. "Nicht den gewünschten Effekt gehabt" kann auch bedeuten "da müssen wir uns noch was Krankeres einfallen lassen". Hat der Uhl eigentlich für Pirate Bay schon Vorratsdatenspeicherung gefordert?
Nettes Detail am Rande:
BREIN muss die Verfahrenskosten tragen, immerhin 326.000 Euro.
Oha. Da ist es jemandem gelungen, eine trojanerverseuchte Version des FTP-Programms FileZilla in Umlauf zu bringen, die sich die Anmeldedaten abgreift und an einen deutschen Server überträgt. Heise berichtet. Die trojanisierten Versionen lassen sich zum Glück recht einfach erkennen:
Wer eine solche Version erwischt hat, sollte also unverzüglich sämtliche dort eingegebenen Passwörte ändern und sich eine saubere Version zulegen.
Ich würde ja gerne getreu dem Motto Support your local dealer leben. Leider machen es mir meine local dealers zunehmend schwer, sie zu supporten. Seit Monaten bekomme ich nirgends mehr vernünftige Zigarettenblättchen. Mit vernünftig meine ich diese von Gizeh oder jene von OCB. Dünn, aber eben in normaler Zigarettengröße und nicht die Gangstajointfaltblätter. Die gibt's hier nirgends. Nirgends. Ich also den Kiosk meines Vertrauens mehrmals auf dieses Versäumnis aufmerskam gemacht und immer wieder zu hören bekommen "Gibt's nicht und mein Dealer hat die auch nicht."
Auftritt Amazon:
25 Päckchen à 100 Blatt für 15,65 Euro. 63 Cent das Päckchen. Und der Einzelhandel wundert sich, dass er ausstirbt. Ich jedenfalls werde mich nicht wundern, wenn ich an Lungenkrebs aussterbe. Vielleicht sollte ich die überschüssigen Heftchen meinem Kiosk verkaufen
Hach, ich würde euch so gerne wieder den ganzen Tag lang mit lustigen, abgefahren, süßen, unterhaltsamen Bildern|Videos|Texten|Comics beglücken. Allein, es mangelt an Zeit und vor allem an Input. So vielen RSS-Feeds und Soup.io-Accounts ich auch folge, das meiste interessiert mich nicht mehr die Bohne. Was interessieren blonde Poetryslämmerinnen, clickbaitige Headlines oder ARTE-Nerddokus? Jar nüscht. Und wenn's mich nicht kickt, kleb' ich 's mir auch nicht ins Blog. Übrig bleiben die eher unbequemen Politthemen, die mich so sehr nerven, dass ich dazu hin und wieder Dampf ablassen muss, um nicht zu platzen. Das macht mein Blog aber nicht gerade lustig, abgefahren oder unterhaltsam. Sondern nur noch nervig. Das ist doch Kagge.
Dazu kommt, dass ich beruflich gerade mit echten Hirnverdrehern zu tun habe und abends so verschwurbelt im Kopf bin, dass mich das Bloggen mal so gar nicht mehr anmacht. Ich kann's nicht ändern. Deshalb fang ich noch lange nicht an jede Sau zu reiten, die durch Kleinbloggersdorf getrieben wird.
Mimimi. Toller Text ist das hier geworden, wa? Meh. Naja.
(Bild: daMax [CC BY-NC-SA], basiert auf diesem von pysta [CC BY-NC-SA])
Die schlichte Antwort: Nein, sofern die
Vorratsdatenspeicherung ausgeweitet wird.
Getreu dem Motto:
- "Herr Doktor, der Patient ist tot."
- "Na prima, dann hat er ja keine Schmerzen mehr. Behandlung erfolgreich."
SO WEGGETRETEN SIND DIE ALLE!
Alle mal hergehört!
Politfreaks, Computerblogger und sonstige Interessierte hören jetzt kurz weg, aber der Rest ist mal bitte 5 Minuten lang hochkonzentriert bei der Sache:
Eure Apps und eure Telefone verraten mehr über euch und andere, als ihr wollt.
Lasst den Satz mal kurz sacken. Und dann lest das hier: "Wenn du nicht willst, dass die NSA es weiß, erzähl es auch nicht deinem App-Anbieter"
Neben statischen Angaben zu Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, die von manchen Apps gesendet werden, sind die Geheimdienste vor allem auch an übertragenen Ortsinformationen interessiert. So weist die NSA darauf hin, dass GPS-Daten von Android unverschlüsselt übertragen werden und sich aus Fotos, die ein Nutzer macht und auf eine Plattform hochlädt, durch Auslesen der EXIF-Informationen Zeit und Ort der Aufnahme extrahieren lassen: “Es liegt alles in den Metadaten, nicht in den hübschen Bildern.”
Weitere Angaben, an denen man interessiert ist, umfassen unter anderem Adressbücher, heruntergeladene Dokumente, unterstützte und eingesetzte Verschlüsselung, besuchte Websites und Telefoneinstellungen. Schon jetzt könne man die Ortsinformation über praktisch jedes Telefon ermitteln. Herausforderungen scheinen aber noch darin zu liegen, die Angaben automatisch so zu taggen, dass sie für Analysten nützlich sind.
Es geht nicht darum ob ihr "nix zu verbergen" habt. Das ist irrelevant!! Es geht darum, dass durch eure Ignoranz andere Menschen ins Fadenkreuz von Geheimdiensten geraten, wenn es dumm läuft. Kapiert das bitte. Um diese anderen Menschen vor Verschleppung, Folter und Tod zu bewahren, setzt euch endlich mal mit der Funktionsweise eurer Telefone auseinander und verhindert das unnötige Anlegen und Versenden von Daten.
Ihr schafft das. Am Besten fangt ihr mal damit an, die GPS-Ortsangaben für alle Apps, die das nicht zwingend brauchen, sowie für Photos, die euer Handy schießt, zu deaktivieren. Und dann guckt ihr mal bei Floyd rein, der hat schon mal angefangen, euch ein paar Grundkniffe der Datensicherheit zu verraten.
Als Vorausbelohnung hier ein schwimmender Igel:
Wie kommt es, dass die Berliner über die Verwendung ihres ehemaligen Flugfeldes bestimmen dürfen, die Stuttgarter aber nicht über ihren Bahnhof
In Stuttgart wird statt der Bewohner mal eben das gesamte Bundesland befragt.
Es braucht keine Freimaurer, Juden oder Aliens, die sich zusammenrotten, um die Geschicke der Welt auf magische Weise im Geheimen zu lenken. Es folgt vielmehr einer militaristischen Logik, die sich zwischen der Anwendung einer entmenschten Technik und der angeblichen Notwendigkeit zur Unterhaltung von Geheimpolizeien von selbst entfaltet. Wenn man solche Strukturen billigt, führt das zwangsläufig zur Ausbildung solch albtraumhaft “konspirativer” Mächte.
The demonstrators gathered to protest against France’s struggling economy, high unemployment, high taxes, and lack of personal freedoms.
aber ein paar Zeilen später:
Some called for France's withdrawal from the European Union. Others called for the repeal of laws legalizing same-sex marriages.
Persönlich Freiheiten ja bitte, aber diese ekligen Schwulen... aua.
Das Landgericht Köln vollführt in der RedTube-Abmahnsache den doppelten Salto rückwärts aus dem Stand:
Das Landgericht Köln hat jetzt einen Abhilfebeschluss vom 24.01.2014 (Az.: 209 O 188/13) veröffentlicht, in dem festgestellt wird, dass der ursprüngliche Beschluss den Beschwerdeführer (Anschlussinhaber) in seinen Rechten verletzt.
Bei heise liest sich das so:
Gute Nachricht für die Empfänger der Streaming-Abmahnungen: Das Landgericht Köln hat Beschwerden gegen die Auskunftsbeschlüsse stattgegeben. Die Daten der Nutzer hätten niemals herausgegeben werden dürfen.
Was bleibt ist der schale Nachgeschmack, dass sich ein paar windige Gestalten mit einem Coup ein paar Zehntausend Euro Erpressungsgeld von verängstigten Onanisten in die Taschen geschoben haben und dass unser Rechtssystem solche offensichtlichen Betrügereien ermöglicht.
Wäre schön, wenn das endlich mal echte Konsequenzen zeitigen würde, vielleicht darin, dass Gerichte in Zukunft Auskunftsgesuche von IP-Adressen zuerst mal auf Plausibilität prüfen würden....
Die NSA hat eine Website für Kinder (!) gebastelt, in der sie die Kids völlig cool und lässig an das Thema Krieg gegen die Krypto den Terror heranführen.
Cy, ein Comic-Schneeleopard mit Datenbrille wirbt dort zusammen mit seiner Zwillingsschwester Cyndi für den "Cybersicherheits-Bewusstseins-Monat".
Kann man sich gar nicht ausdenken, sowas Cynisches.
Der Focus spielt mal wieder das Sprachrohr der Hardliner und lässt die Mär von "militanten Anti-Militaristen" auf die jubelnde Leserschaft los. Da werde ich nicht hin verlinken, sondern bleibe lieber bei Heise, die schreiben:
Angeblich landen "sensible Informationen der Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen der Linkspartei im Bundestag (...) regelmäßig bei linksextremistischen Gruppierungen". Schuld daran seien Mitarbeiter der Linksfraktion. Als Beispiel wird ein 37 Seiten umfassendes Dossier "über öffentliche Auftritte und Werbeveranstaltungen der Bundeswehr seit September 2013" genannt. Verblüffend ist an diesem Beispiel allerdings, dass diese Antwort der Bundesregierung seit Monaten öffentlich auf der Webseite des Bundestages zugänglich ist.
Der Hammer kommt allerdings dann mit:
Da parlamentarische Anfragen grundsätzlich öffentlich sind, stellen Polizei und Verfassungsschutz das für die Oppositionsparteien wichtige politische Instrument der "Kleinen Anfrage" in Frage.
Yeah. Lasst uns diese Demokratiesimulation noch einen Schritt zurückfahren. Natürlich darf auch CDU-Bluthund Bosbach in diesem Spiel nicht fehlen der uns wieder die Ohren vollsabbert.
PS: auch Florian Rötzer ist not amused.
PPS: nie vergessen: LINKSEXTREMISTISCHER TERROR!!!1!
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |
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