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Sausage - The new fragrance by Dior

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:lol:

(via aperture)

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Der Routerzwang fällt – Und was bringt mir das?

Dies ist ein Gastbeitrag von Max Mehl (Lizenz: CC BY-SA 4.0). Max ist Koordinator des deutschen Teams der Free Software Foundation Europe und begleitet die Routerzwang-Wirren seit 2013 für die FSFE und auf seinem Blog.

Betreiber von Diskotheken wissen es genau: Die Wahl des richtigen Türstehers ist wichtig, damit sich keine Störenfriede einschleichen. Dasselbe könnte man auch von Routern behaupten, die als Schnittstelle zwischen Internet und Heimnetz dafür sorgen müssen, dass nur das die Tore passiert, was auch im Sinne des Besitzers ist. Und endlich, nach Jahren der gesetzlichen Unklarheit, bekommen wir mit dem Ende des Routerzwangs das Recht dazu, uns unseren stillen Türsteher frei auszusuchen.

Was die Süddeutsche Zeitung als "Unabhängigkeitstag für Internetnutzer" bezeichnet, ist das offizielle Ende des Routerzwangs und das Inkrafttreten der Endgerätefreiheit am 1. August. Bisher konnten Internetanbieter (ISPs) in Deutschland bestimmen, welchen Router Kunden zur Verbindung mit dem Internet nutzen müssen. Nutzer hatten keinen Einfluss auf diese Entscheidung. Das ändert sich nun. Aber wir müssen sicherstellen, dass alle Kunden über diese neuen Rechte Bescheid wissen, und gleichzeitig überprüfen, ob ISPs die neuen Regeln befolgen.

Wie bei einem Türsteher sollte man auch dem Router vertrauen können, denn über ihn läuft jeglicher Internetverkehr, also etwa alle E-Mails, Downloads und häufig auch Telefongespräche. Zwangsrouter fallen oft negativ mit kritischen Sicherheitslücken auf, die Nutzer aus technischen oder rechtlichen Gründen nicht selbst beheben können. Sie sind auch dafür bekannt, zu einigen Netzwerkgeräten oder Standards wie IPv6 inkompatibel zu sein oder nur eine geringe Anzahl wichtiger Funktionen zu unterstützen.

Recht auf Endgerätefreiheit in Anspruch nehmen

Um nun den Providern auf die Finger zu schauen, wenn es um die Umsetzung des seit 2013 heiß umkämpften Gesetzes geht, bittet die Free Software Foundation Europe (FSFE) um Erfahrungsberichte von Internetnutzern, die vom 1. August an ein eigenes Gerät an der Telefon- bzw. Kabeldose betreiben. Dazu stellt sie eine Wiki-Seite zur Verfügung, auf der Informationen und Nutzerberichte gesammelt werden. Vor allem für Kabelanschlüsse, für die bisher nur wenige Modelle auf dem Markt erhältlich sind, stellt die FSFE auch einige Testgeräte bereit.

Aufgrund von Erfahrungen, die wir in in der Vergangenheit gemacht haben, müssen wir davon ausgehen, dass einige ISPs darauf setzen werden, ihre Kunden zur Nutzung ihres jeweiligen Standardrouters zu zwingen. Unitymedia etwa erfordert eine telefonische Registrierung des neuen Gerätes, vorstellbar ist auch der Ausschluss von Bestandskunden von dem neuen Recht oder die Verweigerung des Supports.

Die FSFE möchte sicherstellen, dass solches Fehlverhalten öffentlich gemacht wird und dafür brauchen wir deine Hilfe. Wenn du Kunde eines deutschen Internetanbieters bist, bitten wir dich, dein neues Recht auszuüben und ein alternatives Gerät zu verwenden – idealerweise eines mit einer Firmware, die Freie Software ist.

(via netzpolitik)
 

Mount Stupid

DAS erklärt echt eine Menge:

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Der Mount Stupid ist eine Abwandlung des Dunning-Kruger-Effekts:

Als Dunning-Kruger-Effekt wird eine kognitive Verzerrung bezeichnet, bei der relativ inkompetente Menschen die Tendenz haben, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen.

- Wikipedia

Wer keine Ahnung hat, macht gerne am lautesten die Klappe auf. Erlebe ich hier im Blog und draußen im RL fast täglich. Auf der furchtbar Popup-Over-Under-Socialmediasharerotze-verseuchten Surfacewebseite Finanzen100.de gibt es einen ganz interessanten Artikel zu der Thematik.

(danke, hans!)

 

Buchtipp: Charles Stross - Overtime

stross-overtimeGestern Abend habe ich mit wachsender Begeisterung die Kurzgeschichte "Overtime" von Charles Stross verschlungen. Wer das Irrenhaus eines Büros des 21. Jahrhunderts von innen kennt, Spaß an blödsinnigen Geschichten wie Ghostbusters findet, schon mal was von Cthulhu gehört hat und im Idealfall computeraffin ist (muss aber nicht sein), findet in dieser Geschichte eine kurzweilige Unterhaltung für ein paar Stunden.

Mein Lieblingszitat:

“Like the famous mad philosopher said, when you stare into the void, the void stares also; but if you cast into the void, you get a type conversion error. (Which just goes to show Nietzsche wasn't a C++ programmer.)”

Hihi :)

Overtime gibt es hier zum Online-Lesen oder im Surfaceweb als Download.

 

Wohin mit der Angst? Wohin mit dem Hass?

Frank Stauss hat auf CARTA einen lesenswerten und dabei nicht mal allzu langen Artikel veröffentlicht mit dem treffenden Titel: Auf Messers Schneide.

Ich habe keine Antwort. Aber ich weiß, dass wir ganz dringend auf der Hut sein müssen, dass Vorurteile, Hass, Misstrauen und das schleichende Gift des Rassismus nicht noch weiter in unser Leben dringen. Das ist es, was der IS will, das ist es, was die Nazis wollen, das ist es, was Pegida und Teile der AfD wollen. Das ist ihr schäbiges Geschäft und wir müssen klar sein in unserer Haltung. Alle. Auch alle Politiker. Und auch alle Wählerinnen und Wähler. Man nennt es Verantwortung, genau dann gegen zu halten, wenn ein Panikkreislauf beginnt.

 

Quelle: Bundeskriminalamt

Endlich erklärt das mal jemand verständlich! Das Deep Web besteht aus Webseiten, die durch gezielte Datenbankabfragen dynamisch generiert werden. Im Gegensatz zum Surfaceweb, dessen Seiten durch völlig zufällige Datenbankfragen statisch erstellt wurden. Das Tiefnetz ist exakt drölfmal so groß wie das Oberflächennetz und ganz unten befindet sich das Darknet, in dem grimmig dreinblickende Kraken anonymisiert kommunizieren. Schockschwerenot!

Die einzig adäquate Vorgehensweise bei dieser Gefährdungslage: Dynamitfischen!

Saudämliche Propaganda vom BKA

Sämtliche Grafiken und Informationen sind geistiges Eigentum des Bundeskriminalamts. Illegales Raubmordkopieren wird mit Kielholen nicht unter 3 Mal geahndet.

(via dunklegruetze)
(via tiefpolitik)

 

Wo die Wagenknecht Recht hat

Wo die Wagenknecht Recht hat

Man muss nicht alles toll finden, was Sarah Wagenknecht, Co-Fraktionschefin der Linken im Bundestag erzählt. In diesem Fall hat sie allerdings einen Punkt. Damit nämlich, dass sich die eiserne Merkel Berge von Sympathiepunkten in der Mitte unserer Gesellschaft und im Ausland abgegriffen hat, in dem sie angesichts zunehmender syrischer Refugees so tat, als würde sie etwas tun. Zitat: „Wir schaffen das“. Tatsächlich hat sie aber nichts getan, sondern eine Spaltung unserer Gesellschaft gefördert.

 

Neusprech des Tages: Clearnet, Darknet, Deep Web

Typischer Besucher des „Darknet“. Foto: CC-BY-SA 2.0, Dani Latoore.

Typischer Besucher des „Darknet“. Foto: CC-BY-SA 2.0, Dani Latoore.

Ufftata, ufftata, die Neusprechmaschinerie Unserer Geliebten Bundesregierung cybert wieder aus allen Rohren. Wer nichts zu verschlüsseln hat, der hat auch nichts zu befürchten, nur Kriminelle shoppen sich ihre Waffen im Darknet zusammen. Reeeeeeeechts-UM! Cyber-MARSCH!

Interessierte Neulandbewohner lesen vielleicht schnell noch Constanzes Kommentar "Kriecht aus dem fiesen „Darknet“ das Unheil der Welt?"

 

 

Gullydeckel zu T-Shirts

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Eine nette Idee der raubdruckerin, die Gullydeckel mit ein bisschen Farbe zu T-Shirt- und Taschendruckvorlagen umfunktioniert.

PS: ja, Gully schreibt man mit 'y'.

(via colossal,-die-mir-mit-ihren-newsletter-popups-immmer-mehr-auf-den-sack-gehen)
 

Amok oder Terror?

Georg Diez schreibt immer wieder recht intelligente Kolumnen auf SpOn, so auch heute:

Warum also redet kaum jemand nach dem Terror von München, denn es war Terror, es war das, was die Amerikaner ein "hate crime" nennen, warum redet kaum jemand über Rassismus?

und etwas später

Weitergehende gesellschaftliche Fragen werden dabei ausgeblendet. Die Antworten auf diese Fragen wären auch ungleich komplizierter, sie wären nicht im Sicherheitsapparat zu finden, sondern eher an den Schulen, im Sozialbereich, bei der Frage, wie hoch die Hürden sind, dass sich jemand in Deutschland nicht heimisch fühlt, selbst nach 45 Jahren.

Genau solche Dinge würde ich Leuten wie Cyber-SWAT gerne intravenös einimpfen, wenn sowas irgendwie ginge. Aber nein, es werden weiterhin dumpfe Parolen gebrüllt und ausgegrenzt, wo es geht. Seufz.

PS: siehe auch "München und die Sehnsucht, weiß zu sein"

Statt sich ernsthaft mit Fragen wie diesen auseinanderzusetzen, wird lieber darüber diskutiert, ob er Verbindungen zu ISIS hatte oder nicht.

 

De Maizière will neue Killerspieldebatte? Nein, danke!

Killerspiel-Spieler_Pixel-toeten-nicht_150x106Anna Biselli schreibt alles Notwendige. Ich kann mich also zurücklehnen und ein paar Orkschädel zerballern.

Zwar gibt es Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass Gewalt und Computerspiele zusammenhängen. Ihnen gemeinsam ist jedoch, dass sie eine Korrelation aufzeigen und keine Kausalität. Anders ausgedrückt: Es ist nicht belegbar, ob eine gesteigerte Aggressivität durch Computerspiele hervorgerufen wird oder durch eine Lebenssituation entsteht und dann zu einem vermehrten Konsum gewaltdarstellender Spiele führt. Das Familienministerium selbst kam 2010 zu dem Schluss, dass sich kein seriöser Ursachenzusammenhang herstellen lässt. Viel entscheidender sei das allgemeine, soziale Umfeld.

An dieser Stelle darf der Hinweis auf Spurious Correlations natürlich nicht fehlen:

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"Anti-Terror-Staatsanwaltschaft"

Sachen gibt's inzwischen... Was noch fehlt:

  • Anti-Terror-Sicherheitsdiente
  • Anti-Terror-Zahnpasta
  • Anti-Terror-Fahrkartenkontrolleure
  • Anti-Terror-Verhütungsmittel
  • Anti-Terror-Pfarrer
  • Anti-Terror-Deospray
  • Anti-Terror-Parkplatzwächter
  • Anti-Terror-Klobürsten
  • Anti-Terror-Ladendetektive
  • Anti-Terror-Urinsteine
  • Anti-Terror-Blockwarte
  • Anti-Terror-Fahrradhelme
  • Anti-Terror-Türsteher
  • Anti-Terror-Kaugummis
  • Anti-Terror-Richter
  •  

    SpiegelMining

    Hihi :) David hat im Laufe der letzten Jahre über 60.000 SpOn-Artikel gesammelt und lässt jetzt seinen Rechner darauf los:

    Ich werde über die nächste Zeit in einer losen Blogartikel-Serie unter dem Namen SpiegelMining etwas greifbarer machen, wie SpiegelOnline funktioniert. Vielleicht finden wir sogar ein paar Sachen heraus, bei denen auch die Kollegen von SpiegelOnline zugeben müssen: „krass, das war nicht mal uns selbst so klar“. Zusätzlich werde ich verschiedene Methoden des Daten-Auswertens anhand des SpiegelOnline-Datensatzes plausibel, anschaulich und interessant machen – und zwar auch für Nicht-Informatiker.

    Bei einigen der Auswertungen wird vielleicht „nur“ das rauskommen, was man sich schon vorher denken konnte. Bei anderen werden wir überraschende Ergebnisse erhalten. Und manchmal entdeckt man auch Systematiken da, wo man vielleicht überhaupt keine erwartet hat – ein Beispiel dafür findet sich schon in diesem Blogartikel.

     

    OOPS!

    Es sieht so aus, als hättest du keinen Werbeblocker installiert. Das ist schlecht für dein Gehirn und manchmal auch für deinen Computer.

    Bitte besuche eine der folgenden Seiten und installiere dir einen AdBlocker deiner Wahl, danach kannst du todamax wieder ohne Einschränkungen genießen.


    uBlock Origin: für Chrome | Firefox | Safari

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    uMatrix: für Firefox | Chrome | Opera

    Ey, lass mich einfach rein, okay?
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    Ich will das hier nie wieder sehen.
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    Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.

    Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.

    Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.

    Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.

    Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.