"Meine Frau macht's Ihnen gleich"
Dieser Spruch hat jetzt dann doch für ein breites Grinsen an diesem sonst eher tristen Novembertag gesorgt.
Dabei hatte ich doch nur 100g Lyoner bestellt
Dieser Spruch hat jetzt dann doch für ein breites Grinsen an diesem sonst eher tristen Novembertag gesorgt.
Dabei hatte ich doch nur 100g Lyoner bestellt
Ich bin ja nun weiß Gott (hihi) kein Anhänger religiösen Eifers. Aber so langsam ist es wohl doch wieder an der Zeit für eine Sintflut oder eine ähnliche gottgewollte Racheaktion angesichts menschlicher Hybris. Da schießen chinesische "Wissenschaftler" tonnenweise Chemikalien in den Himmel um einen künstlichen Regen auszulösen. Tja. Das ging wohl knapp daneben. Peking versank unter 16 Millionen Tonnen Schnee. Das klingt für mich ja schon nach einem göttlichen Wink mit dem Zaunpfahl, da kann ich noch so skeptisch-agnostisch eingestellt sein.
PS: schon die Tatsache, dass es in China ein Wetteränderungsamt gibt, will mir einfach nicht in mein kleines Coderhirn.
Eine wunderhübsche Bildserie von durch die Wand fliegenden Technikdingern gibt's bei Amusement. Könnte das bitte jemand mit meinem Router DLINK DI-524 und mit der All-in-One Fernbedienung SRU7140/10 von Philips machen? Danke. In dem Altbau, den ich bewohne, sind die Wände nämlich ein klein wenig stabiler.
PS: es gibt da auch noch Pixelmädels, Computerspielzutatenfabriken und Riesenschaben.
(via nerdcore)
Der NDR kritisierte letzte Woche noch unter großem Getöse Daimlers Vorgehen, Bluttests von Bewerbern zu verlangen. Jetzt stellt sich heraus, dass der NDR genau das gleiche tut! Ich finde es erschreckend, mit welcher Selbstverständlichkeit inzwischen intimste medizinische Details verlangt werden damit man sich beim nächsten Sklavenjob verdingen darf.
Was steckt denn hinter solchen Bluttests? Man kann herausfinden, ob eine Frau schwanger ist (was in einem Bewerbungsgespräch nicht zur Sprache kommen darf), man erfährt ob jemand erbliche Krankheiten wie Diabetes hat, ob jemand HIV-positiv ist, wie sich jemand ernährt, welche Drogen er nimmt, wie es um seine inneren Organe bestellt ist und vieles mehr.
Was zur Hölle haben diese Untersuchungen damit zu tun, ob jemand für eine Sklavenarbeit geeignet ist? Zumal beim NDR?!
O tempora, o mores.
(via netzpolitik)
Gerade eben hatte ich es ja schonmal vom Copyright. Und schon geht es mit eben dem Thema weiter. Spreeblick berichtet dass boingboing berichtet dass sich unsere Geliebten Regierungen im Geheimen daran machen, Copyright-Kanonen mit der Schlagkraft von Wasserstoffbomben auf uns Spatzen zu richten:
Lest bitte weiter bei Spreeblick, mir vergeht die Lust auf weitere Kommentare.
Da sammelt einer herrlich seltsame Schwarz-Weiß-Fotografien und nennt das ganze Black and WTF. Ich sach ma: passender geht's kaum.
(via kraftfuttermischwerk)
Gestern hatte ich diesen Artikel aus der Süddeutschen schon in den Links. Heute habe ich ihn noch einmal aufmerksam gelesen und möchte deshalb etwas prominenter darauf aufmerksam machen. Es handelt sich um ein Interview mit Gerd Hansen, seines Zeichens Jurist mit besonderem Interesse am Urheberrecht (siehe seine Dissertation). Das Interview steht unter dem etwas irreführenden Titel "Freibier-Mentalität ist kein Maßstab", kommt aber gleich zu Beginn zum Punkt:
Hansen: Wir diskutieren inzwischen allen Ernstes über den urheberrechtlichen Schutz von Yogaübungen oder Kochrezepten. [...] Wenn wir nahezu alles schützen, müssen wir uns nicht wundern, wenn das traditionelle, auf den Poeten im stillen Kämmerchen zugeschnittene Urheberrechtssystem kollabiert.
Später fährt er Geschütze auf, bei denen Herrn Gorny wahrscheinlich das große Heulen und Zähneklappern überkommt:
Hansen: Ich schlage in meiner Arbeit vor, dass wir das Urheberrecht in das "Gesetz zur Förderung kreativen Schaffens" umbenennen und zudem die tragenden Grundgedanken des Urheberrechts dem Gesetz in einer Präambel voranstellen.
Aber aber, Herr Hansen. "Kreativen Schaffens" bedarf es doch unserer Unterhaltungsindustrie nicht. Solange Menschen wie Herr Bohlen darüber befinden, was musikalisch verwertet wird und solange der deutsche Michel den Dreck brav frisst, brauchen wir doch keine Kreativität.
Mit einem erstaunlichen Sinn für Timing (Synchronizität?) hat der Presseschauer einen Artikel veröffentlicht, in dem es um eine neue "Idee" der Deutschen Literaturkonferenz geht. Diese großartige Versammlung von Dichtern und Denkern hat sich ausgedacht, Werke, deren Urheber nicht oder nur schwer ermittelt werden kann, direkt an die Verwertungsgesellschaften zu überführen, damit die ihren Reibach damit machen können. Und schon fällt mir das Frühstück wieder aus dem Gesicht. Werden jetzt sämtliche Internetmeme unter GEMA gestellt, nur weil der Urheber nicht ermittelt werden kann? Um's mal schwäbisch zu formulieren: "Oh Herr, lass Hirn ra!" Diese ganzen Verweserfaschisten sorgen auf lange Sicht noch dafür, dass sämtliche Kreativität im Keim erstickt wird.
Piraten aller Länder vereinigt euch. Volle Breitseite und Klarmachen zum Entern.
Heute ist Weltmännertag!
Ihr habt sicher schon woanders gelesen, dass die Journalistin Eva Schweitzer der Meinung ist, 80-Euro-Texte von ihr seien 1200 Euro Abmahnkosten wert. Ich habe dazu auch gar nix zu sagen, wollte mir nur den Link gesichert wissen. Vor allem gefällt mir Johnny Häuslers Antwort auf Frau Schweitzers unverfrorenen Brief so gut, dass ich neulich im Zug spontan laut loslachen musste, was immer wieder für verstörte Blicke sorgt.
PS: für mich als juristischen Laien ist Thomas Stadlers Post dazu sehr wichtig (lokale Kopie)
blogger | zitat | abmahnung | abgemahnt | angeklagt
(Bild: xtylerclub [CC-BY-NC])
Wollt ihr wissen was exploratives Spielen ist? Dann werft einen Blick auf Small Worlds von David Shute. Dieses Spielchen entstand im Zuge der 6. Casual Gameplay Design Competition und ist ein prima Zeitvertreib für eine halbe Stunde an einem verregneten Sonntagnachmittag. Das nebenstehende Bild wird dem Spiel überhaupt nicht gerecht, einen anderen Screenshot wollte ich aber nicht machen um euch nicht des Aha-Erlebnisses zu berauben.
Ich wünsche ein frohes Erkunden fremder Welten.
(via superlevel)
Eigentlich war der Roman 1984 ja eine fürchterliche Dystopie deren Entstehung mit aller Kraft verhindert werden solle. Unsere Geliebten Regierungen scheinen den Roman jedoch als 10-Punkte-Plan zu verstehen, dem sie minutiös folgen. Zum 25. Jubiläum des Jahres 1984 hat sich die EU mit indect etwas extrem Beschissenes Doppelplusgutes einfallen lassen:
(via arno)
Wusstet ihr schon, dass es bei Amazon über 100 MP3-Alben für lau gibt? Also zumindest bei Amazon.com? Ich weiß nicht, ob das auch von Deutschland aus funktioniert, fürchte jedoch dass uns da wieder irgend ein Rechteverwertungsscheiß in die Suppe spuckt.
Mag das mal jemand ausprobieren?
[Update]: Das funktioniert natürlich nur in Amerika (oder über einen amerikanischen Proxy vermutlich). Danke Olaf.
gratis | free | umsonst | musik
(via kottke)
Ey, lass mich einfach rein, okay? |
Ich will das hier nie wieder sehen. |

Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.